Fristlose Kündigung Telekommunikations-Vertrag

Guten Tag,
Einem Telekommunikationsunternehmen wurde Anfang November mitgeteilt, dass man Ende des Jahres umziehen würde. Mitte November erhielt der Umziehende eine Mail des Unternehmens, dass der Ab- und Anschalttermin am 21.12. vollzogen wird. Sollte sich der An- bzw. Abschalttermin noch verschieben, werde der Anbieter den tatsächlichen Termin noch per Post mitteilen.
Zwar wird am 21.12. der Internet- und Telefonanschluss in der alten Wohnung abgeschaltet, auf den Anschluss in der neuen Wohnung wartet der Umziehende jedoch vergebens. Nach mehrmaligen Anrufen wird der Umziehende immer wieder vertröstet, jeweils mit unterschiedlichen Begründungen. Am 28.12. setzte der Umziehende dem Telekommunikationsunternehmen eine Frist bis zum 05.01. per Fax und Einschreiben. Gleichzeitig rief er nochmals die Hotline an, um dies mitzuteilen. Hier wurde ihm gesagt, dass man den Anschluss bis zum 05.01 nicht hinbekommen könnte. Bis zum 05.01. steht der Anschluss nicht. Das Unternehmen hat auf die Fristsetzung nicht reagiert.

Frage 1: Ist die Fristsetzung angemessen?
Frage 2: Wie stehen die Chancen einer fristlosen Kündigung zum 06.01?
Frage 3: Wie ist eine fristlose Kündigung i.V.m dem oben geschilderten Fall zu verfassen?
Frage 4: Können Schadensersatzforderungen (Handy-Kosten u. Ä.) geltend gemacht werden?

Hallo,

Frage 1: Ist die Fristsetzung angemessen?

viereinhalb Werktage finde ich ein bißchen knapp.

Frage 2: Wie stehen die Chancen einer fristlosen Kündigung zum
06.01?

Wenn man kündigt, kündigt man. Die Frage ist, ob das das Unternehmen interessiert und wie das am Ende ein Gericht sieht.

Frage 4: Können Schadensersatzforderungen (Handy-Kosten u. Ä.)
geltend gemacht werden?

Sollte die Rechnung nennenswert höher ausgefallen sein, als in den Vormonaten, wird das im Zweifel erstattet. Außerdem sollte man sich überlegen, einen Teil der monatlichen Grundgebühr einzubehalten. Immerhin ist man mittlerweile seit zwei Wochen ohne Anschluß.

Wenn ich raten müsste, würde ich darauf tippen, daß es sich dabei um Arcor oder Alice handelt.

Gruß
Christian

Hallo,

Frage 1: Ist die Fristsetzung angemessen?

viereinhalb Werktage finde ich ein bißchen knapp.

Zählen die Tage ab dem vereinbarten Termin (21.12.) nicht mit?

Frage 2: Wie stehen die Chancen einer fristlosen Kündigung zum
06.01?

Wenn man kündigt, kündigt man. Die Frage ist, ob das das
Unternehmen interessiert und wie das am Ende ein Gericht
sieht.

Frage 4: Können Schadensersatzforderungen (Handy-Kosten u. Ä.)
geltend gemacht werden?

Sollte die Rechnung nennenswert höher ausgefallen sein, als in
den Vormonaten, wird das im Zweifel erstattet. Außerdem sollte
man sich überlegen, einen Teil der monatlichen Grundgebühr
einzubehalten. Immerhin ist man mittlerweile seit zwei Wochen
ohne Anschluß.

Wenn ich raten müsste, würde ich darauf tippen, daß es sich
dabei um Arcor oder Alice handelt.

Namen dürfen nicht genannt werden. Aber: das Unternehmen wurde kürzlich von einem anderen Riesen gefressen. :wink:

Gruß
Christian