Fundament und Unterkonstruktion bei einer Holzterasse

Hallo Zusammen,

Anfang September startet mein Projekt „Holzterrassenbau“. Die Terrasse wird insgesamt 7x5 Meter groß. Ich habe mich für ein afrikanisches Tropenholz entschieden. Die Dielen sind 3 bzw. 4 Meter lang und die UK 45 x 65 mm a 5 Meter.

Kopfzerbrechen bereitet mir das Fundament, da die Terrasse auf unterschiedlichen Untergünden trohnt. Zum Einen ein betonierter Boden zum Anderen Erdreich. Auch die Höhenunterschiede zwischen Terrassentür, Betonboden und Erdreich sich groß. Zum besseren Verständis habe ich Skizze angefertigt (http://www.file-upload.net/download-7901134/Terassen…).

Meine Idee ist es zum Ausgleich des Höhenunterschieds den Betonboden mit Pflastersteinen aufzustocken. Die habe ich hier zu Hauf rum liegen. Anschließend lege ich darauf Waschbetonplatten, Gummiplättchen und dann die UK. Da das Erdreich höher liegt, würde es ausreichen direkt Waschbetonplatten aufzubringen.

Jetzt habe ich aber gelesen, dass es eigentlich besser ist entweder das Erdreich teilweise auszuheben und durch Schotter zu ersetzen, oder Punktfundamente zu gießen.
Zudem bin ich mir unsicher ob die UK verankert oder schwimmend verlegt werden sollte.

Für Ratschläge bin ich sehr dankbar.

Viele Grüße
Dennis

Guten Tag,

das kann man schon so machen, auf der Betonfläche Punktfundamente aus lose gestapelten Pflastersteinen und auf der Erdbodenfläche dann einfach Waschbetonplatten als Auflager.

Das sollte dort reichen,was wird da schon groß absacken ?

Dann das Grundgerüst aus Balken und quer dazu die Lattenunterkonstruktion. Das alles lose auf den Punktsteinen/Platten aufgelegt(Pappe unterlegen). Erst die Dielen werden dann mit UK verschraubt.

Was ist mit Entwässerung auf der Betonfläche ? Wo geht das Regenwasser dort hin ? Da muss etwas vorgesehen sein.

Wenn man es gut meint,dann könnte man auf der Erdbodenfläche an den vorgesehenen Punkten Löcher ausheben,mit Schottergranulat füllen und verdichten,dann die Auflageplatte auflegen und ausrichten. Dann sinkt es bestimmt nicht mehr ein.

MfG
duck313

Danke für die schnelle Antwort! Da sprichst Du ein weiteres Problem an. Ein Gefälle auf der betonierten Fläche ist bislang nicht gegeben. Aktuell ist das nicht tragisch, da ja genug Luft zirkulieren kann und das Wasser nicht lange steht. Prinzipiell kommt das Holz ja nicht in Berührung mit dem Wasser, oder?

Was wäre ein eleganter Lösungsansatz? Bleibt doch eigentlich nur die Brechstange. Wie wäre es denn zwischen Waschbetonplatte und UK ein Unkrautflies einzubringen, dass das Wasser abführt? So würde ein Großteil des Wasser gar nicht erst den Boden berühren.

Danke und Gruß
Dennis

Hallo!

Über der Betonfläche ist ja deutlich genug Abstand zur Nässe am Boden. Hauptsache, das Wasser kann dort auch mal versickern oder ablaufen.
Über der Erdbodenfläche schafft doch die Platte als Auflager plus die Unterkonstruktion ebenfalls einen deutlichen Abstand, zwar hier geringer, aber sicherlich 10 cm werden es auch sein.
Das reicht.

Die Dachpappenstücke zwischen Platten und UK sorgen für Holzschutz, es zieht keine Feuchte hoch. Restfeuchte vom Regen, der von oben ans Holz kommt,lüftet im Hohlraum ab, mindestens wenn es warm wird. Und etwas Luftströmung durch Wind gibt’s auch, denn man verlegt den Oberbelag ja auf Lücke. Und seitlich sollte man auch Luftöffnungen vorsehen um es zu unterstützen.

Die ganze Holzterrasse muss aber noch ein kleines Gefälle vom Haus/Terrassentür) weg Richtung Garten bekommen. Da reicht 1-2 cm auf den Meter Länge aus.

mfG
duck313

Danke für die prompte Hilfe!