Da mein Auto leider nicht über eine entsprechende Automatik
verfügt und Nachrüstlösungen allesamt recht teuer sind, habe
ich darüber nachgedacht mir eine Fensterheberautomatik
(vollständiges Runter- bzw. Hochfahren, Stop bei erneutem
Druck) selbst zu konstruieren.
Die Antriebsmechanik ist aber schon vorhanden, richtig?
Es geht nur darum, dass Du momentan so lange drücken musst, bis die Scheibe oben oder unten angekommen ist?
Leider fehlt mir momentan irgendwie geistig der Einstieg ins
Thema, also eine erste Anregung.
Es kann, nach Begutachtung von Nachrüstlösungen (leider
komplett vergossen), davon ausgegangen werden, dass sich ja an
der Mechanik grundsätzlich nichts ändert, sondern es sich um
eine rein elektronische Lösung handelt.
Ich würde also sagen, man müsste etwas konstruieren, dass nach
einer definierten Zeit des Drückens (sagen wir mal 1 Sekunde
Dauerdrücken), den Kontakt für eine gewisse Zeitspanne (Dauer
für Hoch- bzw. Runterfahren) geschlossen hält.
Das Programm wäre etwa so:
Wenn Hoch-Taste länger 1s gedrückt, dann Motor solange hochfahren bis:
- entweder Taste hoch oder runter gedrückt wird
- oder nach gelernter Laufzeit Stromanstieg (=Anschlag) erreicht ist
- oder vor gelernter Laufzeit Stromanstieg (=Hindernis) gemessen wird, dann erfolgt STOP und Drehrichtungsumkehr
Für Runter gilt das Gleiche, ggf. ohne Hindernisserkennung.
Um die Laufzeiten zu bestimmen, muss die Elektronik wissen, wo die Scheibe steht. Dazu muss also ein Zähler mitlaufen, der eine Art Position-Potentiometer simuliert. (Ist klar: Wenn die Scheibe auf 50% steht, ist nach 4s Hochfahren der Endanschlag erreicht. Ist sie aber komplett unten und hat nach ebenfalls 4s Hochfahrens einen Stromanstieg, dann ist es eben NICHT der Endanschlag, sondern ein Hinderniss (Kinderhand, Kopf…) und muss reversieren.
Mir fällt dazu spontan aber keine geeignete Grundlage auf der
Bauteilseite ein. Ebenso hakt es irgendwie daran, durch einen
zweiten Druck das Signal abfallen zu lassen.
Das Programm für eine Siemens Kleinsteuerung LOGO dafür zu schreiben ist trivial. Nur möchte man wohl kaum eine LOGO in eine Autotür einbauen.
Was ich damit sagen will: Ein Mikrocontroller erledigt das problemlos, nur kann man den eben nicht fertig mit komfortabler Software im Gehäuse kaufen, sondern erfordert einiges an Bastelarbeit.
Und an Wissen: Die Umwelt in einem Auto ist alles andere als Elektronik freundlich!
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