Hallo Lieblingscommunity,
ich stehe vor einem Problem.
Ich habe vor 3 Jahren ein Grundstueck gekauft auf dem der Vorbesitzer einen Brunnen gebort hat. Letztes Jahr hat dieser Brunnen noch Wasser geliefert, ich habe Ihn aber nicht genutzt, da die Pumpe defekt war (rost,loecher).
nun wollte ich den brunnen aber fuer die gartenbeswaesserung benuztzen.
habe also eine neue pumpe gekauft (nostalgie pumpe mit handschlengel) und einen gardena hauswasser automaten.
das problem… die pumpe zieht kein wasser. die gardena pumpe hab ich erst gar nicht angeshclossen.
fologender aufbau:
rohr aus bohrung erde
dann rueckschlagventil
dann handschlengelpumpe (mit entferntem rueckschlagventil)
der effekt:
ich fuelle die pumpe oben mit wasser auf…
dann pumpe ich… es kommt nur das wasser was ich oben reingekippt habe… danach nichts mehr… da der schlengel nach einer zeit des pumpens ein kleines stueck wieder zurueckgezogen wird… gehe ich davon aus dass dies durch ein entandenes vakuum passiert.
ich habe das rueckschlagventil schon ausgetauscht.
nun meine fragen:
1.) muss ich das brunnenrohr KOMPLETT auffuellen?? und geht das ueberhaupt? (nach ausstausch des ventils ist ja logischer weise die wassersaeule zusammengebrochen)
2.) einen anschlussfehler kann ich eigentlich ausschliessen. kannman ja nicht viel falsch machen. den koreekten sitz des ventils habe ich auch ueberprueft. beim oeffnen der entluefterschrauben hoer ich es auch zischen… d.h. die pumpe funktioniert. ist da vielleicht kein wasser mehr im brunnen ? *grusel*
3.) wie funktioniert ein handpumenbrunnen:
8 meter bohrung.
irgendwie muss ich doch diese wassersaeule erzeugen.
bleibt die immer bis zum rueckschlagventil stehen?
kann ich mit der handpumpe das wasser nach oeffnen des ventils
7 meter nach oben ziehen oder muss ich auffuellen?
vielen dank fuer die antworten.
wenn das naemlich alles nichts funktioniert… dann muss ich die pumpen und das zubehoer umtauschen… habe also nur 2 wochen zeit…
lieben grusz aus berlin
PixelKoenig
hallo,
zunächst habe ich hier etwas über die Funkion einer Schwengelpumpe für Dich.Klicke mal da hin :
Hab den Link klickbar gemacht (Gandalf)
dann weist Du schon mal wie so eine Pumpe arbeitet.
Hast Du Dir schon mal die Ledermanschette im inneren der Pumpe angesehn ? wenn diese rissig od. spröde ist,zieht die Schwengelpumpe meist nicht mehr gut.Bei längerem Gebrauch nutzt sich so eine Manschette auch ab.Sieht sie Dir noch einigerm. ok aus dann lege sie mal ein paar Std. ins Wasser.So ne neue Manschette kostet aber auch nur ein paar Euro u. schadet bestimmt nicht,wennn Du sie erneuerst.
Zum anderen könnt ich mir auch gut vorstellen,daß am Brunnenrohrende der Rammfilterspitz verstopft ist.
Wenn Du oben i.d. Pumpe Wasser füllst geht Sie dann fast leer durch ?
oder schraub mal den Brunnen ab u. lass ne Kette im Rohr runter u. schau so wie hoch das Wasser steht oder ob überhaupt Wasser im Rohr ist.
Wenn ein Brunnen neu geschlagen wird muss sich unten erst mal eine Blase bilden wo sich das Wasser sammelt.Daher kommt die erste Zeit nur Sand od. Dreck mit hoch.Vielleicht ist unten auch alles zusammengesackt,da ja der Brunnen einige Zeit nicht mehr genutzt wurde.
So,ich hoffe,daß ich Dir nun ein wenig weiter geholfen habe.
Gruß Franz
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Hallo PixelKoenig,
8 meter bohrung.
irgendwie muss ich doch diese wassersaeule erzeugen.
bleibt die immer bis zum rueckschlagventil stehen?
Solange das Rückschlagventil absolut dicht ist …
Praktisch senkt sich die Wassersäule wieder, wenn die Pumpe länger nicht nbenutzt wird. da kein Ventil absolut dicht ist.
kann ich mit der handpumpe das wasser nach oeffnen des ventils
7 meter nach oben ziehen oder muss ich auffuellen?
7m geht noch, bei etwa 10m ist dann Schluss. Eine 10m hohe Wassersäule zieht mit 1kg/cm2 entsprechend 1 bar und dieser Unterdruck entspricht dann einem sehr guten Vakuum. Zudem „kocht“ dann das Wasser an der Oberfläche und du kannst nur noch Wasserdampf abpumpen …
Für tiefe Brunnen gab es Pumpen mit einer entsprechend langen Kolbenstange, sodass der Kolben nie mehr als diese 10m über dem Wasserspiegel war.
MfG Peter(TOO)
Servus Pixelkönig,
zur Funktionsweise selber hab ich nichts anzufügen - aber zum wahrscheinlichen Problem bei der Chose:
Mit einiger Wahrscheinlichkeit befindet sich am unteren Ende des Rohrs ein Rammfilter, heißt ein pyramidal geformter und ein wenig verstärkter Sporn mit Messingdrahtgeflecht. Der taugt bloß was (und auch dann nicht auf sehr lange Zeit), wenn er ständig in Betrieb ist. Er setzt sich schnell mit Kalk und dergleichen zu.
Man kann ihn halbwegs wieder frei kriegen, wenn man öfter mal bei abgenommenem Pumpenkopf einen ordentlichen Schluck Essigessenz in das Steigrohr kippt und es nach einer kleinen Zeit durchspült (falls andere Wasserversorgung wenigstens über Sommer vorhanden ist). Aber auch dann ist das, was da an Wasser zu kriegen ist, nur mit viel Gewalt, guter Ledermanschette und in kleinen Mengen zu fördern.
Je nach Lage der Dinge wärs wohl nützlicher, in so einem Fall von vornherein den ganzen Kokolores rauszuziehen (dreibeiniger Bock und Flaschenzug) und dann einen voll bis zum Ende gebohrten Brunnen anzulegen (Bohren Lassen), sinnvollerweise mit einer Rollierung aus Flußkies rund um den dann drucklos eingebauten Filter am Ansaug.
Schöne Grüße
MM