Was soll mir nun eine Firewall an Zusatznutzen bringen?
Fragezeichen?
s.o. Wenn DU meinst, daß es DIR nix bringt, dann lass es sein.
Du bist doch vom Fach: hast Du Dich mal mit TCP/IP und dem
Konzept der Prots beschäftigt, insbesondere das Konzept eines
Ports hinter dem keine Dienst installiert ist?
Ich muß gestehen: Nein, noch nicht so genau. Ich konzentriere
mich auf andere Dinge (das Spektrum PC ist ja ziehmlich groß).
Einverstanden. Aber - enschuldige, wenn ich das jetzt überspitze - zu sagen, Firewall sind sinnvoll aber nach langer Diskussion einzuräumen mit den Grundlagen nicht vertraut zu sein ist für mich nicht eben überzeugend.
Irgendwie sehe ich nicht ein, daß ich hier mein Wissen unter
Beweis stellen muß. Aber ich würde es als Information
hinnehmen und eventuell mal nach Viren suchen lassen, mehr
aber erstmal nicht. Dank Firewall würde ich mich da nämlich in
Sicherheit wiegen… (berechtigterweise, ehe hier jetzt andere
Bemerkungen folgen)
Siehst Du. Ich würde mich auch in Sicherheit wiegen, aber eben nicht wegen der Firewall, sondern weil ich weiß, daß ich keinen Trojaner auf dem Port installiert habe (Frisch installiertes Win plus FW war Eingangsvoraussetzung)
Die Firewall ist hier absolut unnötig, erzeugt aber eine gegfährlich klingende Fehlermeldung und der Kunde fühlt sich bestätigt, Geld für dese Software ausgegeben zu haben, weil er ja fast gehackt worden wäre.
Die gefährlichen Fehlermeldungen auf einem sicheren System seind - abgesehen von Marketingstrategien - total (!) sinnentleert.
Naja, wenn Du Dich unbedingt vor Dir selbst schützen mußt,
dann solltest Du das tun.
Ich glaube, du hast den Sinn von Benutzerrechten uf einem Einplatzsystem nicht verstanden oder zumindest nicht schätzen gelernt…
Ich überlege auch als
Otto-Normal-User, was ich meinem System antue und was nicht.
Und im äußersten Notfall hat WinME ja noch die
Systemwiederherstellung (die sogar wirklich gut funktioniert!
Kool. Eigentlich ist dasnn Doch Backup ud Virenscanner und jegleiches Sicherheitsgehabe obsolet.
Ab wann gilt eine Quelle für Dich als nicht vertrauenswürdig?
Gute Frage. Also: Von der CD eines namhaften Herstelers würde
ich gelten lassen. Am besten wären Programme, die im Quellcode
vorliegen und geprüft werden können…
Ich fragte zwar, wann es als NICHT vertrauenswürdig gillt,
aber egal… 
Ups. Sorry. Gilt dann im Umkegrschluß.
Tja, wenn ich NUR Programme von namenhaften
Herstellern benutzen würde, würde ich wahrscheinlich die
besten Tools verpassen und ne Menge Geld unnütz aus dem
Fenster werfen.
Hm. das ist was, was ich an Linux schätze. Man hat soviele „Tools“, wenn man dann Leute hört die soetwas unter Win suchen "Shareware, kostet 30 Dollar. Aber egal.
Ich höre bei zwielichtigen Programmen immer
erst auf die Meinung anderer User und wenn ich es als positiv
befinde, installier ich’s mir auch.
Das halte ich recht ähnlich. Bloß bei offenen Quellen (Open Source gehe ich davon aus, daß „die User“ (oder einige wenige davon) eine gute Grundlage - nämlich den Programmcode - haben, um das Programm zu bewerten.
Übrigens: Kontrollierst Du tatsächlich jede Codezeile, um
sicher zu gehen, daß alles i.O. ist? 
Nein. Habe ich das nicht bereits angedeutet? Ich verlasse mich da auf andere. (Selbst wenn ich wollte: Bei meinen rudimentärsten Programmierkenntnissen ein echtes Problem.
Ab wann ist ein Programm für Dich fremd? Wenn’s in etwa das
selbe ist wie „vertrauenswürdig“, dann bitte s.o.
s.o. 
Also auch ActiveX, Java, WSH abstellen
Wenn Du Dich gegen
„bösen“ Programmcode genug absicherst kannst Du aber auch
ruhig mit dem ganzen Zeug arbeiten. (ehe Du fragst: Ja, meine
Firewall kann das.)
Wie erkennt sie zuverlässig Dinge als „böse“? was macht sie, wenn „böse“ Dinge per https reinkommen?
Das Problem ist nur, das nicht alle Werbefirmen so
gesetzesnah arbeiten (und sei’s nur nach dem Motto "Ich
probier’s mal"), und es technisch kein Problem ist, ein Cookie
von jeder Seite im Internet aufzurufen.
Eben das soll nicht möglich sein. Falls es doch geht, ist es ein Sicherheitsbug des Browsers.
Beispiel :
[…]
Al’right?
Obwohl eine echte Spamliste einfach unselektiv alle greifbaren Mailadressen mit aufnimmt, ansonsten ist der Einwand berechtigt.
So. und nun labere ich.
Mein letzte Windws war 95. Das habeich mit meinem jetzigen Rechner installiert und zunächst neben Linux eingesetzt, ich habe dann immer mehr Linux eingesetzt und nach dem Großen Festplattencrash[tm] Win nicht mehr installiert.
Unter Windows habe ich ach dazu tendiert, mir mal dies mal das zu installieren, mal eine lustige „hallo.exe“ vom Kumpel auszuführen und so fort.
Unter Linux mache ich das nicht mehr und es fehlt mir auch nicht. Ich weiss nicht, woran das liegt.
Vielleicht am:
*Älterwerden?
*daran, daß bei Linux soviel dabei ist, daß man sich nicht ewig was Neues „ziehen“ muß?
* am gestiegenen Sicherheitsbewusssein)
* ???
Und un noch zur Diskussionszzusammenführung: passt Linux auf eine Diskette? Ja. es passt. (dieser Kernel hier hat 486 kB) Man kann wenig damit machen, es ist also für spezialfälle gedacht. Aber mit DOS kann man auch wenig machen, oedr. Zum Betriebssystem bracht man eben noch Zusatzprogramme.
Dieser Rechner ist natürlich „komfortabler“ eingerichtet, dazu braucht es auch deutlich mehr alseine Diskette.
Ob Linux oder Windows einfacher zu installieren ist, ist sicher eine Gewöhnungssache. Wenn ich mal die Windowsrechner von Bekannten flott machen soll, sitz ich auch oft wie der Ochs vorm Berg und fragemich, wie das wohl geht. Hardwareunterstützung unter Linux kann dann zum Problem werden, wenn der Hersteller Wiendowstreiber mitliefert aber keien für Linux und auch keine Infos herausgibt, wie man welche schreiben könnte. Ich kann nur jedem Empfehlen, der entfernt mit dem Gedanken spielt, Linzux einmal auszuprobieren oder den rechner später einmal zu verkaufen, dies bei der Auswahl der Hardware zu beachten…
So, das war sehr weit vom Thema weg. Um wieder zurückzukommen, noch zwei Links zum Nachdenken.
http://www.iks-jena.de/mitarb/lutz/usenet/Firewall.html
Ja. Und wenn ich jemanden in Deutschland für kompetent halte, über soetwas zu schreiben, dann gehört Lutz ganz klar zu den Favoriten.
http://www2.little-idiot.de/firewall/zusammen-163.html
Soviel zum Thema „Programme aus Vertrauenswürdiger Quelle“ und Open Source.
Gruß,
Sebastian