ich hab ne Frage, die mich brennend interessiert: wie funktioniert eigentlich das Drehen der Flüssigkristalle in LCDs? Die Funktionsweise der LCDs als Ganzes ist mir klar, nur die Drehbewegung beim Anlegen einer Spannung hab ich noch nicht so ganz verstanden. Erst dachte ich: Klar: Spannung -> elektr. Feld -> Magnetfeld -> Drehung, aber das kann irgendwie ganz so sein, denn die Flüssigkristalle können sich auch um 270° drehen (anfangs klar, 90° im Uhrzeigersinn also mathematisch negativ, aber warum verbessert sich dann die Schärfe im Vergleich zu einer „einfachen“ 90°-Drehung?).
Ich würde mich auch riesig über entsprechende Homepages freuen, die dieses Phänomen genauer beschreiben, aber über Google und Co. finde ich nur Seiten, die beschreiben, DASS das pasiert, aber nicht WIE.
Ich würde mich riesig freuen, wenn mir da jemand helfen könnte.
nicht so ganz verstanden. Erst dachte ich: Klar: Spannung
-> elektr. Feld -> Magnetfeld -> Drehung, aber das
kann irgendwie ganz so sein, denn die Flüssigkristalle können
sich auch um 270° drehen (anfangs klar, 90° im Uhrzeigersinn
also mathematisch negativ, aber warum verbessert sich dann die
Schärfe im Vergleich zu einer „einfachen“ 90°-Drehung?).
Um die Verdrehung aufzuheben muß das elektrische Feld einen gewissen Schwellwert erreichen. Dabei tritt aber ein Problem auf: Durch kapazitive Kopplung baut sich auch in den nicht angesteuerten Pixel ein Feld auf. Diese Feld liegt zwar unter dem Schwellwert, aber eine TN-Zelle läßt auch schon unterhalb des Schwellwerts Licht durch
-> nicht nur das angesteuerte Pixel sondern auch die Nachbarpixel „leuchten“
-> geringer Kontrast
Bei einem STN-LCD (210°-270° gedreht) ist das Verhalten „idealer“, wenn die Feldstärke unter dem Schwellwert liegt, wird kaum Licht durchgelassen.
ich hab ne Frage, die mich brennend interessiert: wie
funktioniert eigentlich das Drehen der Flüssigkristalle in
LCDs? Die Funktionsweise der LCDs als Ganzes ist mir klar, nur
die Drehbewegung beim Anlegen einer Spannung hab ich noch
nicht so ganz verstanden. Erst dachte ich: Klar: Spannung
-> elektr. Feld -> Magnetfeld -> Drehung, aber das
kann irgendwie ganz so sein, denn die Flüssigkristalle können
sich auch um 270° drehen (anfangs klar, 90° im Uhrzeigersinn
also mathematisch negativ, aber warum verbessert sich dann die
Schärfe im Vergleich zu einer „einfachen“ 90°-Drehung?).
Ohne auf LCDs eingehen zu wollen, möchte ich trotzdem drauf hinweisen, dass Elektrisches Feld und Magnetisches Feld zwei völlig gegensätzliche Dinge sind. Der leichtfertige Pfeil ist völlig falsch.
Die weit verbreitete Vorstellung, dass für Kraftauswirkung unbedingt ein Magnetfeld notwendig ist, ist schlicht und einfach falsch. Vielleicht führt ja das dazu, dass du das unschuldige Magnetfeld hier mitreinziehst.
Ja, ich weiß dass veränderliche elektrische Felder ein Magnetfeld erzeugen. Aber für LCDs ist das völlig irrelevant.
was ich mir auch noch vorstellen könnte mit den 90 oder 270 Grad - neben den schönen Links, die weiter unten stehen - ist dass es vielleicht einfacher ist, die Schichtdicke für die 270 Grad regelmäßig hinzukriegen als für die 90 Grad (ein Drittel der Dicke).
vielen Dank für Eure Hilfe. Auch wenn ich es etwas lappidarisch geschieben habe, so war mir doch vieles von den von Euch genannten Homepages schon bekannt.
Mein eigentliches Problem habe ich aber immer noch nicht so ganz verstanden: Warum drehen sich die Flüssigkristalle beim Anlegen einer Spannung? Hat mir da jemand einen Link, der das ganz genau beschreibt, wie das funktioniert?