Frz: ils s'ébrouent

Hallo, Französisch-Cracks,

ich habe mir vorgenommen, mal wieder ein Buch auf
Französisch zu lesen. Leo hilft mir beträchtlich,
aber manchmal ist er auch machtlos.
Ich bin sicher, dies wird deshalb nicht meine
letzte Frage sein.

Zum Kontext: Das Buch heißt „Les Fourmis“ (Die Ameisen)
von Bernard Werber.

Die Ameisen erwachen nach dem Winterschlaf.
Ils se lèvent. Leurs corps reprennent souffle. […]
Ils se secouent légèrement, s’ébrouent.

Sie recken und strecken sich. Fangen wieder an zu
atmen. Aber das eine Wort fehlt mir.

Danke schon mal.

Elke

Hallo Elke,

Langenscheidts Großes Schulwörterbuch gibt mir:

s’ébrouer

schnauben, niesen (v. Tieren)
sich schütteln (v. Hunden)
(Vögel) baden

Da tippen wir doch mal auf das zweite? Jedenfalls scheint das so eine kurze, schnelle, schüttelnde Bewegung von Nasenflügeln, normalen Flügeln oder des ganzen Körpers zu bezeichnen.

Grüße von Michael
der sich immer wieder freut, wenn er einfach nur ins Bücherregal greifen muß, statt lange im Internet zu suchen und mal wieder nix zu finden.

Hi Michael,

Danke.

der sich immer wieder freut, wenn er einfach nur ins
Bücherregal greifen muß, statt lange im Internet zu suchen und
mal wieder nix zu finden.

Wenn die Wörterbücher aber noch im Karton sind…
abgesehen davon, habe ich heute abend mit Leo etwa
100 Wörter nachgeguckt. Hat etwa 10 Minuten gedauert.
Mit einem Lexikon aus dem Regal hätte das viel länger
gedauert. Außerdem schätze ich bei Leo sehr die Diskussionen,
die sich bei manchen Ausdrücken anschließen (vgl. z.B.
die Wog-Frage hier drunter).

Ergänzung
… und der Sachs-Villatte von 1891 sagt noch, daß das Wort mit dem deutschen „brühen“ zusammenhängt, in der Färberei ébrouer (nicht reflexiv) das Ausspülen bezeichnet und ébrouer oder s’ébrouer im Zusammenhang mit Pferden „schnauben“ bedeutet.

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Hi Michael,

Danke.

Bitte :smile:

Wenn die Wörterbücher aber noch im Karton sind…

War ja kein Vorwurf… :wink:

abgesehen davon, habe ich heute abend mit Leo etwa
100 Wörter nachgeguckt. Hat etwa 10 Minuten gedauert.
Mit einem Lexikon aus dem Regal hätte das viel länger
gedauert. Außerdem schätze ich bei Leo sehr die Diskussionen,
die sich bei manchen Ausdrücken anschließen (vgl. z.B.
die Wog-Frage hier drunter).

Stimmt schon, die Online-Wörterbücher haben auch ihre Vorteile. Aber ich bin eben ein Fan von Büchern allgemein und einer gut sortierten Hausbibliothek im besonderen. (Und entsprechend stolz darauf, was sich beim Umzug dann auf einmal seeehr relativiert.)

Übrigens wünsch ich mir manchmal STRG+F für Schlüssel oder Portemonnaie.

Noch viel Spaß bei der Lektüre!
Michael