Führungsverhalten

Hallo

Angenommen jemand verlangt, dass beim jährlichen Mitarbeitergespräch auch jemand von der Geschäftsleitung oder Personalbüro anwesend ist. Wie reagiert ihr ?

Wie motiviert ihr jemanden, der das Angebot eigene Ideen und Vorschläge einzubringen nicht annimmt und stattdessen nur nörgelt, wie schlimm doch alles sei ?

Wie reagiert ihr, wenn ein Direktor den Hitlergruss gegenüber Eurem MA, der als Ausländer gilt obwohl er in Deutschland (Dtl.) geboren wurde und seit dem in Dtl. lebt und dieser als Reaktion ein sanftes Nazi ertönen lässt ?

Freue mich schon auf Antworten und bedanke mich im Voraus.

Viele Grüsse

Jade

Hallo

Auch Hallo

Angenommen jemand verlangt, dass beim jährlichen
Mitarbeitergespräch auch jemand von der Geschäftsleitung oder
Personalbüro anwesend ist. Wie reagiert ihr ?

Mal Nachfragen, warum die Betreffenden anwesend sein sollen.

Wie motiviert ihr jemanden, der das Angebot eigene Ideen und
Vorschläge einzubringen nicht annimmt und stattdessen nur
nörgelt, wie schlimm doch alles sei ?

Mit ihm reden, wie er seine Meinung begründet. Darauf achten, ob dabei berufliche und/oder private Ursachen für das Verhalten (mit-)ursächlich sein könnten

Wie reagiert ihr, wenn ein Direktor den Hitlergruss gegenüber
Eurem MA, der als Ausländer gilt obwohl er in Deutschland
(Dtl.) geboren wurde und seit dem in Dtl. lebt und dieser als
Reaktion ein sanftes Nazi ertönen lässt ?

Schon aus reinem Firmeninteresse den Direktor fristlos entlassen (Ein Hitlergruß dürfte als Kündigungsgrund ausreichen) und mich beim MA entschuldigen, damit der MA nicht auf teure Ideen (Klage) kommt.

Freue mich schon auf Antworten und bedanke mich im Voraus.

Viele Grüsse

Jade

&Tschüß

Wolfgang

Morgen!

Angenommen jemand verlangt, dass beim jährlichen
Mitarbeitergespräch auch jemand von der Geschäftsleitung oder
Personalbüro anwesend ist. Wie reagiert ihr ?

Kein Problem, warum sollte nicht jemand aus der Personalabteilung
dabei sein? Hast du was zu verbergen?

Wie motiviert ihr jemanden, der das Angebot eigene Ideen und
Vorschläge einzubringen nicht annimmt und stattdessen nur
nörgelt, wie schlimm doch alles sei ?

Das normale Führungsprogramm halt. Selber persönliche und abteilungs
Ziele ausarbeiten lassen, die Kontrolle und Konsequenz festlegen
und in 3 Monaten sieht man sich wieder an diesem Tisch.
Sollten keine sinnvollen und vernünftigen Ziele oder Verbesserungen
kommen, gibt Cheffe was vor.
Selten aber schon vorgekommen rate ich auch dem MA sich Samstags eine
Zeitung zu kaufen.

Wie reagiert ihr, wenn ein Direktor den Hitlergruss gegenüber
Eurem MA, der als Ausländer gilt obwohl er in Deutschland
(Dtl.) geboren wurde und seit dem in Dtl. lebt und dieser als
Reaktion ein sanftes Nazi ertönen lässt ?

Bei dem Geschäftsführer ins Büro einfallen und dort bleiben bis der
Direktor das Firmengelände verlassen hat.

Gruß
Stefan

Hallo Jade!

zu Punkt 1) Normalerweise führen der Chef und der jeweilige Mitarbeiter das Gespräch. Wenn jemand aus der Personalabteilung dabei ist, könnte das bedeuten, dass der Mitarbeiter in eine andere Abteilung versetzt wird oder versetzt werden möchte. Ich würde es auf mich zukommen lassen. Eine Kündigung ist normalerweise nur zwischen Chef und Mitarbeiter.

zu Punkt 2) Am besten einmal seine Standpunkte anhören und raushören welches Ziel der Mitarbeiter mit seiner Nörgelei verfolgt und ihn gegenenfalls darauf ansprechen. Kommen Chef und Mitarbeiter zu keiner gütigen Regelung, dann klar definieren, welche Ziele das Unternehmen hat und darauf hinweisen, dass diese zu befolgen sind. Wenn dann immer noch Schwierigkeiten auftauchen, darauf hinweisen, dass man sich vom Mitarbeiter unter den gegebenen Umständen trennen muss.

zu Punkt 3) Von einem Vorgesetzten (Direktor, etc) ist zu verlangen, dass er die Regeln der Höflichkeit und des Respekts kennt (sind im Arbeitsrecht verankert) und diese auch im Unternehmen umsetzt. In die Regel der Höflichkeit fällt auch Mitarbeiter aufgrund ihrer Rasse und Herkunft nicht zu diskriminieren. Sollte ein Vorgesetzter dies nicht könnnen, ist er für den Posten des Direktors nicht qualifiziert genug und daher für das Unternehmen untragbar. Einer Kündigung steht daher nichts im Wege.

Gruss

Petra H.

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Welche Sicht?
Erste Frage, ist dies jetzt die Chef- oder MA Sicht?

Angenommen jemand verlangt, dass beim jährlichen Mitarbeitergespräch auch jemand von der Geschäftsleitung oder Personalbüro anwesend ist. Wie reagiert ihr ?

Als Chef: Den Typ so schnell wie möglich versetzen lassen… nein im Ernst, so detailliert wie möglich rausfinden, was denn sein Problem ist und ob man da nicht etwas tun kann/muss.

Als Mitarbeiter: Mich so schnell wie möglich nach einem neuen Job umsehen, wenn Chef nicht versucht, eine Beförderung für mich durchzusetzen, denn dann will er mich höchstwahrscheinlich loswerden.

Wie motiviert ihr jemanden, der das Angebot eigene Ideen und Vorschläge einzubringen nicht annimmt und stattdessen nur nörgelt, wie schlimm doch alles sei ?

Als Chef: Wenn ein MA das Angebot bekommt, sich einzubringen und dieses Angebot nicht nur ablehnt sondern auch noch pampig wird, würde ich dem Mitarbeiter ein paar wichtige Links mitgeben (z.B. www.jobsuche.de), denn eine solche Zusammenarbeit wird langfristig nicht produktiv sein.

Als MA: Ein wenig auf die Perspektive des Chefs eingehen, zum Beispiel „Sie könnten XXX€ mehr einnehmen/sparen“ (jeder Chef will gern das Geschäftsergebnis verbessern) oder „Dadurch müssen Sie nicht mehr…“ (Chefs arbeiten gerne weniger)
Wenn das nicht fruchtet, würde ich versuchen, einem seiner hierarchisch gleichgestellten Kollegen die Idee anzudrehen (Konkurrenzgedanken ausnutzen) oder möglicherweise eine Instanz überspringen, dann allerdings mit einer stark komprimierten Idee und reduziert auf Kosten/Nutzen (5min Überchef sind kostbar!)
Wenn die alle ähnlich reagieren, würde ich mir umgehend einen neuen Betrieb suchen, bevor der Fatalismus auch auf mich abfärbt!

Wie reagiert ihr, wenn ein Direktor den Hitlergruss gegenüber Eurem MA, der als Ausländer gilt obwohl er in Deutschland (Dtl.) geboren wurde und seit dem in Dtl. lebt und dieser als Reaktion ein sanftes Nazi ertönen lässt ?

Aufgrund der Tatsache, dass ich Multikulti arbeite und ein solches Verhalten auch sonst schon mehr als geschmacklos ist, würde eine schriftliche Abmahnung mit GF-Siegel beim Direktor reinflattern und bei Wiederholung eine fristlose Kündigung inklusive Strafanzeige wegen Volksverhetzung seinen Schreibtisch zieren - eh sorry, seinen Briefkasten, denn der Schreibtisch wird ihm nicht mehr zugänglich sein.

Der Mitarbeiter,… bei dem würde ich mich für so eine Sch* selbstverständlich entschuldigen, selbst wenn ich für so einen Direktor nicht verantwortlich bin.

Gruß,
Michael