Liebe Marion,
Das war doch höchstens ein freundschaftliches *patsch* 
war ja auch von mir nicht wirklich böse gemeint, hab ich wohl nur nicht richtig deutlich gemacht.
Wirklich, es würd mich schon interessieren, welches Buch über
Buddhismus du empfehlen würdest.
Die Bücher, die ich empfehlen würde, sind entweder sehr umstritten oder ziemlich kompliziert oder die klassischen Schinken. Ich habe mal eine kleine Liste zusammengestellt, die nach meiner Meinung interessant ist, aber für eine Examensprüfung mir ungeeignet erscheint:
KLASSIKER
Prajnaparamita-sutra (Teilausgabe: M. Walleser, Prajnaparamita. Die Vollkommenheit der Erkenntnis, Göttingen 1914 (1919?))
Klon-chen-pa, Nal-gso skor-gsum (entst. 14. Jh., tibet. Variante, engl. Ausgabe: Kindly Bent to Ease Us, Berkekey 1975/76)
Patanjali, Yoga-Sutras (Ausgabe: Swami Prabhavananda und Christopher Isherwood (Hrsg.), Gotteserkenntnis. Die Yoga-Sutras des Patanjali, Berlin 1998; leider ist der Kommentar der Autoren zum Originaltext ziemlich hinterlich, daher würde ich mich weitgehend auf das Fettgedruckte beschränken, entst. wahrsch. 500 n., mögl. 200 v. Chr., nicht klassisch-buddhistisch, aber interessant)
Kitaro Nishida , Über das Gute, Frankfurt 1989 (entst. 1911)
UMSTRITTENES UND KOMPLIZIERTES
Helmuth von Glasenapp , Der Pfad der Erleuchtung, Düsseldorf 1956
Helmuth von Glasenapp , Die Philosophie der Inder, Stuttgart 1985 (mit umfangreicher Literaturliste am Ende)
Daisetz T. Suzuki , Wesen und Sinn des Buddhismus, Freiburg et al., o. J.
Dalai Lama , Einführung in den Buddhismus. Die Havard-Vorlesungen, 7. Aufl., Freiburg et al. 1993
Ich hab üder das „Wollen“ nochmal nachgedacht. Ich denke, man
kann es prüfen. Wenn es nach Prüfung eindeutig nicht mit den
Bereichen Gier, Hass oder Verblendung behaftet ist, sollte es
ok sein.
In den vier edlen Wahrheiten geht es doch darum, die Leidenschaften als solche gänzlich zum Verschwinden zu bringen. Dies geschieht - so verstehe ich es - im Buddhismus durch „die Erkenntnis der Wahrheit“, die dazu führt, dass die Triebkräfte erlahmen und aufhören, wodurch wiederum das Bewusstsein selbst aufhört. Erst hier wäre dann „das wahre Ziel“ erreicht. Der Wille als Teil der Triebkräfte müsste dann auch gänzlich verschwinden, meine ich.
Herzliche Grüße
Thomas