[Funktion] Extremwertprobleme

Tach, ich schreibe Montag eine Mathe-LK-Klausur und komme einfach nicht auf eine Aufgabe klar. Wäre nett, wenn mir jemand helfen kann.

a) Es sollen zylindrische Dosen mit dem Volumen V hergestellt werden. Wie sind der Radius und die Höhe zu wählen, damit die gesamte Nahtlinie aus Mantellinie, Deckel- und Bodenrand minimal wird?
b) Wie müssen Radius r und Höhe h gewählt werden, wenn due zylindrische Dose ohne Deckel hergestellt wird und die Oberfläche möglichst klein werden soll?

Ich komme einfach nicht damit klar, wenn man Aufgaben ohne Zahlen lösen soll :frowning:

a) Es sollen zylindrische Dosen mit dem Volumen V hergestellt
werden. Wie sind der Radius und die Höhe zu wählen, damit die
gesamte Nahtlinie aus Mantellinie, Deckel- und Bodenrand
minimal wird?

Volumen V = π R2 h
Umfang U =  2 π R
Nahtlänge lNaht = 2 U + h

V = 1 ==> R = √(1/(π h)) ==> lNaht = … = 4 √π √(1/h) + h

Funktionenplotter mit „4 √π √(1/x) + x“ füttern und Minimum bei ca. (2.32, 6.97) sehen.

==> dlNaht / dh = … = – 2 √π &radic(1/h3) + 1

dlNaht / dh = 0  …  h = 3√(4 π) ≈ 2.32489

==> R = … = 3√(1/(2 π2)) ≈ 0.370

Gruß
Martin

a) Es sollen zylindrische Dosen mit dem Volumen V hergestellt
werden. Wie sind der Radius und die Höhe zu wählen, damit die
gesamte Nahtlinie aus Mantellinie, Deckel- und Bodenrand
minimal wird?

Volumen V=pi*r²*h
Umfang u=2*pi*r

Länge der Naht in Abhängigkeit vom Radius = Rand vom Boden + Rand vom Deckel + Mantellinie:
n®=2*u+h=4*pi*r+V/(pi*r²)

Du suchst ein Extremum, d.h. die erste Ableitung muss 0 werden:
n’®=4*pi-2*V/(pi*r³)

Also 0 setzen, nach r auflösen und dann damit noch h ausrechen:
h=V/(pi*r²)

Ich hoffe das hilft, viel Erfolg !

hendrik