Hallo Leute,
ich möchte in einem Regenwasserbehälter eine Füllstandsmessung aufbauen.
Dazu würde ich einen Plastikstab hinein hängen und auf diesen mehrere Elektroden (metallschellen etc) anbringen. Die unterste nehme ich als gemeinsame Elektrode und messe dazu die Leitfähigkeit zu jeweils einer der darüberliegenden. Die Elektroden, die vom Wasserpegel erreicht werden, würden dann eine höhere Leitfähigkeit aufweisen und sollen dann eine LED zum leuchten bringen.
Nun möchte ich aber nicht, dass die Elektroden sich mit der Zeit auflösen, deswegen werde ich den Strom mit einer entsprechenden Verstärkerschaltung möglichst gering halten. Ist es nicht auch ratsam mit Wechselspannung zu arbeiten? Meinetwegen 12V 50Hz und diese dann gleichzurichten? Dann sollten doch keine Auflösungserscheinungen auftreten?
Für ein paar konstuktive Vorschläge oder andere Messmethoden (vieleicht optische -sollte aber möglichst wenig kosten ) wäre ich dankbar
ich werde Dir zunächst mal ein paar alternative Methoden beschreiben:
Wieviele diskrete Niveaus benötigst Du? Man könnte es auch mit einem Bündel aus untereinander Isolierten Metallstäben (vorzugsweise V2A) machen, von denen jeder eine andere Länge aufweist.
Eine andere Methode versorgt einen Stab mit einem Wechselspannungssignal (die Signalzuführung am unteren Ende muss natürlich isoliert erfolgen) und benutzt dann die (leitende) Tankwand zusammen mit dem Wasser als Potentiometerschleifer, welches das Bezugspotential des Messsignals darstellt. Die beiden äußeren Potentiale des Messstabes ergeben dann über eine einfache Gleichung das potentiometrische Niveau des Wasserstandes. Ist die Tankwand nicht leitfähig, muss zum Messstab ein paralleler Massestab geführt werden.
Eine weitere Methode wäre die der Messung des hydrostatischen Drucks.
Nun möchte ich aber nicht, dass die Elektroden sich mit der
Zeit auflösen, deswegen werde ich den Strom mit einer
entsprechenden Verstärkerschaltung möglichst gering halten.
Damit wäre es nicht getan, denn Du musst auch vermeiden, zwei unterschiedliche Metalle im Wasser zu haben, denn dann fängt die Korrosion so oder so an.
Ist es nicht auch ratsam mit Wechselspannung zu arbeiten?
Das ist auf jeden Fall vorteilhaft, auch um irgendwelche Störerscheinungen zu dezimieren.
ich weiß leider nicht, was deine eigentliche Intention ist, Füllstand messen, oder „Elektronik basteln“.
Denn nachdem ich längere Zeit mit einer ähnlichen Aufgabe beschäftigt war (Füllstandsanzeige einer Zisterne) und ich mich mit unzähligen elektronischen Möglichkeiten aber eben auch Problemen herumgespielt habe, habe ich mich für die rein mechanische Lösung enschieden.
Ein längeres, dünnes Alu-Rohr, ein Schwimmer (unten am Alurohr befestigt), ein kürzeres, dickes Rohr.
Das kurze dicke Rohr ist oben an der Zisterne befestigt, und dient als Führung für das lange dünne Rohr.
Der Schwimmer (bei mir ein Stück Styropor) ist unten am langen dünnen Rohr befestigt. Wenn der Wasserspiegel steigt, dann steigt der Schwimmer und mit ihm das dünne Rohr. Mit zwei Markierungen (farbige Ringe am dünnen Rohr) eine oben am Rohr (=Zisterne leer) eine unten am Rohr (= Zisterne voll) hat man schon mal die Extremwerte, wenn man will kann man dann auch noch die so bestimmte Rohrlänge in Teilwerte (1/4, 1/3, 1/2, …) aufteilen.
Vorteil: völlig energieunabhängig, völlig wartungsfrei, analog (d.h. beliebig viele Zwischenstufen), billig
Nachteil: neben der Zisterne kommt ein Stab aus dem Boden (ist bei mir nicht so schlimm, da niemand dranstoßen kann), nur als Füllstandsanzeige zu verwenden, keine Datenübertragung an ein evtl. Aufzeichnungsgerät
und messe dazu die
Leitfähigkeit zu jeweils einer der darüberliegenden.
vielleicht hab ich das nicht so richtig verstanden. Solltest du die Leitfähigkeit des Wassers meinen, solltest, nein, MUSST du erstmal die Leitfähigkeit frischen Regenwassers an der besagten Stelle messen. Solltest du dann eine 5-cm-Genauigkeit zweifelsfrei klar messen können, dann meld dich nochmal.
konkret zu Deinem Thema: Schau mal nach dem Schaltkreis
LM1830. Den gibt es bei Conrad. Das ist ein Feuchtesensor,
der mit einer sehr kleinen Wechselspannung arbeitet, um
Elektoerrosion zu vermeiden.
Abgesehen davon denke ich auch, daß eine solche Lösung
zwar eine nette Bastelei ist, aber es gibt einfachere
und zuverlässigere Anzeigen. Z.B. ein Schwimmer an einer
Schnur, die oben an einer mech. Anzeige hängt.
Gruß Uwi
ich möchte in einem Regenwasserbehälter eine Füllstandsmessung
aufbauen.
Dazu würde ich einen Plastikstab hinein hängen und auf diesen
mehrere Elektroden (metallschellen etc) anbringen. Die
unterste nehme ich als gemeinsame Elektrode und messe dazu die
Leitfähigkeit zu jeweils einer der darüberliegenden. Die
Elektroden, die vom Wasserpegel erreicht werden, würden dann
eine höhere Leitfähigkeit aufweisen und sollen dann eine LED
zum leuchten bringen.
Nun möchte ich aber nicht, dass die Elektroden sich mit der
Zeit auflösen, deswegen werde ich den Strom mit einer
entsprechenden Verstärkerschaltung möglichst gering halten.
Ist es nicht auch ratsam mit Wechselspannung zu arbeiten?
Meinetwegen 12V 50Hz und diese dann gleichzurichten? Dann
sollten doch keine Auflösungserscheinungen auftreten?
Für ein paar konstuktive Vorschläge oder andere Messmethoden
(vieleicht optische -sollte aber möglichst wenig kosten ) wäre
ich dankbar