Servus,
Rheingauer im Allgemeinen und Kiedricher im Speziellen ist unnachahmlich ergo unübersetzbar.
Spaß beiseite:
Die Begriffe sind in der frz. Nomenklatur anders, „Qualitätswein“ im Sinn der deutschen Kategorien gibt es genauso wenig wie Kabinett, Spätlese, Trockenbeerenauslese etc.
Ein bissel was geht:
kann man deutsche Weine z.B. "Robert Weil, Riesling,
Eigennamen bleiben, Riesling heißt frz. Riesling
Qualitätswein,
(sowohl „vin de qualité“ als auch „vin de qualité supérieure“ wäre falsch, weil bereits anderweitig besetzt)
trocken,
sec
b.A."
DOC
Ich find das übertrieben,da die Franzosen sowieso immer nur
Vin rouge wollen,
jetzt wär mir fast rausgerutscht „hast Du ne Ahnung…“ - aber so schroff will ich nicht sein, das wäre ganz unangemessen.
Verschiedene Hochheimer Weine (vor allem natürlich Riesling, aber auch Gewürztraminer) habe ich über französische Freunde schon in ziemlichem Umfang nach Paris, in die Sologne, ins Poitou vermittelt. Eine Freundin, Winzerstochter aus Oestrich, hat zeitweise ganze Ladungen Oestricher Lenchen in die Weißweingegend Auxois vermittelt.
Es gibt wundervolle französische Weißweine, nicht bloß im Elsass. Und sie werden da, wos passt, auch gerne getrunken. Gewöhnungsbedürftig für einen Deutschen allenfalls, wenn da der Spätburgunder unter den Weißen aufgeführt ist - naja, ein Merlot ists halt nicht…
Schöne Grüße
MM