Frz. Literatur (Roman o.ä.) und evt. Hörbuch dazu?

Hallo!

Ich will ein bisschen mein Französisch auffrischen.
Ich hätte Lust mich an einem französischen Roman zu versuchen, der nicht allzu schwierig geschrieben ist. Also eher Alltagssprache. Super wäre es, wenn es diesen dann auch noch als Hörbuch gibt, da die Aussprache mir alles andere als leicht fällt bzw. ich es theoretisch weiß, aber es mir nicht wirklich ins Ohr geht, wie es klingen sollte…

Habt ihr einen Vorschlag?

Danke und LG!
Susanne

Hallo Susanne,

Ich hätte Lust mich an einem französischen Roman zu versuchen,
der nicht allzu schwierig geschrieben ist.

Kennst du „Le petit Nicolas“ schon? Das sind so Lausbubengeschichten.
Oder wie wäre es mit „Le petit prince“?

Beides sind Bestseller, die es bestimmt auch als Hörbuch gibt.

Wenn du Comics magst, dann schau doch außerdem mal in der Bücherei bei den fremdsprachigen Kinderbüchern. Die Auswahl ist zwar nicht sooo umwerfend, aber ein paar werden doch dabei sein, z.B. Yoko Tsuno, Spirou und Phantasio, Tintin, und viele andere. Die kommen ja alle aus Frankreich, also warum nicht im Original lesen?

Schöne Grüße

Petra

Vorsicht mit Comics
Salut,

Wenn du Comics magst, dann schau doch außerdem mal in der
Bücherei bei den fremdsprachigen Kinderbüchern. Die Auswahl
ist zwar nicht sooo umwerfend, aber ein paar werden doch dabei
sein, z.B. Yoko Tsuno, Spirou und Phantasio, Tintin, und viele
andere. Die kommen ja alle aus Frankreich, also warum nicht im
Original lesen?

Mal abgesehen davon, daß die nicht aus Frankreich, sondern aus Belgien kommen: Comics können für „Einsteiger“ recht schwierig sein. Die oben genannten habe ich auf Französisch noch nicht gelesen, aber Asterix z. B. ist im Original für Französisch-Anfänger gar nicht einfach, da es vor Wortspielen und Anspielungen auf Politik und Geschichte nur so wimmelt.

Gruß

Kubi

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Hi Kubi

Wenn du Comics magst, dann schau doch außerdem mal in der
Bücherei bei den fremdsprachigen Kinderbüchern. Die Auswahl
ist zwar nicht sooo umwerfend, aber ein paar werden doch dabei
sein, z.B. Yoko Tsuno, Spirou und Phantasio, Tintin, und viele
andere. Die kommen ja alle aus Frankreich, also warum nicht im
Original lesen?

Mal abgesehen davon, daß die nicht aus Frankreich, sondern aus
Belgien kommen: Comics können für „Einsteiger“ recht schwierig
sein. Die oben genannten habe ich auf Französisch noch nicht
gelesen, aber Asterix z. B. ist im Original für
Französisch-Anfänger gar nicht einfach, da es vor Wortspielen
und Anspielungen auf Politik und Geschichte nur so wimmelt.

ACK
Tintin geht noch gerade so, die anderen sind so sehr im ‚language parlé‘, dass ein Nicht-Franzose mehr Probleme hat, sie zu verstehen, als wenn er ein klassisches Werk von Alexandre Dumas oder Jules Verne liest. ( wobei da natürlich wenig heutzutage gebräuchliches Alltagsfranzösisch drin steht ^^ )
Zeitungen sind noch immer das Beste, imho

Gruss
ExNicki

Je te propose Georges Simenon
Bonjour, Lara

Je te propose Georges Simenon.

Voici une cassette video ‚La dernière enquète du commissaire‘ – aux enchères:

Cassette vidéo (PAL) “Exposition Tout Simenon” en 1993—avec la voix de Philippe Léotard dans le rôle de
Maigret—neuf sous blister

http://cgi.befr.ebay.be/Cassette-VHS-Exposition-Tout-
Simenon_W0QQitemZ310014137312QQihZ021QQcategoryZ52517QQcmdZViewItem#ebayphotohosting

Salutations
Adam

Hallo Susanne,

gleich ein ganzer Roman? Versuch es doch lieber mit Erzählungen; wenn dir dann eine nicht „schmeckt“, nimmst Du die nächste. Im Buchhandel gibt es auch einige zweisprachige Reihen, z.B. diese hier http://www.dtv.de/dtv.cfm?thema=1060 - es gibt auch noch andere, frag einfach mal in einer Buchhandlung. Zweisprachige Ausgaben ersparen dir das lästige Nachschlagen im Wörterbuch.
Noch eine Möglichkeit: die Sprachzeitschrift „Écoute“ vom Spotlight-Verlag ist wirklich gut gemacht: aktuelle Texte mit Vokabelangaben. Wenn ich das richtig verstanden habe, kann man sich im Netz sogar einige Texte anhören http://www.spotlight-verlag.de/CoCoCMS/generator/vie…

Grüße
Pit

Comics sind super!
Also ich finde, Comics sind gerade für Anfänger super. Ich habe mit irgendwelchen Donald Duck-Heften Spanisch gelernt. Natürlich war das nur der Anfang - aber irgendwie muss man ja anfangen. Jules Verne oder gar Alexandre Dumas ist dafür meiner Meinung nach überhaupt nicht geeignet.

Das ist meiner Meinung nach auch der Fehler, der beim Fremdsprachenunterricht in der Schule gemacht wird. Da setzt man den Leuten irgendwelche Klassiker vor, z.B. Shakespeare und sowas. Und dann wundert man sich, wenn viele von ihnen nie wieder ein englisches Buch in die Hand nehmen.

Wenn man langsam anfängt, tut man sich doch viel leichter.

Ach ja: Auch so Frauenzeitschriften habe ich gelesen, auch die sind recht einfach zu verstehen. Ich denke da an Cosmopolitan und sowas. Das macht auch Spaß, das zu lesen, und das ist entscheidend.
So etwas kann man übrigens auch auf eBay ersteigern! (Das ist jetzt kein Witz. Für eine derartige Zeitschrift zahlt man ansonsten schon seine 6 oder 7 Euro, und man muss bis zum Hauptbahnhof oder Flughafen fahren, um sie überhaupt zu bekommen.)

Inzwischen kann ich auch „normale“ spanische oder französische Bücher lesen - auch wenn man mich mit Klassikern nach wie vor jagen kann :wink:

Aber man kann ja nicht mit den Klassikern anfangen. Es sei denn, man wollte schon immer mal „Die drei Musketiere“ im Original lesen, dann ist das was anderes. Wenn einen das Buch aber nicht interessiert, liegt es nur in der Ecke und man lernt gar nichts.

Schöne Grüße

Petra

Hallo Susanne,

wie wäre es mit einem der Hector-Bücher? Z.B. dieses: http://www.amazon.fr/voyage-dHector-recherche-bonheu…

Die Reihe war in der letzten Zeit ziemlich erfolgreich und hat vielen Leuten gefallen. Mir erschien es sprachlich nicht so schwierig und die Bücher sind nicht zu dick.

Abgesehen davon würde ich Dir raten, ein Buch auszuwählen, welches Dich wirklich interessiert. Nichts liest sich so trocken wie ein Buch, das man nicht mag.

Wenn Du in der Nähe eines Institut Francais’ wohnst, wäre es eine gute Idee, dort mal in der Bibliothek zu stöbern. Es gibt dort zahlreiche, gute Bücher, auf die man sonst gar nicht kommen würde. Mein erster komplett gelesener französischer Roman kam auch von dort, leider habe ich den Titel wieder vergessen :frowning:. Er war zwar ziemlich dick, aber es war ein Thema, welches mich auch auf Deutsch interessiert hatte. Vorher hatte ich aber auch Fehlversuche mit anderen Titeln, die mich einfach nicht genug angesprochen hatten, um durchzuhalten. Oft gibt es auch in größeren Stadtbüchereien eine fremdsprachliche Abteilung mit einigen interessanten Titeln.

Was Comics betrifft, kann ich meinen Vorrednern nur zustimmen: Die sind viel schwieriger als ein Roman, haben aber den Vorteil, ziemlich kurz zu sein. Das Gemeine daran ist, dass man die verwendeten Wörter kaum in einem gängigen Wörterbuch nachschlagen kann und man ständig raten muss.

Viele Grüße

Anne

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Hi Petra

Also ich finde, Comics sind gerade für Anfänger super. Ich
habe mit irgendwelchen Donald Duck-Heften Spanisch gelernt.
Natürlich war das nur der Anfang - aber irgendwie muss man ja
anfangen. Jules Verne oder gar Alexandre Dumas ist dafür
meiner Meinung nach überhaupt nicht geeignet.

ACK, solange du differnzierst. Gaston Lagaffe, Luky Luke oder Spirou sind für einen Nicht-Franzosen fast nicht zu verstehen, während Tintin oder Mickey Mouse in einigermassen normaler Sprache geschrieben sind.

Das ist meiner Meinung nach auch der Fehler, der beim
Fremdsprachenunterricht in der Schule gemacht wird. Da setzt
man den Leuten irgendwelche Klassiker vor, z.B. Shakespeare
und sowas. Und dann wundert man sich, wenn viele von ihnen nie
wieder ein englisches Buch in die Hand nehmen.

Klar, Victor Hugi liest dich in französischer Sprache ähnlich schwer wie Shakespare in Englisch. Auch da muss man differenzieren, es gibt ‚leichte‘ und ‚schwere‘ Werke.

Wenn man langsam anfängt, tut man sich doch viel leichter.

Ach ja: Auch so Frauenzeitschriften habe ich gelesen, auch die
sind recht einfach zu verstehen. Ich denke da an Cosmopolitan
und sowas. Das macht auch Spaß, das zu lesen, und das ist
entscheidend.

sag ich ja: Zeitungen oder meinentwegen auch Zeitschriften sind aktuell, auch von der Sprache her. Wobei ich mich mit Frauenzeitschriften nicht so auskenne :wink: (‚Elle‘ soll ganz gut sein), aber es gibt ja auch Männerzeitschriften oder neutrale ^^

Inzwischen kann ich auch „normale“ spanische oder französische
Bücher lesen - auch wenn man mich mit Klassikern nach wie vor
jagen kann :wink:

Klar. Thomas Mann ist mir nach wie vor ein Greuel. Und solche Autoren gibt’s in jeder Sprache.
das ist eine Frage des Geschmacks. Herr der Ringe habe ich zB auch auf Englisch gelesen, zugegebenermassn erst, nachdem ich sie schon auf deutsch gelesen hatte.

Aber man kann ja nicht mit den Klassikern anfangen. Es sei
denn, man wollte schon immer mal „Die drei Musketiere“ im
Original lesen, dann ist das was anderes. Wenn einen das Buch
aber nicht interessiert, liegt es nur in der Ecke und man
lernt gar nichts.

yep. Es gibt für jeden Geschmack Bücher in jeder Sprache.
www.amazon.fr lässt grüssen. Nur weisst du nicht vorher, ob das Buch in schwieriger oder leichter Sprache verfasst wurde.

Gruss
ExNicki

Hallo,

Gaston Lagaffe, Luky Luke oder
Spirou sind für einen Nicht-Franzosen fast nicht zu verstehen,

Ich habe mein Französisch hauptsächlich mit Lucky Luke gelernt (ist allerdings ein paar Jahre her).

Cheers, Felix

Hi,

den Hector würd ich auch empfehlen! Der ist locker geschrieben und falls du dir die eventuell notwendige Vokabelsuche ersparen willst, kannst du dir zumindest von La recherche du bonheur die Reclam-Version (die rote Fremdsprachenreihe) besorgen - ist nicht nur billiger als die „normale“ Taschenbuchausgabe, sondern es stehen auch noch einige Vokabeln dabei, so dass man wirklich ohne Wörterbuch auskommt.

Viele Grüße

Annika