Hi Ihr Schlankkenner,
ich mache meine jährliche Frühjahrsdiät (in den Wintermonaten nehme ich immer 5 Kg zu, von denen ich mich dann verabschiede).
Nun ist es so, dass ich meine normale Appetitlosigkeit am Morgen dazu nutze, frühestens um 1 Uhr mittags was zu essen (und da auch nur aus Vernunft). Dann esse ich abends noch was, zwischendurch etwas Obst. 2-3 Milchkaffees mit Süßstoff über den Tag.
Meine Frage: Hat es irgendeinen Einfluss auf das Abnehmen mit diesem Rhythmus?
Danke vorab,
Anja
Hallo,
ist die Frage: hat dieser Essensrythmus irgendwelchen Einfluß auf das Abnehmen (sorry, daß ich nachfrage aber die Frage von Dir ist mir nicht 100% klar) ?
Pauschal würde ich sagen, die Nahrungspausen und das Kaloriendefizit sind viel zu groß. Allerdings scheint Dir die Praxis (vorherige Jahre) recht zu geben. Was mich nur wundert, daß nach dieser „Crash-Diät“ kein deutlicher Gewichtsanstieg eintritt.
Gruss
Enno
Hi Enno,
ist die Frage: hat dieser Essensrythmus irgendwelchen Einfluß
auf das Abnehmen (sorry, daß ich nachfrage aber die Frage von
Dir ist mir nicht 100% klar)?
Das ist ja genau meine Frage - sollte ich mich zwingen, morgens schon eine Kleinigkeit zu essen? Ich nehme bewusst langsam ab, die 5 kg in 2 - 2 1/2 Monaten (je nachdem, zu wieviel Sport ich mich durchringe)-
Pauschal würde ich sagen, die Nahrungspausen und das
Kaloriendefizit sind viel zu groß.
Das ist ja mein Verdacht, aber „belegen“ kann ich es nicht.
Allerdings scheint Dir die Praxis (vorherige Jahre) recht zu geben.
Was mich nur wundert,
daß nach dieser „Crash-Diät“ kein deutlicher Gewichtsanstieg
eintritt.
Ich esse sehr bewusst, koche mir liebevoll, bin immer am kreieren von neuen, nahezu fettfreien Rezepten… Und steigere danach sehr langsam mein Pensum, nur vor Weihnachten schlag’ ich dann zu 
Gruß,
Anja
Hallo Anja,
noch als ergänzung zu dem bereits gesagten: Ich war auch so ein Morgensnix-Esser, bis mir mein Arzt sagte, dass mein Stoffwechsel so einfach nicht in den Gang kommt und ich eher langsamer abnehme, denn mehr. Seither esse ich morgens immer wenigstens ne Kleinigkeit:smile:.
Grüßle,
Barbara
hallo anja,
enno hat es ja schon mehrmals in diesem brett so schön begründet. entscheidend ist die gesamtenergiezufuhr und der -verbrauch über einen längeren zeitraum.
du solltest dich zu nichts zwingen.
dieses anhalten zu einem frühstück geht auf eine untersuchung aus den 50er(?) jahren zurück, in der die notwendigkeit eines frühstücks für jeden menschen bewiesen wurde.
auftraggeber und somit bezahler der studie war die firma kellog, welche frühstückslebensmittel herstellt.
fett braucht dein körper, also erhöhe den fettanteil aber bewege dich mehr---->sport!
ausgewogen heißt auch, fett zuzuführen. insofern ernährst du dich nicht ausgewogen.
strubbel
V:open_mouth:)
Weihnachtsbuffet
nur vor Weihnachten schlag’ ich dann zu
Hallo,
soll das heißen, du hungerst ein ganzes Jahr lang für das freie Essen und Trinken in deiner Stammkneipe zur Weihnachtszeit??? Nee, oder?
fassungslos,
Klaus
ausgewogen heißt auch, fett zuzuführen. insofern ernährst du
dich nicht ausgewogen.
Doch doch, Strubbel, ich koche mir liebevoll und erlaube mir auch zu Spargel ein ordentliches Stück Butter *g - es ging mir nur um den nahrungsmittelfreien Vormittag…
Gruß,
Anja
nee, *grins Ich koche leidenschaftlich gern… owT
…
Hallo Anja,
bei mir funktioniert das so ähnlich. Meinem Stoffwechsel ist das nämlich offensichtlich vollkommen egal, wann ich mir die Kalorien reinhaue und in welchen Abständen - es kommt einfach nur auf die Gesamtmenge an.
Ich esse auch normalerweise nur max. 3 Mahlzeiten, meist sogar nur 2, pro Tag und auch erst ab etwa 13-14:00, die letzte meist erst 22:00 Uhr und dann auch oft noch mit den meisten Kalorien (mache also alles falsch, was „moderne“ Regeln besagen). Wenn ich morgens schon anfange zu essen (entgegen meinem Hungergefühl), habe ich den ganzen Tag über latent Hunger und esse abends trotzdem noch mal. Mit den viel gepriesenen zig kleinen Mahlzeiten bekomme ich nur ständig Appetit, das funktioniert bei mir also gar nicht – so nehme ich eher zu.
Aber ich denke, dass da auch jeder mit seinem ganz eigenen Stoffwechsel etwas anders reagiert und seinen eigenen Rhythmus hat, auf den er hören sollte.
Gutes Gelingen 
lg nanofussel
Hallo Anja,
„belegen“ könnte man das (Nahrungs)Defizit durch Blutzuckermessung und Blutuntersuchung (Vitamine, Mineralien). Ersteres gibt es häufig im Zuge von „Aktionswochen“ bei Apotheken (kostenlos oder zum Selbstkostenpreis der Teststäbchen).
„Zwingen“ solltest Du Dich nicht zum frühstücken, da Du mit dieser Diätform bereits Erfolg gehabt hast (das rechtfertigt das Vorgehen). Jedem anderen, der so einen „Erstversuch“ starten würde, würde ich davon abraten. Der Hunger am Morgen ist m.M. im wesentlichen ein Resultat der nächtlichen Wachtumshormausschüttung. Wenn Du Dich z.B. körperlich mehr fordern würdest (Holzhacken *g*) würde er sich von selbst einstellen.
Und steigere danach sehr langsam mein Pensum …
Ok, das ist der Punkt, weshalb der „JoJo“-Effekt ausbleibt.
Gruss
Enno
Nochwas
Hallo,
wie wirkt sich die Diät auf Deine Psyche/Stimmung aus ?
Gruss
Enno
Hi Enno,
wie wirkt sich die Diät auf Deine Psyche/Stimmung aus ?
Da ich seit Jahren mit Antidepressiva behandelt werde… *g
Gruß,
Anja
Hallo Nanofussel,
ist das schön, dass es noch anderen so geht wie mir.
Dachte schon ich bin irgendwie „anders“,denn auch bei mir ist es so, daß ich den ganzen Tag Hunger habe wenn ich morgens frühstücke.
Liebe Grüsse
Katrin -die*die*auch*ohne*Frühstück*in*den*Tag*startet-
OffTopic-Du bist nicht allein 
Hallo Katrin,
also in meinem wirklich kleinen Bekanntenkreis gibt es von „solchen Exemplaren“ allein schon mindestens noch 3 Leute mehr. Wir haben schon öfter über den Sinn und Unsinn von „Frühstücke wie ein Kaiser…“ und ähnlichen verallgemeinernden „Regeln“ diskutiert… mit dem Ergebnis, dass wir immer noch alle das Frühstück weglassen und spät abends teilweise recht viel essen – dabei ist keiner von uns dick oder dürr.
Als Kind wurde ich von meiner Mutter immer gezwungen, wenigstens eine Kleinigkeit zu essen, bevor ich zur Schule ging und die ging damals bei uns teilweise schon um 7:00 und später sogar um 6:00 Uhr los. Der Erfolg davon war, dass mir bis mittags alles wie ein Stein im Magen lag und mir übel war. Als ich sie davon überzeugen konnte, dass ich ohne Frühstück dann auch mittags „fein“ esse, ließ sie mich damit endlich in Ruh und es ging mir gut – hat allerdings über 6 Schuljahre gedauert…
Später habe ich dann auf einer Arbeitsstelle morgens immer dumme Sprüche zu hören bekommen und habe dann immer eine Kleinigkeit gegessen, mit dem Erfolg, dass mir zwar nicht mehr übel davon, sondern ich zum ersten mal in meinem Leben „zu dick“ wurde, weil ich dann immer wieder und auch zwischendurch was essen musste…
lg nanofussel – die absolut sicher ist, dass jeder seinen ganz eigenen Rhythmus hat 
hi anja,
das ist ja prima,
man sollte etwas mehr auf seinen bauch hören. ich mein, ob appetit und hunger oder nicht.
nur starre regeln, wie nach 16.00 uhr nichts mehr zu essen wären unsinn.
also selbst wenn du um 5.30 plötzlich hunger hättest, kannst du frühstücken. nur kein dogma.
aber eben keine fressexzesse.
strubbel
Y:open_mouth:)
Hallo 
Mir geht es auch so. Ich komme besser damit zurecht wenn ich erst mittags richtig esse.
Allerdings habe ich mir angewöhnt wenigstens ein Stück Brot oder ähnliches kurz nach dem aufwachen zu essen, wegen dem Magen.
Zwar rauche ich nicht, muß aber regelmässig Medikamente nehmen.
Ein Bekannter hat mir gesagt er hätte diesen Tipp von einem Arzt.
Weil sich über Nacht die Magenschleimhaut regeneriert und wenn man dann morgens ohne Nahrung z.b. direkt raucht oder Kaffee trinkt, wäre das noch viel schlimmer für den Magen als es ohnehin schon ist.
Ich denke da ist was dran…
LG
Marion
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