Frischfleisch füttern

Hallo,

was genau spricht für Frischfleischfütterung bei Hunden (außer, dass es nun mal natürlicherweise auch so wäre, dass sie das fressen würden)? Ich habe gehört, es würde sich auf das Verhalten des Hundes auswirken?! Inwiefern?
Welches Fleisch soltte man da nehmen und wie bereitet man das zu: einfach kochen und mit Reis, Nudeln, Möhren usw. mischen?

Danke und Gruß,
Nina

Hallo Nina,

da ich selber (noch) kein Frischfleisch füttere, kann ich Dir nur mit Links, nicht mit Erfahrung weiterhelfen:
http://www.barf.de.ms/
http://www.futterfibel.de/
http://www.mitglied.lycos.de/paradiesrohbau/

Hilfreich ist bestimmt auch, mal mit dem Begriff „barfen“ zu googeln.
Lieben Gruß,
Anna

Hallo Nina,

frag mal Steffen (house-of-dogs), der kennt sich mit Hundeernährung aus.
Oder Johnny.

Gruß Yvonne

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Hallo Nina,

und noch ein Link: http://www.barfers.de/barf/index.htm

Ich überlege für meinen Hund auch inzwischen ernsthaft, auf Rohfleischfütterung umzustellen, und zwar aus folgenden Gründen:

  • Spaß am Fressen: Er ist ein ziemlich mäkeliger Fresser. Obwohl ich sein Trockenfutter inzwischen mit Rinti „anreichere“, merkt man, dass er nicht wirklich Spaß am Fressen hat. Bekommt er jedoch einmal Hühnchen oder Thunfisch, ist seine Freude sehr sichtbar.
  • Die Hunde, die ich kenne, die gebarft werden, sind alle in einem Topzustand: glänzendes Fell, gute Zähne, kaum Zecken, ohne dass sie ein Zeckenmittel bekommen, weiche Pfotenballen ohne Risse etc.
  • Fleisch ist auch nicht teurer als ein „Premium“-Trockenfutter.
  • Der hohe Getreideanteil in eigentlich allen Trockenfuttern: Der Hund ist ein Fleischfresser, Gräser, Kräuter, Wurzeln u.ä. gehören ebenfalls zu seiner natürlichen Nahrung, Getreide jedoch nicht.
  • Die undurchsichtige Herkunft und Qualität der Inhaltsstoffe von Trockenfuttern.

Davon, die Umstellung in die Tat umzusetzen, hat mich bis jetzt Folgendes abgehalten:

  • Der 15-kg-Sack Trockenfutter soll erst noch leer werden. Es sind aber höchstens noch 2 Kilo drin.
  • Die Überlegung, ob mein Gefrierfach groß genug ist, um nicht dauernd neues Fleisch kaufen zu müssen.
  • Meine eigene Bequemlichkeit, denn der Weg zum nächsten Rohfleischverkäufer ist ein bisschen weiter als der zum Fressnapf.

Doch sobald der Sack leer ist, werde ich meinen eigenen inneren Schweinehund überwinden. Das steht fest.

Allgemeine Anmerkung: Die Frage der „richtigen“ Fütterung kann teilweise fast in einen Glaubenskrieg ausarten. Ich sage nicht, dass Trockenfutterfütterung schlecht ist, denn ich kenne auch genug Hunde, die damit wunderbar leben. Aber bei meinem ist es wirklich nicht zuletzt die Tatsache, dass ich auch ihm Spaß am Fressen gönnen möchte, die mich zu der Überlegung zu Barfen geführt hat.

Grüße
Christiane