FUNK-Strom

Elektrische Netzspannung, die durch einen hochfrequenten Träger(Funk), mittels eines funkferngesteuerten Oszillators erzeugt und zu einem Verbraucher gesendet wird.
Hierbei ist die VDE 0100, VDI 0800 Abs.3 und E ISO DIN 5598 zu beachten.

ich wollt nur mal fragen ob das geht oder nicht?
hab ich auch nur gelesen!

JA
So funktionieren z.B. alle induktiven RFID-Datenträger bei 125/134 kHz, 13,56 MHz und 868 MHz. Auch gabe es von AEG (später Baumer Ident) ein RFID-System bei 2,45 GHz bei dem sich die Datenträger aus dem Feld (4 W Sendeleistung) ernährt haben.

Dann hat es z.B. bei der Eisenbahn und bei LKWs Fernsensoren z.B. Stromabnehmer in den Reifen, an den Rädern usw. die per Funk kommunizieren und mit Strom versorgt werden.

Gruß

Stefan

Hallo,

Elektrische Netzspannung, die durch einen hochfrequenten
Träger(Funk), mittels eines funkferngesteuerten Oszillators
erzeugt und zu einem Verbraucher gesendet wird.

Du meinst, auf der 230V-Netzleitung?
Ja.
Beispiele sind z.B. Babyphon, Powerline(DSL), Audio- & Videoübertragung gibt es ja schon länger.
Steuerung geht aber auch, z.B. LCN ( L ocal C ontrol N etwork)http://www.lcn.de/
http://www.dke.de/DKE/Auskuenfte+zu+Normen/Mitteilun…
http://www.elektronik-kompendium.de/public/bittkow/b…

Hierbei ist die VDE 0100, VDI 0800 Abs.3 und

Ja, immer.
DIN EN 50174-3 (VDE 0800-174-3):2004-09
Informationstechnik - Installation von Kommunikationsverkabelung - Teil 3: Installationsplanung und -praktiken im Freien; Deutsche Fassung EN 50174-3:2003
UK 712.2 Anlagen der Informationstechnik einschließlich Potentialausgleich und Erdung
http://www.vde.com/DKE/Normen+erarbeiten/Mitteilunge…

Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV)
EMV beschreibt die Fähigkeit elektronischer und elektrischer Systeme und Komponenten, in realer Umgebung korrekt zusammenzuwirken. In der Praxis bedeutet dieses, dass die von jeder Einrichtung ausgehenden elektromagnetischen Beeinflussungen begrenzt werden müssen, jede Einrichtung aber auch einen gewissen Grad der Störfestigkeit gegen Einflüsse aus der Umgebung aufweisen muss.
Damit betrifft die EMV uns alle.
http://www.dke.de/DKE/Auskuenfte+zu+Normen/Mitteilun…

E ISO DIN 5598 zu.

http://www2.din.de/
?! DIN 5598 (Norm-Entwurf) DIN ISO 5598, Ausgabe:2004-08
Fluidtechnik - Vokabular (ISO/DIS 5598:2004)

Was soll diese DIN damit zutun haben???

beachten.

ich wollt nur mal fragen ob das geht oder nicht?
hab ich auch nur gelesen!

mfg
W.

Hallo,

grundsätzlich kann man jedes emfangene Funksignal gleichrichten und als Stromversorgung verwenden, allerdings liegen übliche Radio- und Fernsehsender beim Empfang im µV-Bereich, das ist also illusorisch.

Benutzt wird es, wie schon erwähnt, für „Transponder“, also kleine Geräte mit extrem geringem Strombedarf, die auf ein eingestrahltes Signal antworten mit einer Nummer (RFID) oder einem Messwert (Reifendruck).

Früher konnte man auch in der Nähe starker Sender wie Radio Luxemburg eine Leuchtstoffröhre zum Leuchten bringen, indem man sie paralell zur Sendeantenne in die Luft hielt. Heute gibt es solche Monstersender glaube ich nicht mehr. Allerdings solltest du vor dem Besteigen eines Funkturms bis in den Antennenbereich z.B. deinen Ehering abnehmen.

Eine Zukunft mit grösserer Leistung könnte die Sache haben, um (Sonnen-)Energie von Satelliten zur Erde zu befördern, denn da gibt es keine Alternative. Dafür ungelöste Probleme: ein Vorschlag ist, einen Mikrowellenstrahl auf ein Emfängerfeld zu richten. Für einen Ersatz eines Kernkraftwerks müsste man etwa 1000 MW übertragen - was passiert, wenn die Zielsteuerung versagt und der Strahl auf ein Wohngebiet trifft? Das ist dann kein Elektrosmog, sondern die Wirkung von 2 Mio Mikrowellenherden.

Gruss Reinhard

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Anmerkung
Hallo,

allerdings
liegen übliche Radio- und Fernsehsender beim Empfang im
µV-Bereich, das ist also illusorisch.

Du meinst natürlich µW, sonst würde ein Transponder auch nicht funktionieren.
Die Spannung ist von der Antenne und deren Ankopplung abhängig. Da kann man eine ganze Menge machen.

Früher konnte man auch in der Nähe starker Sender wie Radio
Luxemburg eine Leuchtstoffröhre zum Leuchten bringen, indem
man sie paralell zur Sendeantenne in die Luft hielt. Heute
gibt es solche Monstersender glaube ich nicht mehr.

Aber sicher. Frag mal die Radartechniker. Oder die von der deutschen Welle. Und deshalb ginge das heute noch genauso wie damals.
Macht nur keiner, weil er nicht nahe genug an die Antenne kommt und weil es mit gewissen Nebenwirkungen verbunden ist (frag diesbezüglich auch mal die Radartechniker).

Gruß
loderunner