Hallo Stefan,
also eine Schalung brauchst du nicht, weil Fundament im Boden. Also wie du schon sagst, relativ genauen Graben ausheben, der ist dann die Schalung.
Fürs anrühren brauchst du ein gutes Rührwerk, weil mit Hand/Weichmacher (ist eine kleine Schaufel mit einem Loch drinn, weil du das sonst nicht bewegt bekommst) in Tuppe ist das unendlich mühselig.
Und das „Steine setzen“ stellen sich die Leute auch immer sehr viel einfacher vor, als es dann tatsächlich ist. Und dann noch mehr oder weniger Kopfüber in eine Grube.
Insofern würde ich dir echt zum Beton raten. Da kansst du die Steine ja auch reintun, damit es weniger Beton wird. Und auch den einen oder anderen Feldstein.
Eine Pumpe braucht man nicht, schon gar nicht bei nur 3 Qubikmeter. Man kann auch einen Japaner nehmen. Das ist eine Schubkarre, in die viel reinpasst und deren Behälter man hochkippen kann während die Schubkarre am Boden stehen bleibt. Dann bräuchte man aber auch wieder Behälter für die Zwischenlagerung des Betons, wenn du ihn dir anfahren lassen würdest.
Beton kannste dir auch als Sackware besorgen und dann selbst anrühren. Dann unten eine Schicht Beton rein - Steine mit ein wenig Abstand in den frischen Beton setzen/drücken - mit Beton die zwischenräume auffüllen - mit einem Stab den Beton „verdichten“ (zwischen den Steinen). dann das Ganze von vorne. Und zwar immer Abschnittsweise, so ca. 2 bis 5 Meter.
Den Abschnitt sperrt man dann mit einem Stück Streckmetall zum offenen Graben ab, so dass zwischen den Abschnitten nach dem Betonieren wieder ein Kraftschluss entsteht, also dass das Fundament „ein Stück“ wird und nicht partiell absackt. Da quillt dannn der Beton etwas durch das Streckmetall hindurch, was auch so gewollt ist. Der frische Beton kann sich dann mit dem des vorherigen Abschnitts verzahnen, und damit den (notwendigen) Kraftschluss herstellen.
Voila, das Fundament ist fertig.
(Ist trotzdem viel und harte Arbeit)