Hallo,
ich arbeite seit etwas über 4 Jahren in einer EDV Firma. Nun soll ich, sowie meine Kollegen, meinem Arbeitgeber erneut ein Führungszeugnis zukommen lassen.
Bei der Einstellung hatte ich bereits eins abgegeben. Ich war ein wenig verwundert und fragte nach, man antwortete, dass dieses unterdessen abgelaufen sei und ein neues beötigt wird.
Ist dies rechtens?
Es ist ja nicht so, dass ich was zu verbergen habe, aber mich wundert das schon. Die Kosten dafür werden nämlich auch nicht erstattet. Mal von der Zeit abgesehen, die ich auf dem Amt und dem Weg dorthin benötige 
Und was kann mir passieren, wenn ich es nicht anfordere??
Schon mal Danke für eure Mühe 
Hallo m@instream ,
Daß von einer Beschäftigung (Tätigkeit) in einer Firma ein gewisses Vertrauensverhältnis auszugehen hat, wird ja allgemein bekannt sein.
Da ihr bei eurer Einstellung in dieser Firma ein Führungszeugnis vorlegen mußtet, wird sicher nicht grundlos gewesen sein.
Mir selbst ist es auch schon mehrfach abgefordert wurden, und hatte auch immer seine Berechtigung.
Und i.A. macht der Chef in jeder Firma die Gesetze, und wem das nicht passt, der wird wohl noch mehr Probleme, als nur das Führungszeugnis, haben.
Daß damit ein gewisser Aufwand und auch Kosten verbunden sind (13,- EUR), liegt in der Natur, daß Ämter auch von irgendwas ihr Dasein bestreiten müssen. Und daß ein persönliches Erscheinen mit Ausweis beim zuständigen Meldeamt von Nöten ist, für diese Prozedur.
Wenn dir dein bisheriger Arbeitsplatz, und damit dein gesicherter Lebensunterhalt wichtig sind, wirst du wohl in den sauren Apfel beißen müssen.
Zu verheimlichen wird es wohl Nichts geben, und wenn doch, dann kann man sich das immer noch mal überlegen. Und eventuell vor Weitergabe an den Chef, offizielle Änderungen versuchen.
Über die Konsequenzen einer Weigerung zur Übergabe/Anforderung des polizeil. Führungszeugnisses möchte ich hier nicht spekulieren.
Nur so viel, das wird euer Chef nicht aus Lange Weile oder Schikane machen.
Der Arbeitsbereich einer EDV-Firma erstreckt sich sicher auch auf die Wahrung geschäftlicher und der Kundengeheimnisse.
Bei gewissen Fachbereichen sind den jeweiligen Firmen diese Art Mitarbeiterkontrolle zur Pflicht auferlegt, von Seiten der Berufsverbände.
Auch sollte sich jeder von euch mal über den Sinn und Inhalt/Aufwand und Ablauf vorher informieren.
Das geht über Google eigentl. sehr schnell und ausführlich.
So kann man sich eventuell Fehlwege oder übermäßigen Aufwand ersparen. Wikipedia gibt dazu eigentlich ausreichende Auskünfte.
Und die Kosten sowie den zeitlichen Aufwand wird man wohl für seinen Job opfern müssen. Wobei die 13,- EUR noch steuerlich geltend gemacht werden können, genau wie die Kosten zur Abarbeitung der ganzen Termine beim Amt.
Und überleg dir noch mal genau deine Einstellung zu dem Thema in Bezug auf deine Arbeit.
Wenn es dich dort anödet, kannst du natürlich diesen Wunsch deines bisherigen Chefs als Kündigungsauslöser nutzen.
Wie dann deine Beurteilung bei Ausscheiden aus dieser Firma aussehen kann, möchte ich jetzt nicht darlegen.
Die Mühe wird sich sicherlich für jeden von euch auszahlen, so er denn will.