um zu erklären, dass dieser Hund … tot umfällt, wenn er etwas frisst, was Getreide enthält (tun alle herkömmlichen Leckerlis).
Für den Hund ist es zudem eine prima Unterordnungsübung, die er umso lieber befolgt, wenn er dafür immer mal wieder (variable Verstärkung) von Frauchen ein Leckerchen kriegt.
Und wenn er dann nicht tot umfällt?
Das wäre doch voll peinlich.
als wir seinerzeit unsere beiden Neufundländer bekamen, hatten die Züchter gerade 2 Hündinnen verloren, weil sie vergiftet wurden. Sie hatten uns dringend angeraten, den Hunden genau das beizubringen: keine Schokolade von Fremden
Das haben wir auch getan und unsere Hunde wurden nicht „menschenfindlich“ bzw. hatten auch kein Misstrauen anderen gegenüber. Ist das nicht eher eine Art klassische Konditionierung, die der Hund nicht weiter auf das Gegenüber überträgt? (ist eine ernstgemeinte Frage…)
Ansonsten finde ich es unmöglich, andere Hunde ohne zu fragen zu streicheln (auch von Kindern…) oder denen sogar Leckerlis zu geben.
um zu erklären, dass dieser Hund … tot umfällt, wenn er etwas frisst, was Getreide enthält (tun alle herkömmlichen Leckerlis).
Für den Hund ist es zudem eine prima Unterordnungsübung, die er umso lieber befolgt, wenn er dafür immer mal wieder (variable Verstärkung) von Frauchen ein Leckerchen kriegt.
Und wenn er dann nicht tot umfällt?
Das wäre doch voll peinlich.
also das wäre mir gar nicht peinlich. Etwas „Drama“ muss in solchen Fällen als Verdeutlichungseffekt erlaubt sein.
Danke für die Antworten!
Als uns (befreundeter „ebenfalls Hundebesitzer“ mit demselben sowie Max und mir) heute erneut schon bekannte Futterspenderin entgegen kam, habe ich Max an die Leine genommen. Als sie nahe genug an uns hergekommen war, habe ich ihr erklärt, dass es Leute gibt, die Angst vor Hunden haben und ich nicht möchte, dass mein Hund sich das Betteln bei jedem angewöhnt.
Trotz meiner Beteuerung, dass ich ja wüsste, dass sie es gut meint, wirkte sie etwas eingeschnappt. Naja, da kann ich auch nichts machen.
Immer wieder wird darüber
geschimpft (auch hier im Brett), dass sich Hunde für Menschen
interessierten und an ihnen herumschnüffeln. Da finde ich es
ehrlich gesagt eine Frechheit, fremde Hunde zu füttern.
Naja, ich nehme mal an, das sind ja nicht dieselben Menschen. Mir z.B. würde es im Traum nicht einfallen einen fremden Hund anzufassen oder zu füttern und meinem Kind bringe ich das auch bei. Und ja: Ich rege mich sehr darüber auf, wenn ich von fremden Hunden angeschnüffelt, angebellt oder angesprungen werde.
In vielen Fällen sollte es aber doch helfen, wenn man grade mal Zeit hat dem einen oder anderen Menschen zu erklären, warum man das nicht möchte. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Sie hatten uns dringend angeraten, den Hunden genau das beizubringen: keine Schokolade von Fremden
Das halte ich - sorry - für nichts anderes als Panikmache. Ich möchte den Menschen sehen, der es wagt, einen Hund in Anwesenheit seines Besitzers zu vergiften.
Im Fall eurer Erziehung würde ich stark vermuten, dass sie solange prima funktioniert hat, solange ihr in der Nähe wart. Außerhalb eures Einzugsbereichs hat das Ganze aber vermutlich doch anders ausgesehen. Hier funktionieren Trainings, die nicht aversiv abgesichert wurden nach meiner Erfahrung kaum zureichend.
…ein Maulkorb. da würde keiner mehr versuchen den
„gefährlichen“ Hund zu streicheln oder zu füttern…
Ist wie Radfahren mit Helm: Die Autofahrer sind gleich viel
vorsichtiger, wenn sie einen „Fahrradrowdy“ mit Helm sehen.
ich hoffe, dass Du das nicht wirklich ernst meinst! Nur, weil irgendwelche Deppen nicht in der Lage sind, ihren Verstand zu benutzen, wird mein Hund ganz sicher nicht mit einem Maulkorb herumlaufen.
ja, es kann gut sein, dass das nicht funktioniert hätte, wenn einer von uns nicht dabei gewesen wäre. (bei allen Familienmitgliedern hat es funktioniert, allerdings gab es keine Situation, in der nicht einer von uns anwesend war).
Das halte ich - sorry - für nichts anderes als Panikmache. Ich möchte den Menschen sehen, der es wagt, einen Hund in Anwesenheit seines Besitzers zu vergiften.:
Ja, auch das kann sein. Nur, wenn man vorher davon gehört hat, dass 2 Hündinnen nun mal vergiftet wurden (die im Garten allein waren und dann wohl irgendwas bekommen haben), dann hält man sich - gerade als „Anfänger“ und mit Tips von langjährig erfahrenen Züchtern - halt daran.
Nur, wenn man vorher davon gehört hat, dass 2 Hündinnen nun mal vergiftet wurden (die im Garten allein waren und dann wohl irgendwas bekommen haben)
Und genau hier ist der Knackpunkt: „Im Garten allein“ werden 98 Prozent aller Hunde fressen, was man ihnen anbietet, wenn es ausreichend lecker ist - egal, wie der Hund erzogen wurde.
Unter Herrchens Kontrolle hingegen sieht das durchaus anders aus - und hier ist gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit, dass es überhaupt jemand versucht, doch sehr gering.
Mein Hund ist viel zu freundlich für so ein martialisches Teil, das nimmt ihr niemand ab. Aber ich glaub, das wirkt super glaubhaft, wenn ICH es trage…