Liebe Experten, ich weiß, dass die Amniozentese in der 15-17. Schwangerschaftswoche durchgeführt wird, auch weiß ich wie es gemacht wird. Wie gefährlich ist es und was kann im Zweifelsfalle passieren? MvG und vielen Dank im Voraus.
Die Gefahr einer Fehlgeburt durch die Amnio liegt bei 0,5 bis 1 Prozent. Auch solltest du dir klar darüber werden, was dich erwartet, wenn die Amnio eine Chromosomenstörung ermittelt bzw. bei welcher Chromosomenstörung für dich eine Abtreibung die logische Folge wäre.
Ich habe die Untersuchung damals bleiben lassen, weil für mich klar war, dass ich meine Kinder kriege – so oder so. Allerdings hatte ich bei den Zwillingen einen besonderen Feinultraschall, um im Falle einer sichtbaren Behinderung oder Fehlbildung in einer besonders guten Klinik entbinden zu können statt im örtlichen kleinen Krankenhaus. Vielleicht wäre das auch eine Alternative für euch? LG und gesunden Nachwuchs wünsche ich dir!
Hallo,
ich habe zwei Fruchtwasseruntersuchungen machen lassen. Ich kann Dir nur raten: Wenn Du fest vorhast, es machen zu lassen und im Zweifel Dein Kind dann auch wirklich abtreiben würdest, dann hol Dir lieber keine weiteren Informationen, mich hat das damals total verrückt gemacht. Wenn Du aber unsicher bist und eher nicht die Konsequenzen tragen würdest, dann warte bis zum sog. großen Ultraschall, da sieht man das dann auch alles (ca. 22 SSW). Falls Du doch weitere Informationen haben willst, melde Dich nochmals bei mir.
hi.
leider weiß ich dazu nichts genaueres.
Aber ich hab gelesen, dass es eine Fehlgeburt auslösen kann (vielleicht Vorzeitige Wehen)
Mehr weiß ich dazu nicht, tut mir leid (hab alle broschüren shcon weggeworfen:wink:)
Hallo Inselkönig,
Ein sehr ausführlicher Bericht darüber ist hier zu finden: http://de.wikipedia.org/wiki/Amniozentese
Ich wünsche alles gute für die Schwangerschaft!
Liebe Grüße
Pia
Hallo,
ich bin kein Experte, aber ich weiß, daß es nicht ungefährlich ist. Wenn es nicht unbedingt sein muß, würde ich es lassen.
Das Risiko einer Fehlgeburt… ist zu hoch.
Alles Gute
alexx
Lieber Inselkönig,
mögliche Risiken einer Fruchtwasseruntersuchung sind beispielsweise vaginale Blutungen, Infektionen oder ein vorübergehender Fruchtwasserabgang. Nach der Fruchtwasserentnahme zur Fruchtwasseruntersuchung kann es auch zu einem vorzeitigen Blasensprung oder zu einer Fehlgeburt kommen. Außerdem besteht bei einer Amniozentese das Risiko, durch die Punktion einen gesunden Fötus zu schädigen.
Wie hoch die Wahrscheinlichkeit für Risiken und Komplikationen einer Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese) ist, hängt auch davon ab, zu welchem Zeitpunkt während der Schwangerschaft die Fruchtwasserentnahme stattfindet: Das Risiko einer Fehlgeburt nach der Fruchtwasseruntersuchung in der 16. Schwangerschaftswoche beträgt etwa 0,4 bis 1 Prozent. Erfolgt der Eingriff vor der 16. Woche, ist das Risiko höher, da erst wenig Fruchtwasser vorhanden ist. Dagegen ist bei über 35-jährigen Schwangeren die Wahrscheinlichkeit, ein Kind mit einer Chromosomenschädigung zu bekommen, größer als die Wahrscheinlichkeit einer Schädigung durch die Amniozentese.
Diesen Text habe ich von www.onmeda.de. Da findet man immer ganz gute Infos.
Alles Gute,
Juli
Hallo,
wie du ja schon ganz richtig erwähnt hast ist eine Fruchtwasseruntersuchung nicht ganz ungefährlich.
Deswegen sollte diese Untersuchung nicht bloss „routinemäßig“ durchgeführt werden, sondern nur wenn dein Arzt dies befürwortet. Dann soltest du aber auch über die Risiken von ihm aufgeklärt werden…
Oft wird vermutet, dass die Punktionsnadel das Baby verletzten kann. Da die Untersuchung aber unter ständiger Ultraschallkontrolle gemacht wird, ist das fast! nie der Fall.
Auch Infektionen durch den Einstich können vorkommen, ebenso wie Blutungen, beides ist jedoch auch sehr selten.
In einigen Fällen kommt es allerdings zu Fruchtwasserverlust durch einen Blasensprung. Meistens ist auch dies ohne weitere Folgen.
Nichts desto Trotz kann es vorkommen, dass es zu einer Fehlgeburt kommt.
Eine wichtige Rolle für Risiken spielt der Zeitpunkt, also in welcher SSW man ist.
Vor der 16. SSW ist die Fruchtwassermenge noch relativ gering und das erhöht das Risiko den Fötus zu verletzten.
aus Erfahrung kan ich dir sagen, dass die Untersuchung recht unangenehm ist und (zumindestin meinem Fall) leider überhaupt nichts genutzt hat und oft überflüssig ist.
Du solltest also genau abwägen, ob die Untersuchung sinnvoll ist. enn du ein gesundes Baby erwartest und der Arzt nichts gegenteiliges vermutet- lass es lieber bleiben.
Außerdem werden nur einge wenige Krankheiten/Chromosomstörungen untersucht und die Untersuchung gibt nur eine Wahrscheinlichkeit für das Risiko einer Krankheit an.
Du solltest auch gut überlegen, was du machen willst, wenn du ein negatives Ergebnis bekommen solltest (was ja immerhin möglich ist).
Leider hast du in deiner Anfrage nur sehr wenige Infos preisgegeben - wenn du magst kannst du dich gerne nochmal bei mir melden und ich versuche dir dann weiterzu helfen.
Aber letztlich solltest du immer deinen Artz nach den Risiken fragen, denn er kennt dich und den Verlauf deiner Schwangerschaft und kann Risiken besser einschätzen, auch dein persönliches Risiko ( bezüglich evtl. Vorerkrrankungen, zur aktuellen Schawngerschaft,…).
Es kann auch nicht schaden einen zweiten Arzt um Rat zu fragen und so eine zweite Meinung einzuholen…
Ich wünsch dir alles Gute und wenn du magst melde dihc nochmal!
LG,
Silke
also am allerbesten kann das natürlich ihr frauenarzt beantworten! dieser wägt vorallem die nützen/risiko faktoren ab. gibt es also keinen grund zur besorgnis, würde diese untersuchung nicht gemacht.
meines wissens liegt das größte risiko darin, dass vorzeitige wehen ausgelöst werden und es zu einer frühgeburt kommt.
(meine schwester hat vor 2 jahren diese untersuchung durchführen alles und ihr wurde auch gesagt dass komplikationen seltener geworden sind, auch bei ihr ging alles gut)
liebe grüße
Lieber Inselkönig,
ich bin keine Ärztin, sondern selber Mutter. Ich habe die Fruchtwasserpunktion nicht machen lassen. Das Risiko ist nach offiziellen Statistiken zwar nur 1 Prozent (wenn ich mich richtig erinnere, ist aber schon 8 Jahre her), dass dabei etwas passiert, bei erfahrenen Spezialisten wahrscheinlich sogar noch kleiner. Aber mir erschien es unnötig, dieses Risiko einzugehen (der Embryo könnte durch die Nadel getroffen werden beim Entnehmen des Fruchtwassers), weil ich mein Kind in jedem Fall bekommen wollte, auch mit Behinderung, aber nicht mit selbst ausgelöster Behinderung per Amniozentese. Ich habe in der Zeit auch mal einen Radiobeitrag gehört, in dem ein Spezialist sagte, dass die ganze pränatale Diagnostik ja nur wenige Syndrome schon vorher feststellen kann, aber so getan wird, als könne man jegliches Risiko damit ausschalten. Die allermeisten Probleme bleiben wohl doch noch verborgen.
Hilft Dir das weiter?
Beste Grüße und eine wunderschöne Schwangerschaft
Lea
Hallo,
bei der Fruchtwasserpunktion besteht ein minimales Risiko (c.1 % bis 2 %), dass etwas schief geht. D.h. das es zu einem vorzeitigen Schwangerschaftsabbruch oder Problemen beim Kind kommt. Das ist aber wirklich selten. Die Untersuchung hilft Krankheiten des Kindes festzustelllen (Trisomie…). Dann muss man sich natürlich entscheiden, ob man das Kind auch mit einem Gendefekt möchte bzw. man selbst und die Familie damit zurechtkommen kann.
Wenn Sie prinzipiell sagen, ich nehme das Kind so oder so, dann ist die Untersuchung nicht erforderlich und Sie brauchen das Risiko gar nicht erst einzugehen.
Aus Erfahrunmg ist meißt das Nachdenken und Überlegen, ob man die Untersuchung macht oder nicht viel schlimmer als die Untersuchung an sich und belastet einen mehr. Wenn erhöhte Risikofaktoren bestehen oder bsw. in der Familie entsprechende Erkrankungen bekannt sind, würde ich zu der Untersuchung raten-
Lg, me.anja
Hallo,
es ist nicht sehr gefährlich, wenn man vom Prozentsatz ausgeht.
Was genau passieren kann - ich meine daß die Kinder behindert werden können wenn es ganz schlecht läuft - kann ich nicht exakt sagen.
Kann man aber ja in jedem Schwangerschaftsratgeber nachlesen.
Wenn Du aber Bedenken hast, warum machst Du dann nicht lieber eine Nackenfaltenmessung ?
Kein Risiko, tolle Bilder bei der Vermessung (Babyfernsehen live) und fast genauso zuverlässig. Es sei denn, Du hast ein hohes Risiko.
Also, denk doch noch mal nach und hör auf Deinen Bauch.
Alles Gute und viele Grüße
Steffi
Hallo
hier ist z.b. eine Info
http://www.9monate.de/amniozentese.html
und Zitat aus Wikipedia:
"
In einer Studie, bei der 1.006 Amniozentesen retrospektiv ausgewertet wurden, lag die Fehlgeburtsrate bei einer Untersuchung in der 16. oder 17. Schwangerschaftswoche bei Frauen im Alter von 20 bis 34 Jahren bei 2,5 %, stieg in der Altersgruppe der Frauen von 35 bis 39 Jahren auf 3,4 % bis hin zu 5,1 % bei Frauen ab 40 Jahre. Neben dem Alter waren vaginale Blutungen während der Schwangerschaft ein wichtiger Risikofaktor, der eine Erhöhung der Fehlgeburtsinzidenz auf 6,5 % bedingte (= 2,4-fach erhöhtes Risiko); Frauen mit einer spontanen Fehlgeburt in früheren Schwangerschaftsstadien oder einem Schwangerschaftsabbruch hatten eine Inzidenz von 8 % (= 3-fach erhöhtes Risiko).[1]"