Frühjahr 1945 im Ort Rheinbrohl

Hallo zusammen,

für mich aber auch für meinen Großvater such ich alles was man so an Fotos aus den Kriegsjahren im speziellen auch das Frühjahr 45 als die Amerikaner in Dorf kamen.

Hintergrund ist der, das am Montag in Spiegelt TV auf SAT1 ein Bericht kam und da auch über den ort Rheinbrohl berichtet wurde mit vielen interessanten Bildern. Leider konnte ich das nicht aufnehmen und suche nun andere Quellen wo ich an Material rankomme.

Wer kann mir hier mithelfen? Bin euch sehr dankbar!!

CU - Dominik

Moin Otto,

hab den Beitrag gesehen. Hast nicht viel verpaßt.

Gesehen hab ich es ja, und für jemanden der aus dieser Zeit zum ersten Mal Bilder oder Filmszenen speziell aus der heimat sieht, ist es schon was besonderes.

Ansonsten war es fast die übliche Propaganda-Show der „guten“
Alliierten, man kennt das schon, diese Leier. James Bacque hat
dazu mittlerweile zwei lesenswerte Taschenbücher geschrieben,
die aber inhaltlich sehr erschütternd offen und deutlich sind.
Der Mann ist übrigens Kanadier und fühlte sich der Wahrheit
mitverantwortlich. In jedem Buchladen erhältlich. Dein
Großvater wird darüber sicherlich erschüttert ins Weinen
kommen. Möge es ein befreiendes sein. Otto

Nun ich werde mir als junger Spund mit Sicherheit nicht anmaßen hier zu urteilen. Dafür war ich zuwenig dabei und Propaganda kann ja leider jede Seite machen. Gerade während des Krieges war das ja an der Tagesordnung.

Mir persönlich geht es ohne jegliche Wertung vornehmen zu wollen rein um Bild und Filmmaterial.
Trotzdem danke für Deine Hinweise.

CU - Dominik

Literatur bzgl. des Revisionisten James Bacque
Hallo Otto,

zu dem Revisionisten James Bacque, ein Artikel von Brigitte Bailer-Galanda: Eisenhower und die deutschen Kriegsgefangenen
http://www.doew.at/thema/thema_alt/rechts/revis/eise…

Fazit: Viel revisionistisches Blabla, mit den üblichen unwissenschaftlichen Methoden gearbeitet.

grüße,

barbara

zu dem Revisionisten James Bacque, ein Artikel von Brigitte
Bailer-Galanda: Eisenhower und die deutschen Kriegsgefangenen
http://www.doew.at/thema/thema_alt/rechts/revis/eise…

Fazit: Viel revisionistisches Blabla, mit den üblichen
unwissenschaftlichen Methoden gearbeitet.

Eine pseudowissenschaftliche Buchbesprechung über ein pseudowissenschaftliches Buch – das liest man wirklich nicht oft.

Eine pseudowissenschaftliche Buchbesprechung über ein
pseudowissenschaftliches Buch – das liest man wirklich nicht
oft.

es steht dir frei, Argumente und Fakten für deine Meinung zu liefern:smile:.

b.

Oh mann…

zu dem Revisionisten James Bacque, ein Artikel von Brigitte
Bailer-Galanda: Eisenhower und die deutschen Kriegsgefangenen
http://www.doew.at/thema/thema_alt/rechts/revis/eise…

Fazit: Viel revisionistisches Blabla, mit den üblichen
unwissenschaftlichen Methoden gearbeitet.

Eine pseudowissenschaftliche Buchbesprechung über ein
pseudowissenschaftliches Buch – das liest man wirklich nicht
oft.

Ich halte es für auserordentlich unwahrscheinlich, dass die Leiterin des Dokumentationszentrums für österreichischen Widerstand und anerkannte Historikerin mit dem Spezialgebieten Drittes Reich und Rechtsradikalismus/Holocaustleugnung eine pseudowissenschaftliche Buchbesprechung abliefert.

es steht dir natürlich frei, die in dem Artikel gebrachten Argumente zu widerlegen, bzw zu entkräften. Wir sind alle sehr gespannt auf deine Ausführungen.

gruß
Mike

1 „Gefällt mir“

es steht dir frei, Argumente und Fakten für deine Meinung zu
liefern:smile:.

Diese sog. Buchbesprechung ist ein schriftlicher Wutanfall, aber keine objektive Buchbesprechung. Das ganze dann auch noch eine

„Seriöse Historiographie“

zu nennen. Das sollte sie mal lieber dem Leser überlassen, auch wenn sie eine anerkannte Historikerin ist.

„Mit diesem Satz wird klar, in welche Richtung die Rezeption von Bacques Arbeit lief.“

Ist für mich kein Beweis. Wer ist Gerd Leitgeb? Hätte Leitgeb gesagt: „Schiller ist klasse“, wäre Schiller dann auch ein Revisionist?

„absichtlich herbeigeführten Tod von 800.000 bis 1 Million deutscher Kriegsgefangener“

halte ich auch für übertrieben. Sensationsjournalismus mit dem aber auch die Leute von der anderen Seite viel Geld machen.

„Das Eisenhower Center an der University of New Orleans…”

Ja, daß hätte mich jetzt auch gewundert, wenn die etwas gegen Eisenhower oder die US-Politik herausgefunden hätten.

„die einen weltweiten Importbedarf (die USA ausgenommen) von 14,5 Millionen Tonnen Getreide“

Der weltweite Importbedarf an Getreide liegt heute noch viel höher und trotzdem muß keiner in (West-)Europa verhungern. Übergewichtsprobleme hatte zwar niemand, allerdings betrug Ende 1944 die Lebensmittelzuteilung in Dtl. pro Person das 10fache von der Zuteilung 1918.

„Nichtzuerkennung des Kriegsgefangenenstatus an die Deutschen“

kann man zwar nicht Eisenhower anlasten, ist aber Unrecht.
Das man nicht genug Lebensmittel hatte ist die eine Seite, daß man die Lager aber um das 10fache überfüllte (obwohl den Alliierten 1945 genug Land zu Verfügung stand) und die daraus resultierenden sanitären Probleme in Kauf nahm oder die Kriegsgefangenen misshandelte ist die Andere. Es lässt sich aus heutiger Sicht schwer nachvollziehen, ob die Alliierten nicht konnten oder einfach nicht wollten und damit den Tod in Kauf nahmen.

„daß die Zahl der nicht-registrierten Todesfälle 56.285 nicht überstiegen haben kann“

Ich habe eine ähnlich Zahl gefunden, die sich aber nur auf die Todesfälle im April/Mai 1945 in den Rheinwiesenlagern bezieht. Des weiteren sollen aber noch 167.000 zw. 1945 und 1948 in französischer Kriegsgefangenschaft gestorben sein. Es dürfte außerdem schwierig sein die Endgültige Zahl festzustellen, da ein Brand im Juli 1948 einen Teil der Akten der Wehrmachtsauskunftsstelle vernichtete und man sich somit auf die Akten der Amerikaner verlassen muß.

„hochrangige britische Offiziere im Zusammenhang mit der Auslieferung der Kosaken an die Sowjetunion und jugoslawischer Kollaborateure an Tito eines Kriegsverbrechens zu bezichtigen“

Die britischen Offiziere Kriegsverbrechen zu bezichtigen ist natürlich quatsch, da sie die Menschen aufgrund von Alliierten Verträgen auslieferten. Den Ausdruck „Auslieferung der jugoslawischen Kollaborateure“ empfinde ich allerdings als verharmlosend. Dahinter verbirgt sich immerhin der Massenmord an 30.000 Zivilisten und 80.000 Soldaten im Raum BLEIBURG-MARIBOR, von denen die meisten auf Grund von ethnischen Motiven umgebracht wurden.

„Obschon Bacque tatsächlich recherchierte, sind seine Ergebnisse entweder überflüssig, weil bereits in der Literatur bekannte Sachverhalte wiedergegeben werden, oder aber äußerst selektiv.

Das macht Guido Knopp seit Jahren mit (finanziellen) Erfolg, ohne daß seine Bücher jemals eine derartige Buchbesprechung bekommen hätten.