Hallo Experten,
ich hoffe mir kann jemand mit einfachen Worten die prinzipielle Funktion des Stromwendens beim Gleichstrommotor erklären.
Ich habe bereits das www durchforstet und unterschiedliche Quellen durchstöbert. Jedoch hänge ich grundlegend an folgendem Problem:
Bei Anlegen einer Spannung an die Kohlebürsten enststeht in der Ankerwicklung ein elektrisches Magnetfeld, dessen Pole sich den Polen des beispielsweise permanenten Magneten im Ständer ausrichten.
Es entsteht also die Drehbewegung.
Bei einem dreipoligen Gleichstrommotor stehen sich immer 1 Spule 2 Spulen gegenüber. So verstehe ich, dass der Strom den Weg des geringsten Widerstandes geht und durch die 1 Spule fließt (?).
Es gibt jedoch eine Stellung des Kommutators zu den Bürsten, in der eine gewisse symmetrische Anordnung der Bauteile vorliegt. Und zwar dann, wenn eine Bürste zu gleichen Flächenteile zwei Spulen überdeckt. Also genau im Stromwendepunkt.
In diesem Fall verstehe ich nicht wie es dennoch zu einer Drehbewegung kommen kann - einerseits beim Anlaufen und andererseits im Betrieb.
Beide Wege durch die Ankerwicklung sind aus meiner Sicht gleichwertig (Widerstand). Damit jedoch die Drehbewegung entsteht oder aufrechterhalten werden kann, muss sich doch der Strom für eine Richtung entscheiden.
Ich hoffe, ich habe meine Problematik verständlich erklärt. Gerne hätte ich hier noch ein Bild angehangen, leider sehe ich bei wer-weiss-was keine Möglichkeit.
Für Antworten bin ich sehr dankbar.
Grüße,
Tobias