Hallo, ich habe einen Gebrauchten Ölofen der Marke Koppe Typ Flair bekommen. Der Ofen ist mit einer Vollautomatik OSK 3 ausgerüstet.
Ich bin mir bei der Funktion der Automatik nicht ganz sicher.
Angesteuert werden ein Zündelement, ein Verbrennungsluft gebläse und ein Magnetventil, abhängig von der am Bedientei eingestellten Temperatur.
Frage: wird bei Erreichen der eingestellten Temperatur das Magnetventil komplett geschlossen, so dass der Brenner ausgeht und bei Abfall der Temperatur das Magnetvetil wieder angesteuert und die Zündung aktiviert?
Problem: das Magnet Ventil schließt nicht mehr vollständig und Ersatz wird nicht mehr geliefert, wenn ich nun genau wüsste ob die Schaltung so funktioniert wie beschrieben setzt ich einfach ein ähnliches Magnetventil ein.
es ist bei allen öelautomatic gleich nach ereichen der temperatur schaltet der schwimmerschalter auf klein das magnetventil macht nut zu beim ganz abschalten
Leider kenne ich diese Type nicht. Trotzdem ein paar Anmerkungen.
Das Magnetventil bei einem Ölbrenner dient zur unterbrechung der Özufuhr.
Wie Sie richtig erkannt haben, Wird das Magnetventil beim Starten der Zündung unter Spannung gesetzt und beim Abschalten die Stromzufuhr unterbrochen.
Ein Ersatzmagnetventil sollte auf der gleichen Spannung basieren.
Meist 230V AC.
Hallo Jules63
Ich weis es nicht genau ! Aber Magnetveintile kennen nur Auf und Zu !
Also teste es doch selbst aus. Messe doch einfach aus , wann und von woher die Magnetspule die Spannung bekommt und schliese ein neues , in der Ölleitung verbautes M-Ventil an. Aber achte auf die selben Leistungdaten der Ventile/Spule und Teste das abschaltverhalten. Um sicher zu gehen , dass nichts passiert !!
MfG
Icepik
Hallo,
normal ist es das daß Magnetventil langsam schließt wenn es in den Bereich der angesteuerten Wärme kommt und dann bei erreichen vollständig schließt .Das mit dem Austausch des Magnetventils würde ich mir sehr genau überlegen ich rate nicht dazu !
Hallo,
da kenne ich mich zu wenig aus, aber- ein Ölofen darf nie im Heißen Zustand neu gezündet werden (Verpuffungsgefahr). Er brennt also durch oder muß vor dem erneuten Zünden abkühlen. Die Automatik verhindert ein neues Zünden, solange der Ofen heiß ist. In der Abkühlungsphase darf kein Öl in den Ofen einlaufen.
Gruß aus Berlin
Also der Zyklus den eine Brennersteuerung durchläuft ist grundsätzlich :
Spülung des Brennraumes durchs Gebläse
Prüfung des elektronischen Zündfunkens
Ölpumpe zur Zerstäubung antreiben und Magnetventil öffnen
weitere Zünd(Flamm)überwachung durch die Ionisationselektrode
bei erreichen der Sollvorlauftemperatur : Magnetventil schließen ,
6.Pumpe ausschalten und Gebläse etwas nachlaufen lassen !
Das Offen bleiben würde zu Dauerverbrauch führen ,
ist aber grundsätzlich nur bei sehr kalten Temperaturen und sehr nah am Bedarf ausgelegten Heizungen überhaupt erreichbar !
Was selten ist , weil Anlagen meist gewisse Reserven haben !
Brenner sind nun mal für maximalen Wärmebedarf ausgelegt und können nicht ohne Verrußung oder Kohlenmonoxidbildung beliebig runtergefahren werden !
Also Austausch mit Originalersatzleilen !!!
Nicht selber daran herumfuschen ,
nur modular angelegte Anlagen meist größerer Leistungsbereiche können andere Ersatzgeräte erlauben !
Diesen Ofen kenne ich einfach nicht. Aber der Logik folgend würde ich sagen, im normalen Regelbetrieb schaltet das Gerät zwischen vorgewählter Heizleistung und Minimalstellung. Nur wenn man ganz ausschaltet muss der Ölzufluss wirklich gesperrt sein und wenn man wieder einschaltet über Zündsystem und Gebläse wieder anlaufen. Nach meinem Wissen ist da aber kein Magnetventil beteiligt, sondern ein Aufsatz auf dem Ölregler, der auch eine Sicherheitsfunktion hat, wenn die Flamme mal ausgehen sollte. Aber vieleicht handelt es sich um ein anderes, mir unbekanntes System.
Sorry, Wig