Wieso ist das so? Und wie kann ich das Netzwerk dahingehend
optimieren, dass das Überspielen der Dateien schneller
vonstatten geht?
Ich kann nur raten, aber ich denke, ich liege nicht weit daneben:
WLAN ist ein „shared“ Medium. Wenn Du einen PC an einen Access-Point hängst, bekommst Du die angegebene Geschwindigkeit, also 54MBits. Theoretisch. Abzüglich Marketingfaktor, der bei WLAN gut 50% ausmacht, kannst Du froh sein, wenn es die Hälfte ist. Sagen wir also, Dein WLAN kann 25MBit an eine Station tatsächlich übertragen. Sobald Du nun einen 2. PC an den selben AP hängst, teilen sich die beiden PCs die Bandbreite, Du hast also nach Milchmädchen noch 12 MBits, denn die Daten müssen ja zuerst von PC1 zum AP, und von dort dann über dasselbe Medium an PC2. Wenn Du nun eine schnelle Internetverbindung hast, die - Vorteil eines Kabels - auch annähernd das liefert was man bezahlt hat, und einen „nahen“ Server (beim selben Provider), kann sie durchaus schneller sein, als ein langsames WLAN, bei dem man die Bandbreite auch noch durch Anzahl der angeschlossenen PCs teilen muss.
Zu optimieren gibt es nur etwas, wo es auch noch etwas zu „optimieren“ gibt. Du unterstellst, dass Dein WLAN durch Verdrehen eines (möglichst leicht zu findenden) einzelnen Konfigurationswertes plötzlich den Turbo in sich entdecken würde. Wenn es so eine „Magic Bullet“ gäbe, die in allen WLANs die Geschwindigkeit in schwindelerregende Höhen treibt, würde sie jeder bereits gesetzt haben 
Der mühsame Teil ist dagegen: Verbindungen ausmessen, mit dem Paketsniffer (Wireshark) den Traffic aufzeichnen und analysieren, auf Probleme wie Paketverluste (um nur eins zu nennen) achten, und dann, wenn das Problem erkannt wurde, sehen, ob man durch Konfiguration etwas machen kann. Du gehst den falschen Weg. An den Stellrädchen herumdrehen in der Hoffung, dass es irgendwann dann plötzlich wunderbarer Weise klappt, endet fast immer im Desaster.
Für Netzwerkanfänger gibt es eigentlich nur eine beherrschbare Konfiguration: häng den Router hinter einen 10 Euro Switch, und verbinde die beiden PCs über Kabel. Die Komplexität dieser Konstellation ist beherrschbar. Dann brints Du ein Tool zur LAN Durchsatzmessung in Stellung. Der Durchsatz liegt beim Kabel annähernd bei dem was möglich ist, also 85-95 Mbit (100Mbit Netz), oder auch ein bisschen mehr (1Gbit Netz, aber niemals 1GBit, das gibt PC Hardware nicht her). Aber reale 100-200 Mbit sind drinnen, und man muss nur ein paar Kabel einstecken.
Wenn Du das Netz über Kabel beisammen hast, kannst Du einen der beiden PCs über WLAN anhängen, und wieder messen. Dann den anderen. und sehen, ob die WLAN Strecken jede für sich in etwa das liefern was sie sollen. Wenn nicht, hast Du Deinen Störenfried gefunden. Wenn die PCs dagegen einzeln beide richtig funktionieren, aber nicht wenn beide über WLAN angebunden sind, dann könnte man das Handbuch zu den WLAN Schnittstellen der PCs und zum Access-Point filzen und sehen, ob es da dubiose Einstellungen gibt. Ich denke da an eher exotische „gemischte“ Modi und allerlei „Turbo“-Schnickschnack, den einige Hersteller eingebaut haben, um auf der Verpackung bei der Geschwindigkeit noch etwas frecher lügen zu können, oder um eine zweifelhafte Kompatibilität zu ihren eigenen Vorgänerprodukten aufrecht zu erhalten. Im gemischten Betrieb, zusammen mit Hardware anderer Hesteller, führen solche Sperenzchen manchmal zu unschönen Effekten, die am Ende immer in Form schlechter Performance an den Tag treten. Du könntest also durchaus auch einfach mal alles abschalten, was herstelelranhängige Spezialsperenzchen sind, vor allem im Access-Point. Um es aber zu verstehen musst Du die Handbücher besorgen.
Ohne Vorbereitung. Messmöglichkeit und Handbücher an TCP/IP und WLAN Konfigurationswerten herumprobieren - eventuell sogar noch über Produkte verschiedener Hersteller hinweg - ist dagegen Glückssache.
AL