Funktionen beim Multimeter(?) Will evtl. MM kaufen

Hallo.

Ich überlege mir ein gutes „Allzweck“-Digital-Multimeter für verschiedenste Aufgaben zu kaufen. Z.B. für defekte Geräte bei denen keine Fremd-Reparatur mehr lohnt, (wie ein 12 Jahre altes TV-Chassis). Also auch zum Ausprobieren und Grundlagen lernen.

Da ich -sehr- wenig über Messtechnik weiss sollte es leicht zu bedienen und sicher im Betrieb sein, also -quasi- „Idiotensicher“.

Bei Conrad gibt es die Reihe „Voltcraft 635/655/675 Digital Multimeter“. Diese hat hierfür die „TLD-Funktion“ (?).

Was mich nun interresiert ist, was sind das für Funktionen (Temp.-Fühler oder Display-Beleuchtung sind mir klar :wink: ) von Gerät 635 auf 655, und von 655 auf 675 (praktische Anwendungsbeispiele zum Verständnis). Und, braucht man einen speziellen Anschluss-Adapter für diesen runden Transistor-Anschluss (http://image01.conrad.de/pix/100/G1/100373G1.JPG)? Denn so wie der Anschluss geformt ist, würde es etwas schwierig dort einen Transistor „reinzubiegen“ :wink:. Ist es ausserdem richtig, das man für den „cap“-Anschluss (wohl capacity) auch einen Anschluss-Adapter kaufen kann? Denn für den Temp-Anschluss (selbe Form) kann man ja einen Temperatur-Fühler kaufen.

Hier ist die Produktinformation für alle 3 Typen, danach die Unterschiede:

Voltcraft 635/655/675 Digital Multimeter Diese Multimeterreihe ist die neueste Entwicklung im Bereich der Conrad Messtechnik. Alle drei Geräte verfügen über die neuartige TLD-Funktion (testlead detection) das heißt, die Position der Messleitungen wird von einem Microcontroller abgefragt und es werden nur Messbereiche freigegeben die mit diesen Buchsen gemessen werden können. Die für diese Messleitungsposition möglichen Messbereiche werden als Menuepunkte im Display angezeigt und können über die darunter liegenden Funktionstasten direkt angewählt werden. Dies bedeutet einfachste Bedienung und höchste Betriebssicherheit.
Schon das Basismodell Voltcraft 635 hat alles was ein gutes Multimeter benötigt. Neben den Standardbereichen Spannung, Strom und Widerstand ist das Gerät zusätzlich mit Frequenz- und Kapazitätsmessbereichen ausgestattet. Zusätzlich kann der Verstärkungsfaktor von Transistoren (also auch die Funktionstüchtigkeit!?) gemessen werden. Dioden- und akustische Durchgangsprüfung sind selbstverständlich ebenfalls verfügbar. Weiterhin sind Sonderfunktionen wie DATA HOLD, AUTO HOLD, REL, sowie MIN/MAX- Aufzeichnung vorhanden.
· Kapazitätsmessung (Kondensatoren, Elkos?!) · Frequenzmessung (Quarze?!)

Zusatzinformationen für VC 655:

Das Modell Voltcraft 655 besitzt zusätzlich einen Temperaturbereich zum Anschluß von K-Temperaturfühlern. Weitere Sonderfunktionen sind die COMP-Funktion die es ermöglicht Vergleichsmessungen durchzuführen sowie eine Logiktestfunktion für CMOS- und TTL-Pegel . Unabhängig vom normalem Messbetrieb steht eine Stoppuhr und countdown Timer-funktion zur Verfügung. Sehr nützlich ist auch der eingebaute Signalgenerator an dem Rechtecksignale mit einstellbarer Frequenz und Impulsbreite abgegriffen werden können.

Zusatzinformationen für VC 675:

Das Spitzenmodell bietet alle Funktionen wie das Modell 655 aber mit echt Effektivmessung für Wechselspannung und Wechselstrom. Darüber hinaus ist eine Displaybeleuchtung vorhanden.

Mich würden auch Meinungen zu diesem Gerät interessieren.

M s fG,
Tobias Claren

Moin moin!

Das Spitzenmodell ist schon OK.
Das hat wenigstens Echteffektivwerte, oder englisch TRUE RMS. Dabei wird der echte Effektivwert angezeigt, unabhängig von Kurvenform oder Frequenzgemisch. Das mit dem Frequenzgemisch geht schon in der Steckdose los, denn neben den 50Hz hat man da durchaus auch noch andere Frequenzen, wie z.B. harmonische Oberschwingungen…
Naja, ich denke Du bist mit der Echteffektivwertanzeige am besten beraten, dann brauchst Du die Anzeige nicht mit Kurvenformfaktoren umrechnen, was besonders schwierig wird, wenn man die Kurvenform nicht kennt.

Aber auch das beste Geräte wird Dir nicht viel nützen, wenn Du nicht doch noch ein wenig Messtechnikwissen nachholst… :wink:
DENN:
Wer viel misst, misst viel Mist…
(Alte E-Techniker Weisheit)

Gruß
>Fred[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Ohne die Geräte zu kennen…
Hallo Tobias,

ohne die Geräte zu kennen, habe Ich mir ein Gerät von Chauvin Arnoux gekauft. Das Modell MAN’X TOP

Es hat ein Kombiinstrument aus Digital,- und Analoganzeige.

Vorteil meinerseits hier: Spannungsschwankungen können bei einer Digitalanzeige nicht richtig angezeigt werden, weil die Zahlen nur Springen. Der Zeiger läuft immer sysnchron zur „eiernden“ Spannung. Ansonsten hat das Gerät alle handelsüblichen Meßfunktionen, außer Transistor und Kapazität.

Zusätzlich hat es ein Gummigehäuse und ein Gummiband, wo man sich das Gerät über die Hand ziehen kann und zwei Hände zum messen frei hat und trotzdem ablesen kann obwohl man es heben müßte.

gruß

dennis

Aber auch das beste Geräte wird Dir nicht viel nützen, wenn Du
nicht doch noch ein wenig Messtechnikwissen nachholst… :wink:

…Na ja, „nachholen“ ist etwas weit gedacht :wink:.
Denn ich bin kein Elektrotechniker. Ich will das Gerät für den Privaten gebrauch. Ein „wenig“ Grundwissen für den Anfang habe ich. Der Rest kommt dann im „Selbstversuch“.

MfG,
Tobias Claren

Hallo,
schön und gut, wenn für rel. viel Geld ein Haufen
Zusatzfunktionen eingebaut sind. Aber wozu soll
ein Timer im Meßgerät gut sein? Auch MIN/MAX
und Hold sind sehr selten nötig.
Kaufe Dir ein erst mal ein ganz einfaches Gerät
(ca.60DM)
Da bekommt man schon ein solides DVM mit 2000Digit.
Meßbereiche Strom/Spannung in AC/DC,
Widerstandsmessung und Diodendurchgangsprüfung,
ganz gut nutzbar auch Transistorprüfung und
Kapazitätsmessung.
Für das gesparte Geld kaufe Dir unbedingt einen
einfachen Oszi, denn nur damit kann man gut
Fehler suchen. Dann ist auch TrueRMS nicht mehr
so wichtig.
Gruß Uwi

Hallo,

ich suche ein leicht zu bedienendes (helfendes) Multimeter, will mir aber nicht später ein neues Multimeter kaufen. Das soll schon viele Jahre halten. Werde mir darüber aber noch mal gedanken machen.

Wegen des Oszilloskops (generell gefragt):
Wie ist es bei Oszilloskopen eigentlich mit PC-Karten?

Kriegt man hier nicht viel funktion (je nach Karte und Software) für weniger oder das selbe Geld (z.B. Speicheroszilloskop usw. durch den Computer)?

Ich errinere mich auch an ein Gerät (früher irgendwo im Netz gesehen [blauer hintergrund]) in der Bauform wie diese Übersetzer-Stifte die man über den Text zieht. Mit einem kleinen Display, und der Möglichkeit ihn an den PC anzuschließen.

Kennt hier eigentlich jemand Internetseiten, Bücher usw. in Richtung „Do it Yourself - Radio und Fernsehtechnik“? Ich meine eine schrittweise Anleitung (mit Erklärung) was man tun muss, und was man nicht tun sollte (z.B. bei einem TV). So etwas gibt es z.B. auch für Motorräder usw…

MfG,
Tobias Claren

Meßtechnik

Hallo,

ich suche ein leicht zu bedienendes (helfendes) Multimeter,

Je mehr das Gerät hilft, umso eigensinniger ist es :wink:
Natürlich ist ein Gerät mit Autorange ganz nett. Es gibt
aber auch Situationen, wo es schlecht funktioniert
(z.B. wenn das Signal schwankt).
Dann nehme ich lieber wieder ein Gerät mit festen Meßbereichen.

will mir aber nicht später ein neues Multimeter kaufen. Das
soll schon viele Jahre halten. Werde mir darüber aber noch mal
gedanken machen.

Ich nehme lieber 2 einfache Multimeter als eins mit viel
Schnickschnack. Das ist sehr zweckmäßig, wenn man Strom
und Spannung messen will oder den Zusammenhang zwischen
2 Signalen sehen möchte.
Noch besser ein einfaches Multimeter und einen Oszi.

Wegen des Oszilloskops (generell gefragt):
Wie ist es bei Oszilloskopen eigentlich mit PC-Karten?

Gib’s zwar, würde ich aber nicht empfehlen. Dafür kann ich
viele Gründe nennen.

  • kostet relativ viel
  • Der PC ist schlecht transportabel
  • PC-Technik veraltet schnell, ein Ozsi tut auch nach
    10 Jahren noch seinen Dienst
  • gerade wenn mann mit dem Ozsiprogramm arbeitet braucht man
    den PC anderweitig

Kriegt man hier nicht viel funktion (je nach Karte und
Software) für weniger oder das selbe Geld (z.B.
Speicheroszilloskop usw. durch den Computer)?

Nein? Es hat zwar einige Vorteile, wenn man etwas
automatisiert oder auch spezialisiert machen will,
aber für den Allroundeinsatz ist es einfach umständlich
und die vielen Möglichkeiten nutzt man eh nicht.
Oder brauchst Du häufig Fouriertransformation oder
spezielle Signalverarbeitung.

Ich errinere mich auch an ein Gerät (früher irgendwo im Netz
gesehen [blauer hintergrund]) in der Bauform wie diese
Übersetzer-Stifte die man über den Text zieht. Mit einem
kleinen Display, und der Möglichkeit ihn an den PC
anzuschließen.

Wie gesagt, nehme ich lieber das kleine Gerät als mich an
den PC zu fesseln.
Ansonsten kommt es auf die Anwendung an.
Solch ein kleiner AD-Wandler hat nur eine sehr begrenzte
Bandbreite. Das gilt allgemein für PC-Meßtechnik,
Geschwindigkeit hat Ihren Preis.

Kennt hier eigentlich jemand Internetseiten, Bücher usw. in
Richtung „Do it Yourself - Radio und Fernsehtechnik“? Ich
meine eine schrittweise Anleitung (mit Erklärung) was man tun
muss, und was man nicht tun sollte (z.B. bei einem TV). So
etwas gibt es z.B. auch für Motorräder usw…

Bücher gib’s sicher. Aber erst mal must Du die Grundlagen
der analogen Schaltungstechnik kennen. Dann natürlich
auch etwas digitale Schaltungstechnik.

Ich empfehle nicht mit dem Fernseher anzufangen, das
für Anfänger zu schwierig und auch gefährlich.
Gruß Uwi

Hallo,

ich suche ein leicht zu bedienendes (helfendes) Multimeter,
will mir aber nicht später ein neues Multimeter kaufen. Das
soll schon viele Jahre halten. Werde mir darüber aber noch mal
gedanken machen.

„halten“ wird das Mutlimeter bestimmt - auch das für 60DM

wie soll es denn „helfen“ ?? soll es Dir sagen können was kaputt ist oder was ???

Wegen des Oszilloskops (generell gefragt):
Wie ist es bei Oszilloskopen eigentlich mit PC-Karten?

Kriegt man hier nicht viel funktion (je nach Karte und
Software) für weniger oder das selbe Geld (z.B.
Speicheroszilloskop usw. durch den Computer)?

Ich errinere mich auch an ein Gerät (früher irgendwo im Netz
gesehen [blauer hintergrund]) in der Bauform wie diese
Übersetzer-Stifte die man über den Text zieht. Mit einem
kleinen Display, und der Möglichkeit ihn an den PC
anzuschließen.

Kennt hier eigentlich jemand Internetseiten, Bücher usw. in
Richtung „Do it Yourself - Radio und Fernsehtechnik“? Ich
meine eine schrittweise Anleitung (mit Erklärung) was man tun
muss, und was man nicht tun sollte (z.B. bei einem TV). So
etwas gibt es z.B. auch für Motorräder usw…

MfG,
Tobias Claren

Hallo Tobias,

also wenn das Fernseher reparieren kein Lottospiel sein
soll "mal kucken ob er wieder geht wenn man dieses Bauteil hier
austauscht… dann gehört da schon einiges dazu- Auch an Elektonikkenntnissen

Aus Deiner Art zu fragen schließe ich das Du noch sehr wenig
Ahnung von Elektronik hast. So einfach wie in den Büchern
„jetzt helfe ich mir Selbst VW-Golf“ ist es nicht.

Dort funktioniert es nämlich nur deswegen einfach, weil man jede Menge Abbildungen hat: „zuerst nehmen Sie den Zündverteiler (Bild 1) ab dann schrauben Sie …“

wenn es so einfach wäre Fernseher zu reparieren würde man
haufenweise Internetseiten dazu finden

PC-Oszilloskopkarten für 300 DM liefern zwar eine Speicherfunktion haben aber eine relativ geringe Auflösung

Also irgendwelche Feineinstellungen von Videosignalen wird
man damit nur schwer hinbekommen

hier noch ein link
der die Grundlagen erklärt
(etwas weiter unten geht es um die Elektronik)

http://www.ee.washington.edu/conselec/CE/kuhn/ntsc/9…

mfg sl

Hallo,

ich suche ein leicht zu bedienendes (helfendes) Multimeter,
will mir aber nicht später ein neues Multimeter kaufen. Das
soll schon viele Jahre halten. Werde mir darüber aber noch mal
gedanken machen.

„halten“ wird das Mutlimeter bestimmt - auch das für 60DM

wie soll es denn „helfen“ ?? soll es Dir sagen können was
kaputt ist oder was ???

Mit „helfen“ ist diese „testlead detection“ Funktion gemeint, die feststellt wo die Prüfnadeln drin stecken, und dann nur die Funktionen anzeigt die man nutzen kann (über Menu-Führung).

Hallo Tobias,

also wenn das Fernseher reparieren kein Lottospiel sein
soll "mal kucken ob er wieder geht wenn man dieses Bauteil
hier
austauscht… dann gehört da schon einiges dazu- Auch an
Elektonikkenntnissen

**Beispiele: Ich habe hier einen Telefunken mit Chassis 618A und einen Grundig Atlanta. Nach Auskunft lohnt es nicht Sie reparieren zu lassen. Erst ist der Telefunken bei meinen Eltern kaputt gegangen, dann kurz darauf der Grundig (stand bis dahin im Keller, und wurde dort nicht viel benutzt). Hier währe es mal einen vorsichtigen Versuch wert, zumal diese Geräte besser sind als das alte ding was bei mir noch in Betrieb ist.

Ausserdem noch einen kleinen Mono mit (evtl. mit VT) (Blitzschaden). Den habe ich mal über Ebay für eine Mark bekommen (bei mir um die Ecke). Das Netzteil ist laut „60W-Glühbirnen-Test“ (empfahl Clatronic-Techniker) in Ordnung.
Auch bei diesem Gerät kann ich nur „gewinnen“.**

MfG,
Tobias Claren

Ich errinere mich auch an ein Gerät (früher irgendwo im Netz
gesehen [blauer hintergrund]) in der Bauform wie diese
Übersetzer-Stifte die man über den Text zieht. Mit einem
kleinen Display, und der Möglichkeit ihn an den PC
anzuschließen.

Wie gesagt, nehme ich lieber das kleine Gerät als mich an
den PC zu fesseln.
Ansonsten kommt es auf die Anwendung an.
Solch ein kleiner AD-Wandler hat nur eine sehr begrenzte
Bandbreite. Das gilt allgemein für PC-Meßtechnik,
Geschwindigkeit hat Ihren Preis.

Dieser „Stift“ (es ist natürlich mehr als nur ein Stift) war ein Oszilloskop (AD-Wandler?), nur leider finde ich die Seite nicht mehr, sonst könnte ich es genauer sagen.

MfG,
Tobias Claren

Hallo Tobias

Da ich -sehr- wenig über Messtechnik weiss sollte es leicht zu
bedienen und sicher im Betrieb sein, also -quasi-
„Idiotensicher“.

Bei Conrad gibt es die Reihe „Voltcraft 635/655/675 Digital
Multimeter“. Diese hat hierfür die „TLD-Funktion“ (?).

Die Dinger haben unten 4 Buchsen:
20A, mA, COM, VO/Hz.
Um z.B grosse Ströme zu messen musst du bei 20A und COM einstöpseln. TLD erkennt wo du eingestöpselt hast und stellt dir nur die dazu gültigen Bereiche zur Auswahl an. Wenn du dann aber die Spannung an der Steckdose misst stehst danach im Dunkeln. TLD hilft dir nur das Messgerät richtig zu bedienen.

Was mich nun interresiert ist, was sind das für Funktionen
(Temp.-Fühler oder Display-Beleuchtung sind mir klar :wink: ) von
Gerät 635 auf 655, und von 655 auf 675 (praktische
Anwendungsbeispiele zum Verständnis). Und, braucht man einen
speziellen Anschluss-Adapter für diesen runden
Transistor-Anschluss
(http://image01.conrad.de/pix/100/G1/100373G1.JPG)? Denn so
wie der Anschluss geformt ist, würde es etwas schwierig dort
einen Transistor „reinzubiegen“ :wink:.

Nein, der Transistor wird einfach in diesen Sockel gesteckt.
Leistungstransistoren (TO220, TO3) kannst du da aber nicht reinstecken und auch nicht richtig ausmessen, da das hfe nur bei einigen mA gemessen wird.

Hier ist die Produktinformation für alle 3 Typen,
danach die Unterschiede:

Schon das Basismodell Voltcraft 635 hat alles was ein gutes
Multimeter benötigt. Neben den Standardbereichen Spannung,
Strom und Widerstand ist das Gerät zusätzlich mit Frequenz-
und Kapazitätsmessbereichen ausgestattet. Zusätzlich kann der
Verstärkungsfaktor von Transistoren (also auch die
Funktionstüchtigkeit!?)

Nur bedingt, dies ist nur EIN Parameter von vielen welcher gemessen wird.

gemessen werden. Dioden-

und akustische Durchgangsprüfung sind selbstverständlich
ebenfalls verfügbar. Weiterhin sind Sonderfunktionen wie DATA
HOLD, AUTO HOLD, REL, sowie MIN/MAX- Aufzeichnung vorhanden.
· Kapazitätsmessung (Kondensatoren,
Elkos?!)
·

JA
Frequenzmessung

(Quarze?!)

Nein: Der Quarz aleine erzeugt keine Frequenz, du kannst nur die Frequenz welche in einer Schaltung erzeugt wird damit messen.

Mich würden auch Meinungen zu diesem Gerät interessieren.

Wie andere auch schon schrieben, wenn du nicht weisst was du tust und wie die Resultate zu Werten sind, dann nütz dir das beste Gerät nichts.

MfG Peter(TOO)

P.S. Zum rumspielen und kennenlernen gibt es schöne Oszilloskop-Software welche die Sound-Karte als Messwandler benuzt.

Nein, der Transistor wird einfach in diesen Sockel gesteckt.
Leistungstransistoren (TO220, TO3) kannst du da aber nicht
reinstecken und auch nicht richtig ausmessen, da das hfe nur
bei einigen mA gemessen wird.

**Kann man Leistungstransistoren (nehme an, die großen auf Kühlbleche geklemmten) anders messen (ausser über Durchgang von B -> E usw.)? Und kann so ein Transitor auch „halb“ defekt sein (z.B: den Wert ändern)?

Hier ist die Produktinformation für alle 3 Typen,
danach die Unterschiede:

Schon das Basismodell Voltcraft 635 hat alles was ein gutes
Multimeter benötigt. Neben den Standardbereichen Spannung,
Strom und Widerstand ist das Gerät zusätzlich mit Frequenz-
und Kapazitätsmessbereichen ausgestattet. Zusätzlich kann der
Verstärkungsfaktor von Transistoren (also auch die
Funktionstüchtigkeit!?)

Nur bedingt, dies ist nur EIN Parameter von vielen welcher
gemessen wird.

Wenn der Transistor defekt ist kann ich nichts messen, und ich sehe das er defekt ist (?!?)

P.S. Zum rumspielen und kennenlernen gibt es schöne
Oszilloskop-Software welche die Sound-Karte als Messwandler
benuzt.

Ich habe im Internet ein paar Informationen gefunden, dass das über den Mikrofon-Eingang läuft (Sicherheit?)? Ist die Soundkarte (Qualität, 8,16,32,64…) egal? Was kann man dann alles messen, und was -besser- nicht? Und welche Freeware ist die beste (oszi, scope…)

MfG,
Tobias Claren**

Hallo Tobias

Kann man Leistungstransistoren (nehme an, die großen auf
Kühlbleche geklemmten) anders messen (ausser über Durchgang
von B -> E usw.)? Und kann so ein Transitor auch „halb“
defekt sein (z.B: den Wert ändern)?

Mit der einfachen Durchgangsprüffng kannst du nur die einzelnen Haqlbleiter-Übergänge grob vermessen. Bei totaler Zerstörung kannst du so einen Defekt erkennen.

Schau dir mal ein Datenblatt an, dann siehst du wieviele Parameter eine Rolle spielen, obwohl das Ding nur 3 Beinchen hat. Je nach Anwendung sind einige davon, in einer bestimmten Schaltung, kritisch. Auch Halbleiter sind einer gewissen Alterung, einige Parameter ändern sich mit der Zeit, unterworfen.

Nur bedingt, dies ist nur EIN Parameter von vielen welcher
gemessen wird.

Wenn der Transistor defekt ist kann ich nichts messen, und
ich sehe das er defekt ist (?!?)

Hier happert es etwas mit deinem Verständnis der Messtechnik:
Du kannst nicht NICHTS MESSEN.
Du misst immer was, das Problem ist ob du auch VERSTEHST was du gemessen hast und was der gemessene Wert bedeutet.

P.S. Zum rumspielen und kennenlernen gibt es schöne
Oszilloskop-Software welche die Sound-Karte als Messwandler
benuzt.

Ich habe im Internet ein paar Informationen gefunden, dass
das über den Mikrofon-Eingang läuft (Sicherheit?)? Ist die
Soundkarte (Qualität, 8,16,32,64…) egal? Was kann man dann
alles messen, und was -besser- nicht? Und welche Freeware ist
die beste (oszi, scope…)

Was die Sicherheit anbelangt, solltest du am besten nur an Batterie-Betriebenen Geräten messen.
Die Dinger sind aber trotzdem gut geeignet um den Umgang mit einem Oszilloskop zu erlernen und um einfache Messungen im Bereich von 20Hz bis 20kHz zu machen, zumal es die billigste Möglichkeit ist. Leider muss ich immer wieder feststellen das die meisten „Profis“ nicht mit einem Oszilloskop wirklich umgehen können.
Die Preise für Oszilloskope sind je nach Anforderung (Grenzfrequenz, Speicher) sehr unterschiedlich: einfache billige Geräte gibt es schon für 600.-- DM,
Wenn du etwas Profesionelles willst ( 2-4 Kanäle, max.100-1’000 MHz, Speicher) dan bist du im Bereich von 5’000.-- bis 25’000.-- DM,
aber es gibt auch Geräte welche 100’000.-- bis 200’000.-- DM kosten.

MfG Peter(TOO)