[FTP] Finde Einstellung einfach nicht

Hi,

hatte vor längerer Zeit mal gefragt, wo ich die Einstellung ändern kann, wer sich per FTP einwählen kann und noch viel Wichtiger, WO ER HIN KOMMT IM VERZEICHNISBAUM…

ich bekam nur die Antwort -> man ftpd
naja … gesucht wie bekloppt … nix gefunden :frowning:
Wenn ich es nicht besser wissen würde, würde ich mal glatt behaupten, dass man das unter Linux nicht einstellen kann und das sich jeder User, der im System angemeldet ist und nicht unter /etc/ftpusers steht, mit FTP einwählen kann und immer in sein Homeverzeichnis kommt :frowning:
das ist aber echt mist, denn ich will einen Webserver aufsetzen, bei dem man sich mit FTP einwählen kann und seine Daten uppt. Also muss ich doch irgendwo für JEDEN User individuell einstellen können, auf welches Verzeichnis er kommt, wenn er sich per FTP einwählt oder?
Zusätzlich muss ich doch irgendwo noch festlegen können, welche Standardrechte ein File bekommt nach dem uppen. Die haben dann meißt 700 und dann kann ich mit nem Webbrowser ja nix machen :frowning:
Also bitte bitte helft mir mal Einer :frowning:

gruss Martin

Moin,

Wenn ich es nicht besser wissen würde, würde ich mal glatt
behaupten, dass man das unter Linux nicht einstellen kann und
das sich jeder User, der im System angemeldet ist und nicht
unter /etc/ftpusers steht, mit FTP einwählen kann und immer in
sein Homeverzeichnis kommt :frowning:

Er kommt definitionsgemäß in sein Homeverzeichnis, wo ist das Problem?

das ist aber echt mist, denn ich will einen Webserver
aufsetzen, bei dem man sich mit FTP einwählen kann und seine
Daten uppt. Also muss ich doch irgendwo für JEDEN User
individuell einstellen können, auf welches Verzeichnis er
kommt, wenn er sich per FTP einwählt oder?

Ich sehe keinen Widerspruch. Erklär doch bitte nochmal genauer, wo Du die Schwierigkeiten siehst.

Zusätzlich muss ich doch irgendwo noch festlegen können,
welche Standardrechte ein File bekommt nach dem uppen.

Normalerweise änderst Du das mit umask(1) in einem Startskript des Benutzers, bei FTP bin ich mir aber nicht sicher.

Thorsten

also
wenn ich ein User anlege, bekommt er standardmässig das Homeverzeichnis /home/lala richtig?
Nun, ein Webbrowser in das Homeverzeichnis gelink ist ein wenig sinnlos gell? Würd ich doch lieber ein extra Stammverzeichnis machen in /homepages
nagut, das kann ich ja einstellen beim erzeugen des Users …
würde ich also z.B. auf /homepages/username verlegen …
nun sind da aber noch zig andere Dateien drinne, die alle mit einem . anfangen. Versteckte Dateien für den Shell und X Oberfläche und was weiss ich noch alles. Brauch und will ich alles nicht. Muss also alles gelöscht werden. Geht das überhaupt? Kann man den User nicht anderes erzeugen, dass er diese Dateien erst gar nicht anlegt sondern nur den User und das Verzeichnis für diesen User?
mit unmask kann ich die Standardrechte ändern? mhhh… muss ich mal schauen …

Also das Prinzip ist das, dass ich einen Webserver laufen lassen will. Einen Intranet Webserver. Die User brauchen sich NUR per FTP einzuwählen. Sie werden sich nie lokal an der Maschine einloggen!
Es sollen ein paar User angelegt werden, die Ihre Webpräsenz dort ablegen können. Halt in /homepages/username. Ok? Ich hoffe, ich habe mich besser ausgedrückt :-/

Gruss, Martin

Moin,

also

Ich habe ehrlich ein paar Probleme, Deine Sätze zu parsen, aber ich will’s nochmal versuchen.

wenn ich ein User anlege, bekommt er standardmässig das
Homeverzeichnis /home/lala richtig?

Bei SuSE ja.

Nun, ein Webbrowser in das Homeverzeichnis gelink ist ein
wenig sinnlos gell? Würd ich doch lieber ein extra
Stammverzeichnis machen in /homepages

Mach doch. Wenn Du lokale User hast, bekommen die ihr $HOME in /home, FTP-/Web-User kommen nach /homepages. Technisch gibt’s da keinen Unterschied, das kann aber Sinn machen, zB. weil Du einen anderen Mountpoint hast.

nun sind da aber noch zig andere Dateien drinne, die alle mit
einem . anfangen. Versteckte Dateien für den Shell und X
Oberfläche und was weiss ich noch alles. Brauch und will ich
alles nicht. Muss also alles gelöscht werden. Geht das
überhaupt? Kann man den User nicht anderes erzeugen, dass er
diese Dateien erst gar nicht anlegt sondern nur den User und
das Verzeichnis für diesen User?

Die Dateien stammen üblicherweise aus einem anderswo definierten Skeleton (‚locate skeleton‘’), dieses Skeleton kannst Du Deinen Wünschen entsprechend anpassen, außerdem kannst Du verschieden Skeletons pflegen und je nach Bedarf benutzen.
Und natürlich packt SuSE viel zu viel in das Skeleton.

mit unmask kann ich die Standardrechte ändern?

umask

Also das Prinzip ist das, dass ich einen Webserver laufen
lassen will. Einen Intranet Webserver. Die User brauchen sich
NUR per FTP einzuwählen. Sie werden sich nie lokal an der
Maschine einloggen!

Der Unterschied zwischen ‚lokalen‘ und Web-Usern ist auch nur administrativ. Einen lokalen User solltest Du in jedem Fall anlegen, und zwar für den Administrator.

Thorsten

*verzweifel* :frowning:
Hi,

Ich habe ehrlich ein paar Probleme, Deine Sätze zu parsen,
aber ich will’s nochmal versuchen.
-( (Ich Deutscher, sprechen sogar hochdeutsch :wink: Nein nein, sollte nur spaß sein :wink: Denn mein Humor hab ich zum Glück noch :wink:

Bei SuSE ja.

SuSE 7.0 korrekt :smile:

Mach doch. Wenn Du lokale User hast, bekommen die ihr $HOME in
/home, FTP-/Web-User kommen nach /homepages. Technisch gibt’s
da keinen Unterschied, das kann aber Sinn machen, zB. weil Du
einen anderen Mountpoint hast.

$HOME ??? Wo ist das denn?

Die Dateien stammen üblicherweise aus einem anderswo
definierten Skeleton (‚locate skeleton‘’), dieses Skeleton
kannst Du Deinen Wünschen entsprechend anpassen, außerdem
kannst Du verschieden Skeletons pflegen und je nach Bedarf
benutzen.
Und natürlich packt SuSE viel zu viel in das Skeleton.

Jupp, verstanden… und gefunden :smile: Doch wie kann ich dem yast beibringen, ein anderes skel Verzeichnis zu benutzen als das standard /etc/skel Verzeichnis?

umask

Jo, vertippt :wink:

Der Unterschied zwischen ‚lokalen‘ und Web-Usern ist auch nur
administrativ. Einen lokalen User solltest Du in jedem
Fall anlegen, und zwar für den Administrator.

Jo klar :smile: root eben :smile: Das ist schon logisch …

Aber dennoch stehe ich hier kurz vorm Selbstmord :frowning:

  1. ftpd: man ftpd lässt mich zum Beispiel ‚ftpd -u mask‘ zum ändern der umask herausfinden. Doch im kompletten Liunx System gibt es nicht eine einzige Datei, die ftpd heißt. Nach ewigen Configfiles wälzen und weiteren Manpages blättern habe ich was von in.ftpd gefunden … dort konnte ich dann durch eingabe von in.ftpd -u 777 auch eine Einstellung an ftpd übergeben (wo auch imm dieser ftpd stecken mag). Hat er auch genommen, geht aber nicht :frowning: Ein testupload zeigt mir die Standardrechte von
  • User: Lesen, schreiben
  • Gruppe: Lesen
  • Other: -

(((((((( Also hat sich nix getan! schön

Ich verzweifel hier noch echt …

  1. hab dann noch was von proftpd gesehen (Da gibt es wenigstens mal ein gescheites config file, wo ich auch noch durchblicke :wink: … doch das Anschalten dieses Dienstet bringt mich null weiter, denn weiterhin ist ftpd auf Port 21 aktiv und übernimmt die Anfragen :frowning: also wieder ein Reinfall …
    und wie es so sein muss, ich finde keine Einstellung/Configfile, das ich ftpd abstellen könnte und proftpd statt dessen den Server übernimmt …

ohh mann … Eigendlich find ich ja Linux geil … aber bei solchen Dingen stehe ich mit dem Ding sowas von auf Kriegsfuß, dass es nach 5 Stunden langen rumpfuschen kein Bock mehr macht :frowning:

gruss,
ein verzweifelter Linuxfan

Moin,

Ich habe ehrlich ein paar Probleme, Deine Sätze zu parsen,
aber ich will’s nochmal versuchen.
-( (Ich Deutscher, sprechen sogar hochdeutsch :wink: Nein nein, sollte nur spaß sein :wink: Denn mein Humor hab ich zum Glück noch :wink:

So schlimm war’s eigentlich nicht, ich hatte wahrscheinlich gerade einen Coffeinflash.

Mach doch. Wenn Du lokale User hast, bekommen die ihr $HOME in
/home, FTP-/Web-User kommen nach /homepages. Technisch gibt’s
da keinen Unterschied, das kann aber Sinn machen, zB. weil Du
einen anderen Mountpoint hast.

$HOME ??? Wo ist das denn?

Das ist das Homeverzeichnis des Benutzers.

Und natürlich packt SuSE viel zu viel in das Skeleton.

Jupp, verstanden… und gefunden :smile: Doch wie kann ich dem yast
beibringen, ein anderes skel Verzeichnis zu benutzen als das
standard /etc/skel Verzeichnis?

man useradd (oder war’s adduser?)

Der Unterschied zwischen ‚lokalen‘ und Web-Usern ist auch nur
administrativ. Einen lokalen User solltest Du in jedem
Fall anlegen, und zwar für den Administrator.

Jo klar :smile: root eben :smile: Das ist schon logisch …

Nein. Als Faustregel sollte man sich niemals als root einloggen. Optimal wäre es, alles mit geschickter Rechtevergabe und sudo zu machen, aber das ist mir zu viel Arbeit. Ich starte aber X als normaler Benutzer und administriere in Terminals. Den Terminals von root kann man dann sogar einen grellroten Hintergrund geben.

  1. ftpd: man ftpd lässt mich zum Beispiel ‚ftpd -u
    mask‘ zum ändern der umask herausfinden. Doch im kompletten
    Liunx System gibt es nicht eine einzige Datei, die ftpd heißt.

Du wirst ja irgendeinen FTP-Server installiert haben. Sieh in dessen Dokumentation nach. (‚locate ftp‘ oder yast-&gt:stuck_out_tongue_winking_eye:aket suchen->F2)
Such nochmal mit Yasts Paketsuche nach ‚ftp‘ und überprüfe die Pakete. Wenn Du mehrere FTP-Server installiert hast, kann Yast durcheinanderkommen.

ohh mann … Eigendlich find ich ja Linux geil … aber bei
solchen Dingen stehe ich mit dem Ding sowas von auf Kriegsfuß,
dass es nach 5 Stunden langen rumpfuschen kein Bock mehr macht

Eine gewisse Hartnäckigkeit kann sicherlich nicht schaden.

Thorsten

So schlimm war’s eigentlich nicht, ich hatte wahrscheinlich
gerade einen Coffeinflash.
-) könnte fast ich sein

Mach doch. Wenn Du lokale User hast, bekommen die ihr $HOME in
/home, FTP-/Web-User kommen nach /homepages. Technisch gibt’s
da keinen Unterschied, das kann aber Sinn machen, zB. weil Du
einen anderen Mountpoint hast.

$HOME ??? Wo ist das denn?

Das ist das Homeverzeichnis des Benutzers.

Naja, schon klar … nur wo steht dieses $HOME? Klingt nach einem, Script oder sowas!?

Und natürlich packt SuSE viel zu viel in das Skeleton.

Jupp, verstanden… und gefunden :smile: Doch wie kann ich dem yast
beibringen, ein anderes skel Verzeichnis zu benutzen als das
standard /etc/skel Verzeichnis?

man useradd (oder war’s adduser?)

jo, hab ich auch gefunden und verstanden :smile:

Du wirst ja irgendeinen FTP-Server installiert haben. Sieh in
dessen Dokumentation nach. (‚locate ftp‘ oder yast-&gt:stuck_out_tongue_winking_eye:aket
suchen->F2)
Such nochmal mit Yasts Paketsuche nach ‚ftp‘ und überprüfe die
Pakete. Wenn Du mehrere FTP-Server installiert hast, kann Yast
durcheinanderkommen.

Ich denke ich habs nun … ich habe in /etc/inetd.conf den ftpd deaktiviert und statt dessen den proftpd aktiviert (siehe auch zwei Threads weiter oben). Das funkt jetzt endlich mal :smile: Meine güte, bis ich das mal so begriffen habe hehe

Eine gewisse Hartnäckigkeit kann sicherlich nicht schaden.

Jo klar … 8,5h/Tag ist genug denke ich oder :wink:

gruss,
Martin

Moin,

$HOME ??? Wo ist das denn?

Das ist das Homeverzeichnis des Benutzers.

Naja, schon klar … nur wo steht dieses $HOME? Klingt nach
einem, Script oder sowas!?

Du solltest ganz schnell den Gedanken fallen lassen, diese Variable zu ändern. Das Homeverzeichnis des Benutzers steht in /etc/passwd und sollte nur mit den geeigneten Tolls geändert werden.

Meine güte, bis ich das mal so begriffen habe hehe

Ist doch normal. Beim nächsten Server wirst Du Dich an diese Fehler erinnern und dafür andere machen.

Eine gewisse Hartnäckigkeit kann sicherlich nicht schaden.

Jo klar … 8,5h/Tag ist genug denke ich oder :wink:

Das ist weniger eine Zeitfrage als reine Dickköpfigkeit.

Thorsten