Hi…
Es gibt nur eine begrenzte Anzahl von Fullerenen, und nicht
alle davon sind kugelförmig. Wenn Du nicht gerade 60 Elemente
zu verteilen hast, funktioniert das also nicht.
Ja, C60 interessiert mich. Ich glaub, dass es auch C50 gibt,
C70 ist ein Ellipsoid, hab ich gelesen.
C50 kenne ich nicht, was aber nicht heißen muß, daß es nicht existiert.
Für beliebige Elementanzahlen vermute ich, daß sich das
Problem nur numerisch lösen lässt. Da Du ja einen Computer
verwendest, ist das nicht so schlimm. Eine mögliche Lösung:
Definiere, daß sich die Elemente wie Magnete abstoßen.
Verteile sie zufällig auf der Kugel und simuliere ihre
Bewegung, bis sie zum Stillstand kommen.
Ist es eine Eigenschaft von Fullerenen, dass alle C-Atome
gleich weit von ihren nächsten Nachbarn entfernt sind?
Vermutlich ja, weiß ich aber nicht. Ist es eine Eigenschaft, die Du Dir bei Deiner Verteilung wünscht? Ich denke ja, daher der Vorschlag.
Dieses Simulations-Experiment ist eine gute Idee, vorallem
weil diese Eigenschaft, dass alle nächsten Nachbarn gleich
weit entfernt sind, für unsere Funk-Simulation eine gute
Voraussetzung wäre.
Sag ich doch 
Ich könnte für einige Fälle n>=4
simulieren und die Koordinaten als Tabelle abspeichern.
Allerdings ist dieser Aufwand ziemlich groß, dafür, dass ich
nur so schnell eine Fulleren-Anordnung einbauen wollte. 
Passende Formeln habe ich leider nicht bei der
Hand. Wenn Du verrätst, wieviele Elemente es sind, kann ich
nochmal suchen.
Da wir sowieso nicht jedes beliebige n brauchen, würde uns
sicher n=50, 60 und 70 genügen. Vielleicht noch ein besonders
kleines, z.B. n=12
12 Ecken hat der Ikosaeder, dafür hast Du ja schon einen Link bekommen. Auf der nächsten Seite folgt der Dodekaeder mit 20 Ecken. 32 bekommst Du, wenn Du auf jede Fläche eines Ikosaeders oder Dodekaeders eine gleichseitige Pyramide stellst - Berechnung analog.
Formeln zur Berechnung der Eckpunkte eines C60-Moleküls habe ich immer noch nicht, aber ich habe gerade eins gezeichnet und festgestellt: Der Umfang der Fünfecke entspricht fast genau dem Durchmesser der Umkugel. Wenn Du mit ein bisschen Ungenauigkeit leben kannst, ist damit eine relativ einfache numerische Lösung der Verteilung zu erreichen.
genumi