Ich stelle heute mal eine Frage, die mir schon länger im Kopf herumschwirrt:
FSK bedeutet doch Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft
Wenn sie jedoch „Freiwillig“ ist - warum werden dann z.B. FSK 16 oder gar FSK 18 Filme nicht an Jugendliche unter 16 bzw. 18 Jahren verkauft?
Warum dürfen Jugendliche unter 16 Jahren nicht in einen Kinofilm mit FSK 16, auch nicht, wenn die Mama dabei ist, wenn es denn freiwillig ist?
Ich will jetzt keine Kritik an der FSK üben (das würde den Rahmen sprengen), aber ich würde trotzdem gerne wissen, warum es Freiwillig heißt, wenn es nicht freiwillig ist?
für die Jugendfreigabe von Filmen ist eine gesetzlich vorgeschriebene Kennzeichnung erforderlich. Die Freigaben sind daher verbindlich.
Das „freiwillig“ bezieht sich lediglich darauf, dass die Freigaben von einer Stelle vorgenommen werden, die die Filmindustrie selber eingerichtet hat, und dass die Prüfungen selber freiwillig sind.
„Eine Vorlagepflicht bei der FSK besteht nicht, allerdings haben die in der SPIO zusammengeschlossenen Wirtschaftsverbände ihre Mitglieder verpflichtet, nur von der FSK geprüfte Produkte öffentlich anzubieten.“
Wenn sie jedoch „Freiwillig“ ist - warum werden dann z.B. FSK
16 oder gar FSK 18 Filme nicht an Jugendliche unter 16 bzw. 18
Jahren verkauft?
Wenn ein Film als FSK 18 eingestuft wird, darf er im Handel nicht an Jugendliche verkauft werden. Das hat dann nichts mehr mit Freiwilligkeit zu tun, sondern mit Gesetzen.
Warum dürfen Jugendliche unter 16 Jahren nicht in einen
Kinofilm mit FSK 16, auch nicht, wenn die Mama dabei ist, wenn
es denn freiwillig ist?
Ist das in Deutschland tatsächlich so? AFAIK ist es hier in der Schweiz so geregelt, dass die Altersangaben im Kino nur für Jugendliche gelten, die alleine in einen Film wollen. Wenn Eltern oder andere Berechtigte dabei sind, dürfen sie rein, auch wenn sie jünger sind.