Ihr habt bestimmt schon mal diese Master-Slave-Steckerleisten im Elektronikhandel eueres Vertrauens gesehen. Weiß jemand, wie die funktionieren? Arbeiten die zum Schalten des Hauptstromkreises mit Halbleitern (Transistoren) oder ist da wirklich ein Schalter drin, der eine galvanische Trennung herstellt?
kurz erklärt funktioniert die master/slave-schaltung dadurch,
das eine elektronik den stromdurchfluss an der mastersteckdose
misst und bei einem bestimmten schwellwert (z.b. 100mA)
ein relais „anziehen“ lässt, wodurch dann die „slave“-steckdosen eigeschaltet werden. gibt es auch als platinenbausatz zum einbauen(z.b.„conrad“)
ich hoffe diese sehr einfache erklärung genügt!?
gruss gerd
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Hi Gerd!
Also doch noch mechnische Schlater (Relais)! War schon am zweifeln, ob die heute eigentlich noch irgendwo eingebaut werden, oder nur noch Lagerbestand für Bastler sind …
Den Bausatz vom Conrad hab’ ich mir auch mal angeschaut. Da ist dann auch das Messprinzip für den Strom so halbwegs deutlich geworden.
Danke
peherr
Also doch noch mechnische Schlater (Relais)! War schon am
zweifeln, ob die heute eigentlich noch irgendwo eingebaut
werden, oder nur noch Lagerbestand für Bastler sind …
wie kommst Du zu dieser Meinung?
Relais werden nach wie vor in riesigen Stückzahlen
(Milliarden) und hunderten Varianten in den
unterschiedlichten Bereichen verbaut. Es gibt viele gute
Gründe für den Einsatz von Relais und Schützen.
Nicht alles kann gleichwertig mit elektronischen Schaltern
gemacht werden. Mitunter sind Relais auch einfach billiger
als elektronische Schalter (die auch noch diverse
Ansteuerelektronik brauchen).
Die Variante Master-Slave-Steckdose geht auch nur mit
Relais. Dazu muß man ein Relais benutzen, dessen Wicklung
so ausgelegt ist, daß bei einem bestimmten Strom
(bei geringen Spannungsabfall) das Relais einfach
durchschaltet und somit die Slavesteckplätze freigibt.
Dazu bräuchte man kein einziges Halbleiterbauelement,
evtl. aber 2 Relais, eines als „Stromfühler“ und das 2.
als Leistungsschalter.
Gruß Uwi