In meinem Freundeskreis ist ein junger Mann, dem ich gerne helfen möchte, aber ich weiß nicht wie.
Das Problem ist eigentlich sehr einfach.
Er hat keinen Führerschein und möchte einen haben.
Der Haken an der Sache ist aber, das er ehemals einen hatte.
Aber dann begann eine fürchterliche Zeit für Ihn.
Alkohol, Tabletten, Drogen, zuletzt hing er an der „Spritze“.
Erst als sich seine Freundin mit Drogen umgebracht hat, begann er den Kampf dagegen.
Er entzog selbst, ohne ärztliche Hilfe.
Seit 1998 ist er wieder Frei von Suchtmitteln.
Er ist wieder nachhause zu seiner Familie und träumt von einer Zukunft mit Arbeit und (richtigen) Freunden.
Von den Stellen wo er früher seine (falschen) Freunde hatte und seine Drogen herbekam, von dort blieb er seit 1998 weg.
Er zeigt sogar Angst davor, wenn er mal wieder nach Frankfurt-Höchst zum Arbeitsamt muß, soviel, das er schon davor war lieber auf sein Arbeitslosengeld zu verzichten, wie wieder an den Orten seiner Vergangenheit vorbei zu kommen.
Eigentlich könnte alles in Ordnung sein, aber …
Menschlich aber hat er sehr gelitten.
Er ist demoralisiert, teilweise Randerscheinungen von Depressionen, sieht an der Welt und den Menschen nichts gutes mehr.
Er ist durch die Hölle gegangen und das hat seine Spuren hinterlassen.
1994 hat man ihm wegen Drogendelikt (er hatte für den Eigenkonsum „harte“ Drogen dabei) den Führerschein abgenommen.
Hier ist es aber schon so, das er, als er erwischt wurde, mit der Polizei zusammen arbeitete und deswegen keine Strafe bekam.
Erst als das für Ihn zuständige Landratsamt davon erfuhr, zogen die den Führerschein ein.
Als er 2000 einen neuen beantragten, verlangten die eine MPU.
Eines ist sicher, packen wird der eine MPU nie.
Wie schon erwähnt, als Mensch ist er ziemlich „kaputt“.
Aber trotzdem habe ich persönlich ein 100%tiges Vertrauen zu dem Mann.
Er braucht seinen Führerschein, damit er wieder (s)eine Arbeit aufnehmen kann, vor allem auch, weil er in der Kfz-Branche tätig war.
Diesen muß er aber auf dem Landratsamt beantragen.
Hier haben wir das Problem, das der zuständige Mitarbeiter selbst mit Alkohol einen Unfall mit Todesfolge (ein Kind) hatte und deswegen keinen Führerschein hat.
Mein Freund ist ein Mensch, der akzeptiert nicht, das „so einer“ über ihn urteilen soll, das er einen Führerschein bekommt oder nicht.
Leider ist er einer, der den Mund nicht halten konnte, so das er dem Mitarbeiter des Landratsamtes das direkt ins Gesicht sagte.
Unnötig zu erwähnen das sich mein Freund seit 2000 umsonst darum bemüht wieder einen Führerschein zu bekommen.
Meine Frage jetzt an euch : Unter diesen Vorraussetzungen, wie ist der normale Werdegang wie er seinen Führerschein wieder erlangen kann und was ist empfehlenswert
