Fristlose Kündigung

Angenommen, dem A wird nach zweijähriger Zugehörigkeit zum Betrieb eine schriftliche Kündigung persönlich überbracht, wo ein Zeitraum von 3 Monaten eingehalten wird. A befindet sich an diesem Tag der Übergabe seit 4 Wochen im Krankenstand. Betriebliche Abmahnungen gab es in der Vergangenheit nicht. Angabe von Gründen erfolgten im Schreiben nicht.
Zwei Tage später findet A erneut eine Kündigung im Briefkasten (kein Einschreiben, lediglich Einwurf, dieses Mal fristlos. Als Begründung wird angegeben, er hätte bei der Übergabe der ersten Kündigung grüne Kleidung getragen, vermutlich um auf die Jagd zu gehen, trotz Krankmeldung.

Der Betrieb ist vor 8 Monaten umgezogen, auf dem Briefkopf der Kündigungen ist noch die alte Anschrift vermerkt, die aktuelle Postanschrift findet sich nicht auf den Schreiben.

Muss die zweite Kündigung so hingenommen werden? Welche Rolle spielt der nicht aktuelle Briefkopf?

Glaube ist Sache der Religion

vermutlich um auf die Jagd zu gehen, trotz Krankmeldung.

… und hat sonst keine Bedeutung. Ich kann auch VERMUTEN, dass mein Nachbar Atombomben baut, dass der gegenüber Drogen anpflanzt … aber das ist kein Beweis.

Welche Rolle spielt der nicht aktuelle Briefkopf?

Eigentlich egal, denn das Schreiben ist eh sachlich unbrauchbar.

Gruß

Stefan

Eben, und wer als Frau einen Minirock trägt muss noch lange nicht der Prostitution nachgehen.

Aber hat der veraltete Briefkopf im ersten Kündigungsschreiben, also wo die Kündigungsfrist von einem viertel Jahr eingehalten wurde, eine besondere Bedeutung oder ist der Kopf ein nicht wesentlicher Bestandteil des Schreibens?

Gruß Sole

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Theoretisch könnte die Kündigung ohne weiteres auch auf einer Rolle Klopapier erfolgen, solange sie nur schriftlich ist…