Früher waren wir Kinder noch Kinder

Hallo zusammen,

muss mal irgendwie meinen Frust loslassen. Früher war irgendwie alles
besser… Heute nacht hats geschneit… bestimmt 15-20cm, es sind Winterferien und die Kinder haben frei…
Was hätten wir früher gemacht? Wir hätten uns den Schlitten gepackt, die Nachbarskinder und wären den ganzen Tag unterwegs gewesen.
Heute läuft das ein wenig anders… Nach 15 Minuten habe ich meine 8jährige Tochter dazu überredet, sich schneesicher anzuziehen. Der Nachbarsjunge war schon draussen… Sie möchte aber nicht alleine dorthin gehen…
Ich ziehe mich also an, gehe mit ihr raus. Sie rodelt dreimal, den Nachbarsjungen in sicherer Entfernung. Langsam denke ich, daß ich wieder rein gehen könnte, doch sie hat keinen Bock am Schlitten fahren (wie geht das???).
Sie möchte nicht mit den anderen Kindern rodeln, sondern sie möchte lieber alleine fahren, und ich soll neben ihr stehen. Am liebsten möchte sie wieder mit rein kommen, und hier drinnen rumlümmeln.

Hab ich was Falsch gemacht, oder läuft es heutzutage einfach anders?

In der Schule ist sie sozial sehr gut integriert und hat viele Freunde…
Haben eure Kinder auch solche Phasen?

Ratlose Grüße
Belini

Hallo,

vielleicht hat sie nur Angst vor dem Jungen oder mag ihn einfach nicht? War mal Zoff irgendwann, kann nur eine Kleinigkeit gewesen sein.
Wenn sie sonst viele Freunde hat, mal diese einladen.

Gruß
Der Franke

Haben eure Kinder auch solche Phasen?

Hatten (in diesem Alter) und haben sie heute noch :smile:

Hallo

vielleicht hat sie nur Angst vor dem Jungen oder mag ihn einfach nicht?

Genau, sowas wird es sein. Ganz alleine sind wir früher auch nicht Schlitten fahren gegangen. Es gab nur früher wesentlich mehr Kinder als heute, so dass die Auswahl größer war. Und es gab wesentlich mehr Stellen, an denen man Schlitten fahren durfte, und nicht so viel Salz.

Wenn sie sonst viele Freunde hat, mal diese einladen

Genau das hilft.

Viele Grüße

Hallo zusammen,

vielen Dank für euren Zuspruch… :smile: An Stellen fehlt es hier nicht, wir wohnen in einem Wohngebiet direkt am Wald. Die Berge verfluchen wir im Sommer beim Fahrradfahren, doch im Winter sind sie toll :smile:

Wir werden mal ne Freundin anrufen, und gucken ob eine Zeit hat.

Ich kann mich halt dran erinnern, daß wir früher einfach selbstständig raus sind, und uns Kinder zum Spielen gesucht haben. Die Zeiten ändern sich…

Schneesichere Grüße
Belini :smile:

Hallo,

Ich kann mich halt dran erinnern, daß wir früher einfach
selbstständig raus sind, und uns Kinder zum Spielen gesucht
haben. Die Zeiten ändern sich…

Geht das Kind in die Schule am Ort oder in eine besondere (d.h. keine rein staatliche Grund~)schule?
Gehen die Kinder allein zur Schule oder werden sie gefahren?
Gehen sie allein zu diversen Sportvereinen oder werden sie in die nächste Stadt zum Club gefahren?
Gehen sie im Sommer einfach so raus und spielen oder muss immer über die Eltern der anderen Kinder ausgemacht sein, wer wann zu wem geht und so weiter?

DAS hat sich in der Tat in vielen Gegenden grundlegend verändert.
Zum Teil ist es außerhalb des Einflusses der Eltern (was nützt es, wenn das eigene Kind rausgeht und Spielkameraden sucht, wenn die andern Eltern nur auf Absprache ihre Kinder zu anderen lassen?), zum Teil liegt es aber auch daran, ob man selbst seine Kinder da eher bremst oder nicht.
Hinzukommt natürlich noch das Wesen des einzelnen Kindes - wenn es eher schüchtern ist und eher weniger Freunde (die direkt in der Nachbarschaft wohnen) hat, dann wird es eher Schwierigkeiten haben, „einfach so“ Anschluss zu finden.

Gruß
Elke

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Hi

Ich kann mich halt dran erinnern, daß wir früher einfach
selbstständig raus sind, und uns Kinder zum Spielen gesucht
haben. Die Zeiten ändern sich…

Schneesichere Grüße
Belini :smile:

Heutzutage kann man aber meilenweit laufen ohne ein einziges Kind zu finden.

Ich weiß das noch sehr gut, ich war nämlich das einzige Kind auf der Straße und bis ich sieben war gabs halt keine anderen Kinder in der Gegend, weil dort hauptsächlich alte Leute wohnten und erst wenige jüngere Familien. Außer dem (recht chaotischen) Kindergarten gabs da keine Kontakte bis zur Grundschule, und erst mit besagten sieben Jahren bekamen die Nachbarn erstmal Kinder XD
Da war der Zug abgefahren, erst später sind noch ein paar Leute dazugezogen.

Wir sind hier weder Land noch Stadt, Stadtrand eben. Es gibt vereinzelt Spielplätze, die gehörten aber immer bestimmten Gangs (Das heißt, die Eltern dort haben Kinder anderer Eltern dort nicht spielen lassen oder terrorisiert). Und dazwischen ein Kind zu finden war glückssache.
Später gabs ne Gruppe von 5 Leuten, die waren aber auch aus 4 Unterschiedlichen Altersklassen (die älteste war ich damals, dann eine etwas jüngere, zwei viel jüngere und ein Nesthäkchen).
Wir haben in den Jahren niiiiie andere Kinder gesehen, außer sehr viel jüngere (I Dötzchen) und sehr viel ältere (naja, 9. und 10. Klässler, vor denen hatten wir noch Respekt, hat sich ja dann als ich soweit war auch geändert…).

Ich weiß von einem bekannten, der einige Straßen weiter wohnte, dass er auch seine Mini Clique hatte, und auch nie andere Kinder getroffen hat XD Man hat also irgenwie aneinander vorbei gelebt.

lg
Kate

Hi Kate,
und mit wem hast du dann gespielt? Seit ihr auch immer verabredet worden, oder warst du alleine unterwegs?

Viele Grüße
Monika

Ich war als Kind alleine unterwegs- im engsten Rahmen halt, „bis zum Kirchhof und nicht weiter!“, meine Mutter ist auch viel mit mir Spielen gegangen, wenn sie von der Arbeit wiederkam. Später gabs ein Mädchen das auf mich aufpasste und viel mit mir unternahm.
Im Kindergarten hatte ich einen Freund, der auch fast daneben wohnte. Der wurde von seiner Mutter „reguliert“. Er durfte nie spielen gehen, uns blieb nur die Zeit nach dem Kindergarten, meist habe ich ihn begleitet, und dann war Sense.
Manchmal hat er sich rausgeschlichen und wir haben uns draußen getroffen.

Die Freunde später kamen Zustande wie Moleküle- irgendwann trifft man sich und bleibt kleben. Auf besagten Kirchhof z.B.
Da tuckern zwei Mädchen rum, rissen blätter ab. ich war Pflanzenfreund, man hat sich angesprochen und zusammen gespielt, meist ohne den Namen des anderen zu kennen, das hat oft gedauert und nach ein paar Wochen kam „Wie heißt du eigentlich?“

Grade deswegen waren viele Begegnungen auf Spielplätzen aber auch flüchtig, man war dort, ein einzelnes Kind war allein dort, da hat man zusammen gespielt- aber dann auch nie wieder gesehen. Oft mieden wir auch Spielplätze ne Weile, weil es immer welche gab, von denen man vertrieben wurde- entweder von den Gang Eltern oder weil der Spielplatz für die Alterstufe nicht mehr freigegeben war.

Aber erklär mal einer 11 Jährigen warum sie auf dem Spielplatz für 4-10 Jährige nicht spielen darf. Die Leute haben die Ehrlichkeit der Kinder ausgenutzt und einen dann vertrieben. War nicht grade Kinderfreundlich.

Gute Orte zum Kennenlernen waren halt Orte, die für Kinder interessant sind.
Unser Kirchhof hatte viele Versteckplätze zum Spielen, andere Orte waren der Ententeich zwischen den Feldern und der Parkfriedhof, der den Großteil meiner Kindheit über eher eine Fahrradrennbahn- und Gassigehstrecke war.

Du könntest ja nach solchen Orten ausschau halten und es dort mal versuchen?

Schau mal wenn dich jemand jemanden fremdes gegenüberstellt, würdest du dich sofort angeregt mit demjenigen unterhalten?
„Schönes Wetter heute…“

Kindern geht es da oft ähnlich, wenn sie 2 oder 3 sind kann man sie gegenüber setzen in ein Zimmer und dann wird das schon (war zumindest zu meiner Zeit so) aber später braucht man gemeinsame „Objekte“. Wie Marienkäfer, Enten, Kletterbäume, Sandkästen.

Das Problem heutzutage ist sowas zu finden!
In meiner Gegend hat sich das gebessert, die Spielplätze heute sehen toll aus! Die haben Burgen, Schaukeln und haste nicht gesehen.
Das war früher nicht so, der Spielplatz bestand aus Sand, einer niedrigen Rutsche, einem Holzhaus und einem dieser Wipptierchen.
Der einzige Spielplatz mit Schaukel war besagter bis 10Jahre und harten Bandenkämpfen ausgesetzt.

Natur eignet sich darum manchmal besser, es gibt so „Hauptverkehrspunkte“ an denen einfach sehr oft Kinder vorbeikommen, weil es an einer Schule liegt oder gute Spatzierplätze für Müttern mit Kindern bietet.

lg
Kate

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Belini,

sorry dass hat aber rein gar nichts mit früher und heute zu tun. Früher gab es sicherlich auch Kinder die wie deine Tochter keine Lust auf Schlittenfahren hatten. Vielleicht hatte deine Tochter auch einfach nur einen schlechten Tag oder ihr liegt das nicht. Geht sie denn sonst draußen spielen?

Bei uns im Wohngebiet sind die Kinder schon seit gestern mit ihren Schlitten den ganzen Tag draußen - genau wie früher.

Gruß

Samira

Hallo Belini,

bei uns liegt seit vorgestern eine Winzigkeit Schnee, leider noch zu wenig zum Rodeln / Schneemannbauen.
Da es in der Nacht geschneit hat und es immer noch tut, kenne ich zwei Jungs, die heute mit roten Backen und verfrorenen Fingern in die warme Bude kommen und nach warmen Kakao betteln.
Da ich auf der Arbeit bin, sind sie dann bei der Mutter in deren Garten zugange oder auf der Dorfwiese mit anderen Kindern oder sonstewo. Auf keinen Fall werden sie drinnen sitzen bleiben.
Ach ja, der Vater dieser Kinder war ein verfrorener Stubenhocker, den der Schnee nur bedingt reizte.
Das war übrigens vor rund vierzig Jahren.

Gandalf

Hallo Samira,
vielen Dank für deine Zeilen :smile: Vielleicht schau ich auch einfach zu genau hin… Ich war früher ein absolutes „Draussen-Kind“ und finde es so unverständlich, wenn man morgens aufsteht und sagt: „ohja, es hat geschneit, ich spiele Barbie…“
Wir haben eben ihre Freundin angerufen, und nun toben die Zwei seit 2 Stunden draussen rum. Meine Welt ist wieder in Ordnung…lach

Ich finde trotzdem, daß die Zeiten sich geändert haben. Oder ich nehme es einfach anders wahr. Wir hatten früher diese Leichtigkeit und Unbekümmertheit und haben uns um nichts Sorgen oder Gedanken gemacht.
Vielleicht empfindet die Kleine es ja auch so, und ich sehe es nur nicht richtig?

Auf jeden Fall gibts jetzt warmen Kakao für alle :smile:

Viele Grüße
Monika

Früher waren wir draußen…

Hallo

kenne ich.

ich war 123885 stunden am tag draußen. mit steckenpferden in den wäldern. haben die uhr zurückgestellt. unsere eltern warteten ;-(
sind stundenlang im dorf rumgestreift.
meine schwester wollte nicht so gern raus. heute ist sie beamtin und jede freie minute am radeln, laufen, reiten.
meine kinder bevölkern die straße nur bis zur kurve. radeln ab und an bei freunden.
ich schmeiße sie täglich raus, mal stehen sie nach 10 minuten wieder an der tür, mal hole ich sie zum essen rein. manchmal sind sie bis in die nacht draußen.
im wald sind sie alleine nicht. nur mit mir. ICH komme heute kaum noch raus. ewig haben sie hausis auf, dann ist es schon fast dunkel. hatten wir so viele?
arzttermine, spielenachmittage, basteln, weihnachtsfeiern, schulfeste, klassenfeste, geburtstage. immer ein nachmittag weg.

es gibt reichlich studien zum thema. aber ich denke, diese blöden flimmerkisten sind schuld. wenn das kinderangebot auf der straße gering ist, ist auch die sogwirkung kleiner…

grüße
tilli

Da fällt mir ein text ein…
Hi!
… der mich vor längerer zeit per mail als ppt Datei erreicht. Den Inhgalt hab ich mal rauskopiert:
Wenn du nach 1978 geboren wurdest, hat das hier nichts mit dir zu tun… Verschwinde! Kinder von heute werden in Watte gepackt.

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Wenn du als Kind in den 50er, 60er oder 70 Jahren lebtest, ist es zurückblickend kaum zu glauben, dass wir so lange überleben konnten!
• Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags.
• Unsere Bettchen waren angemalt in strahlenden Farben voller Blei und Cadmium.
• Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen, genauso wie die Flasche mit Bleichmittel.
• Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen.
• Auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm.
• Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen.
• Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und entdeckten während der ersten Fahrt den Hang hinunter, dass wir die Bremsen vergessen hatten. Damit kamen wir nach einigen Unfällen klar.
• Wir verließen morgens das Haus zum Spielen.
• Wir blieben den ganzen Tag weg und mussten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen. Niemand wusste, wo wir waren und wir hatten nicht mal ein Handy dabei
• Wir haben uns geschnitten, brachen Knochen und Zähne und niemand wurde deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle. Niemand hatte Schuld außer wir selbst. Keiner fragte nach „Aufsichtspflicht“. Kannst du dich noch an „Unfälle“ erinnern? Wir kämpften und schlugen einander manchmal bunt und blau. Damit mussten wir leben, denn es interessierte den Erwachsenen nicht.
• Wir aßen Kekse, Brot mit dick Butter, tranken sehr viel und wurden trotzdem nicht zu dick.
• Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche und niemand starb an den Folgen.
• Wir hatten nicht: Playstation, Nintendo 64, X-Box, Videospiele, 64 Fernsehkanäle, Filme auf Video, Surround Sound; eigene Fernseher, Computer, lnternet-Chat-Rooms.
• Wir hatten Freunde.
• Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder wir marschierten einfach zu deren Heim und klingelten. Manchmal brauchten wir gar nicht klingeln und gingen einfach hinein. Ohne Termin und ohne Wissen unserer gegenseitigen Eltern. Keiner brachte uns und keiner holte uns… Wie war das nur möglich?
• Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstöcken und Tennisbällen. Außerdem aßen wir Würmer. Und die Prophezeiungen trafen nicht ein: Die Würmer lebten nicht in unseren Magen für immer weiter und mit den Stöcken stachen wir nicht besonders viele Augen aus.
• Beim Straßenfußball durfte nur mitmachen, wer gut war. Wer nicht gut war, musste lernen; mit Enttäuschungen klarzukommen.
• Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung.
• Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Das war klar und keiner konnte sich verstecken. Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstoßen hat, war klar, dass die Eltern ihn nicht aus dem Schlamassel heraushauen. Im Gegenteil: Sie waren der gleichen Meinung wie die Polizei! So etwas!
• Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht. Wir hatten Freiheit, Misserfolg, Erfolg und Verantwortung. Mit alldem wussten wir umzugehen
Und du gehörst auch dazu- wenn nicht auch noch die dreistigkeit besessen weiterzulesen.
Herzlichen Glückwunsch!

Ich bin 1986 geboren aber finde mich gotseidank auch in einigen Punkten wieder! Gruß Ww

Hallo Belini,

vor langer, langer Zeit, als ich noch sehr viel jünger war als heute, fand ich Schnee auch toll - vorausgesetzt, ich konnte ihn aus einem wohlgeheizten Zimmer heraus betrachten.

Hin und wieder überkam mich wohl die Anwandlung, eine Schneekatze zu bauen - aber dann bin ich eilends wieder hinter einem guten Buch verschwunden.

Mein Sohn allerdings (und bis vor kurzem auch mein nunmehr schwerstpubertierendes Tochterherz) schmeißt sich mit Wonne in skalte Weiß.

Es gibt eben solche und solche … ;o)

Beste Grüße

=^…^=

PS: Dafür baue ich ncoch heute manchmal Schneekatzen … ;o)

Huhu,

genau dieser Text steht ein paar Postings weiter unten… vielleicht hat mich der auch zum Nachdenken angeregt :wink:
Ich bin Baujahr 75, und erkenne mich in vielen Sachen wieder :smile:

Die Kurze war ja heute nachmittag doch noch kindgerecht mit ihrer Freundin rodeln :wink:

Jetzt bin ich dran…grins… Werd jetzt nachtrodeln gehen :smile:))

Viele Grüße
Moni

Hi

Jetzt bin ich dran…grins… Werd jetzt nachtrodeln gehen :smile:))

Will auch mal rodeln gehen …

Meine Kinder finden es mittlerweile peinlich, wenn ich bei denen auf dem Rodelhügel Schlitten fahre :frowning:

VG

1 „Gefällt mir“

Hallo Belini,

und was hat das Verhalten Deiner Tochter mit dem Verhalten der Kinder von früher zu tun? Du bist früher gerne zum Spielen im Schnee mit den anderen Kindern raus gegangen. Heute bringst Du zwei Kinder ins Spiel um einen globalen Vergleich herzustellen!? Das Nachbarkind scheint wohl nocht von „früher“ zu sein und Deine Tochter - warum will sie nicht? Da fallen mir unzählige Möglichkeiten ein:

  • Sie möchte lieber etwas anderes machen. Sitzt sie sonst den ganzen Tag vor der Kiste? Dann würde ich handeln.
  • ihr ist kalt / sie ist falsch angezogen / sie fühlt sich nicht gut
  • sie hat Kummer und ist nicht nach herumspassen

Und: kennt sie den Nachbarsjungen überhaupt und wenn ja, mag sie ihn? Man kann doch nicht auf Teufel-komm-raus von Kindern verlangen dass sie alle soo super Kontaktfreudig sind, Gruppendynamisch und auf jeden mit offenen Armen zurennen und fragen: „willst Du mit mir spielen“ nur weil sie zufällig etwa gleich alt sind! Das würde ich von meinem Kind nie verlangen.

Wenn Du Spaß am rodeln hast, dann mach das doch selbst, vielleicht möchte Deine Tochter lieber schwimmen oder reiten.

Viele Grüße
(ich konnte auch als Kind diesen Schneewahn nichts abgewinnen, obwohl ich in Schweden war - oder vielleicht gerade deshalb…)

und heute sitzen sie mit WII vor der Glotze
Hallo Belini,

nach dem Lesen Deines Beitrags bin ich mit dem Baby ne Runde durch den Weinberg gedreht und in der Tat - das große Fußballfeld und die Wiesen sind unberührt - bei uns hätte da mindestens 1 Schneemann drauf gestanden und wir hätten Engel in den Schnee gemalt. Kein Schlitten, kein Kind weit und breit und in den Weinbergen kann man klasse rodeln. Ich war über ne Stunde bei bestem Wetter unterwegs und habe nur in der Ferne einen Hundebesitzer getroffen und einen älteren Herren der etwas irritiert geschaut hat, weil ich mit dem Baby unterwegs war…und -2 Grad ist noch kein Winter.

Wo sind nur die Kinder hin???

Gruß,
Alexandra

Hallo

Erstaunlich ist aber, dass genau diese Generation all die neuen Regelungen eingeführt hat. Also soo toll kann es doch nicht gewesen sein…

Gruss,
coco (Geboren 1977)

Huhu,

genau dieser Text steht ein paar Postings weiter unten…

Upps hate ich gar nicht gesehen.

Die Kurze war ja heute nachmittag doch noch kindgerecht mit
ihrer Freundin rodeln :wink:

Na also

Jetzt bin ich dran…grins… Werd jetzt nachtrodeln gehen

-)))

Viel Spaß :wink: