Fristgerechte Arbeitnehmerkündigung „weit“ vor End

Guten Tag,

Es besteht in einerm Arbeitsvertrag zwischen einem Arbeitnehmer (AN) und Arbeitgeber (AG) eine Kündigungsfrist 4 Wochen zum Ende des Monats. Das ist schon mal sicher. Nun will AN kündigen und sein neuer Arbeitsvertrag beginnt aber erst ab dem 01.12.2009.
Normalerweise würde AN die Kündigung ja zum 30.11.09 gegen Ende Oktober einreichen um fristgerecht zu handeln.

Meine Frage nun ist, kann AN auch schon JETZT eine Kündigung, fristgerecht zum 30.11.09 einreichen? Ist das überhaupt „fristgerecht“ und rechtlich machbar? Zum Beispiel AN macht es bereits diese Woche mit dem Wortlaut „…mit Ende des Vertragsverhältnisses zum 30.11.09“ Geht das?

Die Beweggründe wären, sobald AN die Kündigung beim AG eingereicht hat, wird er mit Sicherheit einen großen Arbeitsteil nicht mehr machen dürfen auf Grund vertraulicher Daten etc. (AN Wechselt zur Konkurrenz) wo dran AN momentan erstickt (täglich 10-12 h arbeit). Vielleicht wird AN sogar frei gestellt. AN möchte nämlich ungern auf dem Zahnfleisch zum neuen Arbeitgeber ankriechen….

So, was meint ihr?

Vielen Dank vorab!!

Grüße
Dennis

die Fristen regeln das Minimum! Selbstverständlich kann man - aus welchen Gründen auch immer - viel früher zu einem bestimmten Termin kündigen, also jetzt zum 31.12.2040 z. B. .Das ist rechtlich unproblematisch.

Ggf. freut sich der AG, weil er genug Zeit hat, sich darauf einzustellen und Ersatz zu besorgen!

Hallo,

klar kannst du jetzt schon kündigen, aber ich selber habe die Erfahrung gemacht nur noch die „Drecksarbeit“ machen zu dürfen, nichts war gut genug für Cheffe, Arbeiten die immer so weiter gemacht wurden wie bisher waren nicht mehr gut genug. Mir wurde das Internet und e-mail gesperrt obwohl ich täglich Informationen wie Kurse abfragen musste (muss ich mir halt eine Tageszeitung anschaffen). Unterlagen verschwanden …

Dies alles kann muss aber nicht passieren, ich denke es ist nicht an der Tagesordnung. Ich selber habe mir aber geschworen nur noch fristgerecht zu kündigen. Lieber werde ich 4 Wochen gemoppt, als 8 Wochen. Aber bei meinem Arbeitgeber war die Unfaire Haltung auch absehbar.

Grüße Ute