früh-aufsteh-problem

unsere tochter (14 mon) treibt uns momentan in den müdigkeitswahnsinn.
sie geht zwischen 18.00-19.00 liegen (weil schon todmüde zu dem zeitpunkt) und weckt uns zwischen 4.30 und 4.45.
danach ist nicht mehr an schlafen zu denken.
später niederlegen hat keinen sinn, weil sie dann jeweils die „gewonne zeit“ früher aufsteht.
also 20.00 hinlegen, ca. 3.00 aufstehen.

auch tagsüber ist das schlafen ein leichtes problem, sie schläft halt einfach zu wenig für ihr alter (zwischen einer halben stunde und an guten tagen 1 1/2 stunden), aber sie ist durch nicht zu mehr schlaf zu bewegen.

hat irgendjemand eine idee?
ich kann auch schwer mit ihr schlafen gehen, weil ich den kindefreien abend zum arbeiten nutze…

müde grüße,
u.

Hi Ute!

unsere tochter (14 mon) treibt uns
momentan in den müdigkeitswahnsinn.

Unser Sohn (17 mon) uns auch, und das seit er 5 mon alt ist (ich weiß, daß Dir das jetzt wenig hilft).

sie geht zwischen 18.00-19.00 liegen
(weil schon todmüde zu dem zeitpunkt) und
weckt uns zwischen 4.30 und 4.45.
danach ist nicht mehr an schlafen zu
denken.

Donald geht zwischen 19.00-20.00 und steht auf zwischen 5.30 und 5.45. Das Verhältnis ist also genau gleich, 11 Stunden sind ziemlich normal in dem Alter. Sei froh, wenn sie diese Zeit wenigstens durchschläft, Donald wacht nämlich noch dazu mindestens 3 x dazwischen auf und plärrt aus unerfindlichen Gründen. Allerdings ist er nach 5.45 mit einem Teeflaschi noch zu bestechen, ca. bis 7.00 (mit immer wieder aufwachen) zumindest im Bett zu bleiben.

später niederlegen hat keinen sinn, weil
sie dann jeweils die „gewonne zeit“
früher aufsteht.
also 20.00 hinlegen, ca. 3.00 aufstehen.

Donald macht das ganz genauso.

auch tagsüber ist das schlafen ein
leichtes problem, sie schläft halt
einfach zu wenig für ihr alter (zwischen
einer halben stunde und an guten tagen 1
1/2 stunden), aber sie ist durch nicht zu
mehr schlaf zu bewegen.

Wieder mal macht Donald das ganz genauso.

Das heißt nun aber nicht, daß Deine Tochter für ihr Alter zuwenig schläft, wohl eher für Dich. Ich bekam hier mal den guten Rat, daß Kinder immer nur nach Ansicht der Eltern zu wenig schlafen.

hat irgendjemand eine idee?

Wir haben alles durchprobiert, es gibt einfach nix außer den Schlafrhythmus des Kindes zu akzeptieren. Manche schlafen noch weniger.

ich kann auch schwer mit ihr schlafen
gehen, weil ich den kindefreien abend zum
arbeiten nutze…

So, so *mitseufz. Versuch’ mal, Dich unter Tags ne Stunde hinzulegen, wenn’s gar nicht mehr geht.

müde grüße,

Ebensomüde Grüße zurück

Biggy

hallo biggi!

Unser Sohn (17 mon) uns auch, und das
seit er 5 mon alt ist (ich weiß, daß Dir
das jetzt wenig hilft).

das vielleicht weniger, aber möglicherweise kann ich dich ja ein bißchen aufbauen…marie hat auch ab dem 5. monat (ging bei ihr mit dem krabbeln einher - also eine nebenwirkung des entwicklungsschubes sozusagen) aufgehört durchzuschlafen…und wollte ab da dann so ca. 2-4x an die brust…
auf einmal, so etwa mit 12 monaten, hat sie damit aufgehört - keine ahnung, warum, es gab einfach für uns keinen ersichtlichen grund.
also nicht verzagen - auf einmal gehts !

und wenn es dich tröstet: ich fühl mich seitdem kein bißchen munterer…seltsam, aber es ist so…-))

Allerdings ist er
nach 5.45 mit einem Teeflaschi noch zu
bestechen, ca. bis 7.00 (mit immer wieder
aufwachen) zumindest im Bett zu bleiben.

naja - ist doch was !
wir lassen marie, wenn wir gar nicht mehr können, durch die wohnung rasen und dösen noch eine halbe stunde - das aufräumen danach dauert mindestens eine stunde…

Donald macht das ganz genauso.

schon komisch die zwei…

Das heißt nun aber nicht, daß Deine
Tochter für ihr Alter zuwenig schläft,
wohl eher für Dich. Ich bekam hier mal
den guten Rat, daß Kinder immer nur nach
Ansicht der Eltern zu wenig schlafen.

kann gut sein. mich packt einfach immer der neid, wenn ich die kinder sehe, die noch mit 2 jahren oder älter über 3 stunden am tag schlafen…
und leider merke ich marie selber den schlafverlust ja an. wenn sie dann einen tag/nacht hat, wo sie sich einmal aussschläft, ist sie weitaus besser gelaunt als sonst.

naja, kämpfen wir also weiter um jede minute schlaf…

ich wünsch die eine ganze mütze davon,
u.

Hi Biggy :wink:

Donald ist ja wohl mal ein cooler Name, dagegen klingen unsere: Oliver, Patricia und Martin irgendwie altmodisch…

cu Stefan.

Hi Ute :wink:

Ich bin drefacher Vater und kenne die Probleme, die du da beschreibst sehr gut! Die ganze Woche früh aufstehen, um zur Arbeit zu hetzen und am Wochenende früh aufstehen, damit Mama mal liegen bleiben kann. Wir haben sie gelöst, indem wir die Kinder mittags einfach nicht mehr hingelegt haben. Der kleine Körper holt sich schon den Schlaf, den er braucht, dann aber nachts!

cu Stefan.

Namen
Hi Stefan!

Donald ist ja wohl mal ein cooler
Name,

Daaaaaaaanke *freu. „Im ganzen“ heißt er: Donald Dario Joseph. Ich find’s auch urcool, obwohl die ältere Verwandtschaft mich und Sohn sofort enterben wollte bei Bekanntgabe des Namens. :smile: Wenn man Donald fragt, wie er heißt, sagt er allerdings bisher so was wie „Doughnut“ *kicher, aber wir arbeiten daran.

dagegen klingen unsere: Oliver,
Patricia und Martin irgendwie
altmodisch…

Nö, wieso, klingt doch gut. Außerdem sind Kinder mit ihren Namen später dann eh nie zufrieden. :smile:

CU
Biggy

Mittagsschlaf
Hi Stefan!

Wir haben sie gelöst, indem wir die
Kinder mittags einfach nicht mehr
hingelegt haben.

Die Idee ist recht konstruktiv, aber: wenn Donald zu Mittag nicht schläft, würde ich erstens vollkommen verzweifeln (die Stunde brauch ich zum Durchatmen), und zweitens ist er dann den Rest des Tages so ultramies gelaunt, daß ich überhaupt nur büßen muß, und schläft dann um 17.00 ein, um um 20.00 wieder aufzuwachen und bis 22.00 im Bett rumzuhüpfen. Ich nehme aber an, daß die Sache mit dem Mittagsschlaf eine Altersfrage ist, und unter 2 Jahren sollten die Zwerge doch mittags noch ein Nickerchen machen.

Der kleine Körper holt
sich schon den Schlaf, den er braucht,
dann aber nachts!

Dein Wort in Gottes Ohr *zweifel. :smile:

CU

Biggy

Hi Biggy :wink:))

Wir haben das schon 2-mal so gemacht. Ab einem gewissen Alter der Kinder ist die Mittagspause halt futsch. Bei unserem dritten Kind werden wir das wohl auch so machen müssen, weil uns der Nachtschlaf doch wichtiger ist, ale eine Stunde Mittagspause :wink:))

cu Stefan.

Wir haben das schon 2-mal so gemacht. Ab
einem gewissen Alter der Kinder ist die
Mittagspause halt futsch. Bei unserem
dritten Kind werden wir das wohl auch so
machen müssen, weil uns der Nachtschlaf
doch wichtiger ist, ale eine Stunde
Mittagspause :wink:))

jede/r hat eigene erfahrungen, aber mit 14 monaten ist eigentlich ein mittagsschlaf bei den meisten kindern schon noch drin …

habt ihr folgendes probiert: tagsüber zwei mal niederlegen (so ca. 11 uhr und 15 uhr), damit sie am abend, weil munter, länger bleibt und in der früh dann vielleicht auch?

durchhalten…

benjamin

ps die alte tröstung möcht ich dir doch nicht vorenthalten: spätestens wenn sie in kiga oder schule müssen, sind sie nicht mehr aus dem bett zu kriegen.

ps die alte tröstung möcht ich dir doch
nicht vorenthalten: spätestens wenn sie
in kiga oder schule müssen, sind sie
nicht mehr aus dem bett zu kriegen.

*kicher*
stimmt genau!! Komischerweise manifestiert sich dieses Phänomen nicht am Wochenende!!

Ohne dir direkt widersprechen zu wollen, das glaube ich kaum. Unser großer Sohn (8) hält schlafen für Zeitverschwendung (er liest lieber), den Schlaf holt er dann oft im Unterricht nach (wohlgemerkt, er ist trotzdem ein sehr guter Schüler). Übrigens war das auch im Kiga schon so, er hat nur wenige Wochen gebraucht, um sich an den anstrengenderen Lebensablauf zu gewöhnen. Und bis ich mit der Kindergärtnerin ausgemacht hatte, daß sie ihn mittags nicht mehr hinlegt, war er abends bis gegen 23 Uhr wach! Eins stimmt allerdings, je später er jetzt abends einschläft, desto später wacht er - am Wochenende, wenn man ihn läßt - auf.

Susanne

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Hi Stefan!

Wir haben sie gelöst, indem wir die
Kinder mittags einfach nicht mehr
hingelegt haben.

Die Idee ist recht konstruktiv, aber:
wenn Donald zu Mittag nicht schläft,
würde ich erstens vollkommen verzweifeln
(die Stunde brauch ich zum Durchatmen),
und zweitens ist er dann den Rest des
Tages so ultramies gelaunt, daß ich
überhaupt nur büßen muß, und schläft dann
um 17.00 ein, um um 20.00 wieder
aufzuwachen und bis 22.00 im Bett
rumzuhüpfen. Ich nehme aber an, daß die
Sache mit dem Mittagsschlaf eine
Altersfrage ist, und unter 2 Jahren
sollten die Zwerge doch mittags noch ein
Nickerchen machen.

Hi Biggy!

Mag sein, daß man so etwas behauptet, aber unser zweiter Sohn (geb. 9/97) hat sich nie daran gehalten. Er hat von Geburt an über den Tag verteilt immer mal wieder 10 Minuten hier, 20 Minuten da gedöst, feste Mittagsschlafzeiten kannte er nicht. Nachts schlief er von frühestens (!) 21 Uhr bis 6 Uhr morgens (mit Unterbrechungen und gelegentlichen Verschiebungen). Alle paar Wochen war er dann allerdings so erledigt, daß er drei Stunden am Stück geschlafen hat, wenn man ihn ließ. Leider waren diese Auszeiten nicht vorhersehbar. Wir haben übrigens alles versucht, Regeln und Kontinuität in den Schlaf unseres Sohnes hineinzupressen, mit dem einzigen Erfolg, daß er immer genervter wurde und immer weniger schlief. Seit wir ihn nehmen, wie er ist, uns freuen, wenn er schläft - und es versuchen mit Gelassenheit zu nehmen, wenn er´s nicht tut, geht´s besser. Und die Leute, die behaupten, ein Kind müsse aber doch schlafen, können mir den Buckel runterrutschen.

S, Mensah

Der kleine Körper holt
sich schon den Schlaf, den er braucht,
dann aber nachts!

Dein Wort in Gottes Ohr *zweifel. :smile:

CU

Biggy

Hi Susanne!

Wir haben übrigens
alles versucht, Regeln und Kontinuität in
den Schlaf unseres Sohnes
hineinzupressen,

„Hineinpressen“ hab’ ich nie versucht, manche (natürlich leider die Minderheit) meiner zaghaften Versuche nach Kontinuität wurden von Donald glücklicherweise angenommen, und es geht uns beiden seither besser (siehe mein früheres Posting: wenn er mittags nicht schläft, ist er ultraschlecht gelaunt, also leg ich ihn hin und er schläft).

Seit wir ihn nehmen, wie
er ist, uns freuen, wenn er schläft - und
es versuchen mit Gelassenheit zu nehmen,
wenn er´s nicht tut, geht´s besser.

Siehe mein „kluger“ Ratschlag, den Schlafrhythmus seines Kindes irgendwie zu akzeptieren, soferne selbiger natürlich irgendwie akzeptabel ist. Wenn ein Kind z.B. stündlich aufwacht, muß man einfach etwas unternehmen (schon allein um sich selbst zu retten).

Und
die Leute, die behaupten, ein Kind müsse
aber doch schlafen, können mir den Buckel
runterrutschen.

Von „müssen“ hab ich auch nicht gesprochen, ich sagte „sollte“. Außerdem ist jedes Kind so anders, manche brauchen weniger Schlaf, manche mehr, und trotzdem habe ich tiefstes Verständnis für alle Eltern mit chronischem Schlafmangel.

Biggy
*heuteausnahmsweisenichtmüde

Hi Stefan! :smile:)

Ab
einem gewissen Alter der Kinder ist die
Mittagspause halt futsch.

Und genau dieses Alter würde mich interessieren. Also raus mit der Sprache, damit ich mich darauf gefaßt machen kann. *bibberzitter :smile:)

Bei unserem
dritten Kind werden wir das wohl auch so
machen müssen, weil uns der Nachtschlaf
doch wichtiger ist, ale eine Stunde
Mittagspause :wink:))

Keine Frage. *grins

CU
Biggy

Hi Biggy :wink:

Ich habe gerade nochmal meine Frau gefragt. Sie sagte, dass die beiden Großen seit ihrem 18. Lebensmonat keinen Mittagsschlaf mehr gemacht haben. Damit das mit dem MorgensLängerSchlafen auch klappt, musst du das Kind aber beschäftigen: Spielplatz, Tierpark, Schwimmen, Freunde nerven, bloß nichts drinnen, immer raus, am besten läuft das Kind auch mal ein Stück …

Wirst sehen, das klappt, die betteln abends darum, endlich ins Bett gehen zu dürfen :wink:)

cu Stefan.

Na das kann ja heiter werden :smile:
Hi Stefan!

Ich habe gerade nochmal meine Frau
gefragt. Sie sagte, dass die beiden
Großen seit ihrem 18. Lebensmonat keinen
Mittagsschlaf mehr gemacht haben.

Soooo schnell hättest Du mich auch nicht demoralisieren müssen. *kreisch Das wären ja nur noch zwei Wochen Mittagspause! :smile: Na ja, hoffen wir mal, Donald läßt sich noch etwas Zeit.

Damit
das mit dem MorgensLängerSchlafen auch
klappt, musst du das Kind aber
beschäftigen:

Ach wirklich? *augenverdreh :smile:

Spielplatz, Tierpark,
Schwimmen, Freunde nerven, bloß nichts
drinnen, immer raus, am besten läuft das
Kind auch mal ein Stück …

Gehört doch alles schon zum Standard-Programm. *seufz

Allerdings frag’ ich mich natürlich schon, wie das Leute mit mehr Kindern machen, wenn ich mit einem oft schon so erschöpft bin. *grübel :smile:

Wirst sehen, das klappt, die betteln
abends darum, endlich ins Bett gehen zu
dürfen :wink:)

Na ja, auch bei Euch wird das doch nicht IMMER so reibungslos klappen *hoff. :smile:

CU

Biggy

Hi Susanne!

Wir haben übrigens
alles versucht, Regeln und Kontinuität in
den Schlaf unseres Sohnes
hineinzupressen,

„Hineinpressen“ hab’ ich nie versucht,
manche (natürlich leider die Minderheit)
meiner zaghaften Versuche nach
Kontinuität wurden von Donald
glücklicherweise angenommen, und es geht
uns beiden seither besser (siehe mein
früheres Posting: wenn er mittags nicht
schläft, ist er ultraschlecht gelaunt,
also leg ich ihn hin und er schläft).

Das mit dem Pressen war nicht so wörtlich gemeint. Ich bin berufstätig und habe halt gedacht, ich könnte einen Rhythmus finden, der dem Jungen und mir Ausgeglichenheit beschert. Aber wie gesagt, erst als wir (wieder besseren Wissens, weil wir haben ja schon einen da durch) „Jedes Kind kann schlafen lernen“ ausprobiert hatten und ich eigentlich erst danach so richtig auf dem Zahnfleisch ging, haben wir es gelassen genommen - und siehe da, jetzt haben wir einen Modus Vivendi, bei dem wir alle vier, denke ich, auf unsere Kosten kommen.

Seit wir ihn nehmen, wie
er ist, uns freuen, wenn er schläft - und
es versuchen mit Gelassenheit zu nehmen,
wenn er´s nicht tut, geht´s besser.

Siehe mein „kluger“ Ratschlag, den
Schlafrhythmus seines Kindes irgendwie zu
akzeptieren, soferne selbiger natürlich
irgendwie akzeptabel ist. Wenn ein Kind
z.B. stündlich aufwacht, muß man einfach
etwas unternehmen (schon allein um sich
selbst zu retten).

Stimmt, da würde ich wahrscheinlich auch versuchen, etwas zu unternehmen. Bei unserem Großen war stündlich aufwachen nur ein Problem, wenn es tatsächlich ein Problem oder einen Wachstumsschub (geistig, motorisch, körperlich) gab und nachdem ich das mal begriffen hatte, waren wir relativ gelassen, wenn´s wieder auftrat. Der Kleine ist in der Beziehung schon immer unproblematischer gewesen (vielleicht, weil er gestillt wurde, der Große aber mit der Flasche das erste Lebensjahr verbracht hat). Wenn gar nichts mehr hilft, eins hilft bestimmt: mit Mama in einem Bett schlafen. Aus meiner Erfahrung stimmt es übrigens nicht, daß man das Kind dann nie wieder aus dem Bett rausbekommt. Der Große hat auch eine ganze Weile bei uns geschlafen und irgendwann wurde es ihm schlicht zu eng.

Und
die Leute, die behaupten, ein Kind müsse
aber doch schlafen, können mir den Buckel
runterrutschen.

Von „müssen“ hab ich auch nicht
gesprochen, ich sagte „sollte“. Außerdem
ist jedes Kind so anders, manche brauchen
weniger Schlaf, manche mehr, und trotzdem
habe ich tiefstes Verständnis für alle
Eltern mit chronischem Schlafmangel.

Das habe ich auch! Ich denke, jedes Elternpaar wird davon mehr oder weniger abbekommen. Ich tröste mich dann immer ein bißchen damit, daß ich eines Tages vielleicht mal froh wäre, wenn mich einer nachts brauchen würde, den schließlich dürfen wir Kinder nur eine Weile begleiten, dann gehen sie fort.

Biggy
*heuteausnahmsweisenichtmüde

Tschau
Susanne

hallo Ute,

zum Trost kann ich Dir nur sagen, das legt sich mit der Zeit, wenn sie älter wird.

Unser jüngerer Sohn war in diesem Alter jeden Morgen gegen 4:00 h munter und ausgeschlafen! Und durch die beiden Kleinkinder (18 Mon. auseinander) die ja vor allem bei Erkältungen und Keuchhusten etc. einen auch noch zwischendurch nachts auf Trab hielten, war ich in dieser Zeit auch permanent !!! unausgeschlafen.

Der Vorteil war dieser, dass er später für Kindergarten und Schule pünktlich und problemlos aus dem Bett kam, während sein Bruder, der als Kleinkind morgens schon länger schlief, damit seine Schwierigkeiten hatte.
Doch jetzt, mit 17, könnte er morgens länger schlafen, sodass ich ihn für die Schule (trotz Wecker) schon mal wecken muss. Sein 19-jähriger Bruder hingegen ist jeden Morgen nur mit viel Mühe unsererseits aus dem Bett zu kriegen.
Da spielen die Gene wohl eine Rolle und man merkt es halt schon früh.

Obwohl ich hundemüde war, war ich auch nicht der Typ, der sich mittags hingelegt hat, wie viele Bekannte mit Kleinkind das gemacht haben.
Schließlich waren dauernd Verwandte, Bekannte, Nachbarn an der Haustür oder am Telefon, sodass ich mir in der Situation blöd vorgekommen wäre, hätte ich mir mittags die Störungen verbeten. Heute weiß ich, dass meine Einstellung falsch war. Die anderen hatten schließlich nachts geschlafen - im Gegensatz zu mir.

Ich wünsche Dir, dass Du den richtigen Weg findest und durchsetzt.

Liebe Grüße, Renate