Hallo,
kann mir irgendwer erklären wie digitale Heizkostenmesser funktionieren?
Messen die die Temperatur der Umgebungsluft? Oder wird die Temp. über die Metallbefestigung, mit der der Messer am Heizkörper montiert ist, weitergegeben?
Hintergrund ist eigtl die Frage, wie sichergestellt ist, dass so ein Messgerät nicht bei einem richtig heißen Sommertag anfängt zu zählen. Denn da kann so ein Heizkörper bzw. dessen Umgebungsluft ja durchaus die gleiche Temp haben wie ein Heizkörper der auf einer ganz kleinen Heizstufe heizt.
Danke und GRuß
Moin, willermann,
wird die Temp. über die Metallbefestigung, mit der der Messer
am Heizkörper montiert ist, weitergegeben?
so ist es.
Hintergrund ist eigtl die Frage, wie sichergestellt ist, dass
so ein Messgerät nicht bei einem richtig heißen Sommertag
anfängt zu zählen.
Das tut es zwar, aber bei den Nachbarn auch. Und somit entsteht niemandem ein Schaden, weil ja keine absoluten Wärmemengen gemessen werden, sondern der Anteil des einzelnen Mieters am Gesamtverbrauch.
Nun ließe sich natürlich einwenden, dass sich da eine Gerechtigkeitslücke auftut: Der sparsame Heizer bekommt im Sommer x zusätzliche Einheiten aufgebrummt, das sind zB 1,7 % seines Jahresverbrauches, wohinmgegen die x Einheiten beim prassenden Nachbarn nur 1,5 % ausmachen. Stimmt zwar, da stellt sich dann aber die Frage, was die Heizkostenerfassung kosten dürfen soll.
Gruß Ralf
Das tut es zwar, aber bei den Nachbarn auch. Und somit
entsteht niemandem ein Schaden, weil ja keine absoluten
Wärmemengen gemessen werden, sondern der Anteil des einzelnen
Mieters am Gesamtverbrauch.
Und wie ist das, wenn die eine Wohnung nach Süden und die andere nach Norden ausgerichtet ist.
Wie rechnet sich das dann, frag ich mal ganz vorsichtig?
Moin, Wolf,
Und wie ist das, wenn die eine Wohnung nach Süden und die
andere nach Norden ausgerichtet ist.
Wie rechnet sich das dann, frag ich mal ganz vorsichtig?
da antworte ich mal ganz vorsichtig: Erstens kommt das kaum vor, weil Wohnungen selten so angelegt sind, und zweitens kommt es darauf nicht an, weil erstens die Unterschiede bei Nord- und Südlage im Sommer nicht groß sind und zweitens die Heizkörper meist an den Außenwänden angebracht sind, wo kein Sonnenstrahl sie je erreicht.
Heizungen laufen mit Temperaturen von mindestens 45 °C, deshalb macht es keinen großen Unterschied, ob im Hochsommer am Nachmittag mal 27 °C oder 32 °C im Zimmer stehen.
Die thothale Gerechtigkeit ließe sich nur durch den Einbau von Wärmeflusszählern erreichen, dann würde ich als Mieter aber auch die thothale Isolierung fordern, damit sich meine Wärme nicht durch Decke und Wände zu den Nachbarn davonschleicht. Machbar ist alles, es muss aber auch bezahlt werden, und zwar vom Mieter.
Gruß Ralf
Hallo!
Ich habe das Problem das nur in unsere Wohnung im Sommer bis zu 45 °C sind (Wintergarten Anbau im 1. OG). Und wir haben noch die alten Lesegeräte die mit Rot bzw. gelben Flüssigkeit. Die sind schon alle wenn die Heizperiode erst anfängt!
Aber diesen Winter bekommen wir digitale und ich hoffe es wird dann nicht mehr ganz so schlimm…
LG Chris