Hallo, der Titel verrät schon meine Frage. Wie muss die aufgebaut sein und warum physikalisch betrachtet hat man die eingeführt?
MfG
Fred
Hallo, der Titel verrät schon meine Frage. Wie muss die aufgebaut sein und warum physikalisch betrachtet hat man die eingeführt?
MfG
Fred
Da Aktio=Reaktio ist übt die Granate beim Verlassen des Laufs eine Rückstoß genannte Kraft auf das Geschütz aus, welche zu einem Rücklauf des gesamten Geschützes und damit zum Neurichten führt. Bei der Mündungsbremse werden durch seitliche nach Rückwärts gerichtete Schlitze die beim Verlassen des Laufs freiwerdenden Explosionsgase nach hinten geleitet und wirken gegn dies Rückstoßkraft. Fazit: Lauf und Geschütz bleiben ruhiger bzw. stabiler.
Hallo Hindu,
das stimmt zwar, aber es geht in erster Linie nicht darum, daß das Geschütz ruhiger liegt(das Geschoß hat den Lauf ja dann schon verlassen), sondern darum, daß die Rückstoßkräfte, die auf Rohrwiege und Lafette wirken, reduziert werden. Das hilft, daß man das ganze Geschütz in vernünftigen Dimensionen (Größe und Gewicht) halten kann und beugt dem Verschleiß vor. Das ist besonders wichtig bei gepanzerter Artillerie, weil hier ja der Turmdrehkranz die Rückstoßkräfte aufnehmen muß.
Grüße
Winfried
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Detailfrage zur Mündungsbremse
Hallo liebe Leute,
auch in meinem Namen schönen Dank für die Antworten; ich habe mir diese Frage auch schon öfter gestellt und jetzt endlich das Prinzip verstanden ( Hurra! ) . Jetzt muß ich aber nochmal nachbohren: Warum hat denn eigentlich Schiffsartillerie ( zumindest meines Wissens nach ) so etwas nicht?
Auf den ersten Blick klingt das blöd, weil ein Schiffskörper ja nicht so gedrängt ist wie ein Panzerturm, aber dafür sind ja auch die Dimensionen und Gewichte entsprechend größer und die Konstrukteure waren immer froh, wenn sie auch nur ein paar Tonnen einsparen und in Panzerung oder Maschinenanlage stecken konnten, anstatt Rohrwiegen und Barbetten zu verstärken.
Und auch Schiffe litten sehr heftig unter den Rückstößen großkalibriger Geschütze, zumindest was WK 2 betrifft; siehe z.B. die deutsche Narvik-Klasse, die sehr instabil unter eigenem Feuer war. Selbst die Bismarck soll sich unter Vollsalve gut fühlbar bewegt haben.
Kann jemand von Euch erklären oder mutmaßen, warum Schiffsartillerie keine derartigen Einrichtungen hatte?
Gruß
Fitz
Kann jemand von Euch erklären oder mutmaßen, warum
Schiffsartillerie keine derartigen Einrichtungen hatte?
Guten Morgen Fritz,
das ist eine sehr gute Frage, die ich mir auch schon gestellt habe.
Ich kann mir nur denken, daß:
Grüße
Winfried