Funktionsanalyse bei Zahnspange

Guten Tag,
mein Sohn 14 soll eine Zahnspange bekommen.
Sein Oberkiefer liegt zu weit zurück, sozusagen ein Unterbiss. Der behandelnde Arzt möchte dies mit einem Gaumenbogen regulieren. Des weiteren eine Zahnspange für die Zähne im Unterkiefer.

Zusätzlich ist die folgende zahnärztliche Therapie angedacht:
Operative Entfernung der Zähne 38, 48 im Sinne einer Gerektomie bei bestehender Retromolarenenge mit Durchbruchsbehinderung der Zähne 37. 47.

Weiters empfiehlt der Arzt eine Funktionsanalyse.
Diese kostet ca. 600 Euro.

Kann mir dazu jemand sagen ob die Funktionsanalyse sinnvoll oder Notwendig ist und ob die Behandlungskosten von 600 Euro gerechtfertigt sind.

Danke schonmal
Sigi

Hallo Sigi,

Ich bin leider kein Spezialist in dieser Angelegenheit, aber mein Sohn bekommt gerade eine Zahnspange. Er hat aber kein Unter- oder Überbiss. Er hat aber auch einen Zahn gezogen bekommen, damit ein weiterer der schräg lag besser heraus kommt. Ebenfalls wurde operativ aufgeschnitten, das Zahnhäutchen zurück geschoben und ein Braket angeklebt. Mit einem Gummiband wird dieser nach unten gezogen. Das hat bis jetzt gut funktioniert.

600 Euro für eine Funtionsanalyse auszugeben hört sich aber schon hart an. Funktionsanalyse bedeutet für mich, erst mal testen ob das geht.

Meine Empfehlung:

Frage den Arzt ob er dir Referenzpatienten benennen kann, mit denen Du über Erfolg, Sinn oder Unsinn diskutieren kannst.

Lasse dir vom Hausarzt eine Überweisung für eine Zahnklinik geben und hole eine zweite Meinung ein. Frage Deinen Hausarzt dazu. Oft haben die Erfahrung durch andere Patienten.

Spreche Deine Krankenkasse an, warum die nicht die Funktionsanalyse bezahlt und frage dort nach ob es sinnvoll ist.

Nimm Dir Zeit. Ob die Therapie jetzt oder in 4 Wochen beginnt, macht den Bock nicht Fett.

Gruß

Armin