Unsere Abfallgesellschaft (interessantes Wort, wenn man mal darüber nachdenkt hat verlauten lassen dass demnächst sogenannte „Müllspione“ bei der Entleerung der Biotonnen zum Einsatz kommen sollen. In einer Übergangsfrist will man so fehlbefüllte Tonnen mit gelben Karten markieren und die Befüller ermahnen, ehe die Tonnen danach gar nicht mehr geleert werden. Vorrangig geht es wohl um Plastiktüten und Knochen in der Tonne. Mich würde mal interessieren, wie diese „Müllspione“ funktionieren? Können die tatsächlich eine Kunststofftonne nach Kunststoffen im Inneren „durchleuchten“? Oder wie funktioniert das? Immerhin will man ja die Tonnen gar nicht erst leeren, sollten sie in Zukunft fehlbefüllt werden. Dazu muss man die Tonne ja bis auf den Grund durchleuchten. Bei Metall würde sich die Frage nicht stellen aber wie funktioniert das bei Kunststoff und Knochen?
Dazu muss man die Tonne ja bis auf den Grund durchleuchten.
Bei Metall würde sich die Frage nicht stellen aber wie
funktioniert das bei Kunststoff und Knochen?
Die technische Umsetzung dieses bereits in anderen Bundesländern
erprobten Verfahrens erfolgt über so genannte Detektions-Systeme.
Der Detektor ist dabei an den Entsorgungsfahrzeugen fest installiert
und erkennt bei der Entleerung automatisch und berührungsfrei
Störstoffe.
Laut dem Zitat leeren sie ja, in der Quelle steht aber auch man bekommt ne gelbe karte an die NICHTgeleerte Tonne, schaufeln die das wieder rein?
Oder es gilt das da:
Die Behälter werden in der Einführungsphase zunächst noch geleert,
danach bleiben fehlbefüllte Tonnen jedoch ungeleert stehen und
erhalten eine „Rote Karte“
Hallo!
Soweit mir das bekannt ist, soll es sich dabei um Personen handelt, die streifen vor der Entleerung durch das Gebiet wo die Tonen abgefahren werden und durchsuchen die Tonne und kleben dir dann auch gleich den Zettel auf die Tonne, wenn sie fündig werden.
Gruß sepp.
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Mich würde mal interessieren, wie diese
„Müllspione“ funktionieren?
Was die dürfen und können hängt davon ab wie die örtliche
Gemeindeverwaltung sie mit Ausrüstung und Rechten ausstattet.
Daher wird dir hier wohl keiner weiterhelfen können sondern
dir bestenfalls sagen wie es bei ihm daheim läuft. Es ist
doch nicht mal überall das Selbe mit ‚Biotonne‘ gemeint!
Hier in Frankfurt am Main wurden solche ‚Müllspione‘ unter
dem unpassenden Hinweiss auf die Blockwarte im 3ten Reich
abgelehnt, sodass Fehlbefüllungen der Biokomposttonne keine
Folgen haben - ausser das die Müllmänner selber sie stehen
lassen dürften … was sie sich aber nicht trauen.
Hier darf nur kompostierbares Grünmaterial rein und Zeitungs-
papier als dessen Verpackung. Anderswo dürfen auch Speise-
reste usw. rein - aber dann muss die Gemeinde einen Spülwagen
betreiben der nach der Leerung die Tonnen reinigt und dafür
fehlt hier das Geld. Berlin leistet sich diesen Luxus *g*
Ausserdem wird das Thema hier von der Verwaltung totgeschwiegen,
seit bekannt wurde, dass die millionenschweren Biokompostieran-
lage der Stadtreinigung eine Pilzschleuder ist und der Biokompost
(wie getrennt gesammeltes Altpapier!) mangels Abnehmern in der
Müllverbrennung zugefeuert wird um Erdöl zu sparen. Also Abfall-
trennung als teurer Schildbürgerstreich …
Unsere Abfallgesellschaft (interessantes Wort, wenn man mal
darüber nachdenkt hat verlauten lassen dass demnächst
sogenannte „Müllspione“ bei der Entleerung der Biotonnen zum
Einsatz kommen sollen.
Hier sind das Müllmänner, die vorher in die Tonne schauen - allerdings nur oberflächlich, die „graben“ nicht.
In einer Übergangsfrist will man so
fehlbefüllte Tonnen mit gelben Karten markieren und die
Befüller ermahnen, ehe die Tonnen danach gar nicht mehr
geleert werden.
Jo, bist du aufgefallen wirst du besonders beobachtest. Fällst du nochmal auf bist du raus.
Bei Metall würde sich die Frage nicht stellen aber wie
funktioniert das bei Kunststoff und Knochen?
Hä, in die Biotonne dürfen keine Knochen? Ich fand das so komisch, daß ich gerade mal auf unsere Entsorgungsseite geschaut habe -> Knochen dürfen in die Tonne.
Hallo,
grob gesagt funktioniert das bei uns wie folgt.
In der Sammelstelle achtet man darauf, aus welchen Sammelgebieten am meisten Fehlwürfe kommen. Dort fährt man dann geziehlt vor. Meist genügt es schon den Deckel zu öffnen um die este Plastiktüte zu finden, da sich die Leute meist nicht die Mühe machen das groß zu verstecken (dann könnten sie auch gleich richtig sortieren). Einzelne Tonnen leert man auf die Ladefläche eines Pritschenwagens und schaut nochmal genauer.
Das spricht sich das in der Nachbarschaft meist rum und es ist für ein paar Monate „Ordnung“ im Viertel und man nimmt sich das nächste vor.
Können die tatsächlich eine
Kunststofftonne nach Kunststoffen im Inneren „durchleuchten“?
Huhu!
Bei mir stellt sich das Problem glücklicherweise nicht, da es bei uns keine Biotonnen gibt (lediglich Restmüll und Wertstoff), ich frage mich aber, wie die „Müllspione“ kompostierbare Müllbeutel (die, die extra für die Biotonne sind und sich nach ein paar WOchen auflösen) von normalen Müllbeuteln unterscheiden wollen. Je nach Fabrikat kann man die nämlich nicht unterscheiden.
Ich denke mal, dass der „Müllspion“ keine techn. Einrichtung, sondern eine Person ist.
Ich weiss nur, dass bei uns die gelben Tonnen von automatischen Ladefahrzeugen geleert werden.
Da steht also kein Müllmann hinten drauf, das macht der Fahrer allein.
Dort ist im Laderaum eine Kamera, und der Fahrer sieht auf dem Monitor, was alles aus der Tonne herauskommt. Was in den Beuteln ist , natürlich nicht so wirklich, aber einen toten Schäferhund oder so sieht er schon.
Auch habe ich vor paar Wochen im Nachbarort jemanden gesehen, der in den gelben Tonnen herumgewühlt hat. Der ist dann auch in ein Fahrzeug der Entsorgungsgesellschaft eingestiegen, was an der Fahrzeugbeschriftung zu erkennen war. Das war bestimmt der Müll-Spitzel.
Übrigens wurde in der Tageszeitung eine Statistik veröffentlicht, in den gelben Tonnen befindet sich durchschnittlich 40 % oder mehr Restmüll.
Grüße, Steffen!
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Der Ober-Witz ist ja, dass bei uns nicht einmal die kompostierbaren Müllbeutel erlaubt sind. Lt. Aussage der Abfallgesellschaft verrotten diese nicht so schnell, wie es in der Anlage der Fall sein müsste. Das macht die Angelegenheit „Biotonne“ zu einer Fulltime Nebenbeschäftigung - andere Hobbys braucht man gar nicht mehr, es reicht, sich ganztägig um den Müll zu kümmern :-/
Gruss,
Mario
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Ich denke mal, dass der „Müllspion“ keine techn. Einrichtung,
sondern eine Person ist.
Ich weiss nur, dass bei uns die gelben Tonnen von
automatischen Ladefahrzeugen geleert werden.
Da steht also kein Müllmann hinten drauf, das macht der Fahrer
allein.
Dort ist im Laderaum eine Kamera, und der Fahrer sieht auf dem
Monitor, was alles aus der Tonne herauskommt. Was in den
Beuteln ist , natürlich nicht so wirklich, aber einen toten
Schäferhund oder so sieht er schon.
Nee, die meinen wirklich eine technische Einrichtung. Wie auch immer das gehandhabt wird, es ist kein Mensch sondern eine Maschine.
Das mit der Kamera wäre natürlich ein interessanter Ansatz.
Hat noch jemand Ideen? Oder gibt es so etwas skurriles nur hier im Landkreis bei uns?