Hallo Pluto,
Was ist daran so schlecht, dass wir viele kleine „unnütze“ Sachen kaufen, die uns erfreuen?
Dem liegt der Konflikt zwischen Ökologie einerseits und unserem Spaß/Wohlbefinden andererseits zugrunde.
Als Beispiel: Ich weiss, dass - ökologisch gesehen - ein Steak (Rindfleisch) zu essen, hirnrissig ist. Trotzdem esse ich das gerne, allerdings immer mehr mit dem blöden Gefühl, dass ich mal wieder einen kleinen Beitrag dazu leiste, dass unser Planet ein Ministück weiter aus den Fugen gerät. Wenn nicht nur wir in der „reichen“ Welt so weiterleben mit weiter wachsendem ökologischen Fußabdruck , sondern auch die momentan „armen“ (mehr als zwei Drittel der Weltbevölkerung) konsummäßig in unsere Stapfen treten, dann fliegt unser Globus auseinander.
Ich erinnere an die Erkenntniss aus den 60-ern : Grenzen des Wachstums (Club of Rome). Dennoch haben wir alle uns darum nicht geschert. Aber unweigerlich kommt der Punkt, von dem an das mit dem weiteren Wachstum Schluss ist. Nur scheuen sich alle vor dem Aufschrei, wenn man anfängt, dem Bürger die eigentlich Einschränkungen abzuverlangen.
Gruß
Karl