Hi @ll,
offenes Büro mit Bürostühlen und „Schnee-Schuhen“ braucht einen neuen Belag.
Die Bürostühle werden im Sitzen bis zu 8 Metern hin- und her gerollt und die Mechaniker mit ihren nassen, schneeigen und dreckigen Schuhen rennen dazwischen durch, ab und an fällt auch mal ein Hammer runter. Harte Aufgaben für den Bodenbelag.
Laminat fällt genauso durch wie Linoleum (beides nach 4 Jahren ab- oder durchgewetzt)
Was kann ich nehmen? PVC? Vinyl? …?
Untergrund ist eher sandiger Estrich, nicht mehr ganz eben. Daher fällt Epoxi-Harz (oder so ähnlich) zunächst mal aus…
Ach: Kosten sollte es auch nicht dei Welt und hell sollte es auch noch sein
-)
LG
Ce
Hallo!
Eine dünne Schicht Fließ- Estrich um eine saubere und feste Oberfläche zu erhalten und dann mit Betonversiegelung streichen. Das könnte eine Alternative sein, lässt sich leicht reinigen, ist einigermaßen schlagfest und Schäden sind leicht auszubessern.
MfG
airblue21
Hallo,
ich sehe hier diese Möglichkeiten:
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einen schweren PVC Boden nehmen (der muss aber dann auch richtig verklebt werden). Es gab mal so einen Boden, der hatte an der Oberseite so 2 Euro große Noppen vorstehen, könnte natürlich bei dem dauernden „Verkehr“ Probleme bringen
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den Boden mit Zementlackfarbe o.ä. streichen (ggf. wie erwähnt mit Nivellierestrich ebnen). Ist aber nicht ungefährlich, wenn Wasser vom Schnee auf dem Boden stehen bleibt, Rutschgefahr ! Bitte hier keine Baumarkt Ware nehmen, lohnt sich nicht
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Verlegen von Fliesen … Pflegeleicht, Rutschfest, allerdings hin und Herrollen ist nicht
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Aufbringen eines komplett neuen Estriches, rutschfeste Oberfläche, ggf. mit Zusatzstoffen, wasserabweisend …
Es stellt sich bei mir die Frage, warum Menschen 8 m auf einem Bürostuhl sitzen durchs Büro rollen müssen? Wenn es ein Produktionsbetrieb ist, sollte man sich doch überlegen, ob das so sein muss.
Und die Leute mit Schneeschuhen müssen auch nicht Wasser, Salz und Split ins Büro tragen. Hier könnte man am Eingang ein entsprechendes Abstreifgitter und/oder Fußmatte anbringen.
Hier wäre die „Ursachenbekämpfung“ besser
Viel erfolg
Hallo Fragesteller (oder Fragestellerin).
Wenn der Untergrund ein sandiger Estrich ist, dann kann hierauf weder etwas verklebt werden (wie von anderer Stelle vorgeschlagen) noch kann hierauf eine weitere Verbundschicht (wie Spachtelmasse oder gar ein Estrich) aufgebracht werden, ohne die Estrichoberfläche vorher in einen verwendungsfähigen Zustand zu überführen.
Von der fehlenden Aufbauhöhe durch notwendige Einbaudicke einmal ganz abgesehen, welche durch eine zusätzliche Estrichschicht anfallen würde, ein vollkommen unsinniger Gedanke.
Wenn die Lösung dann auch nichts kosten darf, dann kann man Dir auch keine Lösung anbieten, als nur:
Lasse den vorhandenen Boden so wie er ist. Die preiswerteste Art.
Denn
- pflegeleicht,
- hell,
- strapazierfähig,
- stuhlrollengeeignet,
- mechanisch hoch belastbar
… und das alles in Anlehnung zum NULL-Tarif, das kann es bei einem zudem „sandig gewordenen Estrichuntergrund“ nicht geben, wenn man nur ein wenig realistisch denkt.
Wenn Du allerdings etwas Geld in die Hand nehmen würdest, dann könnte man Dir bei der geschilderten Ausgangssituation eine Sonderlösung vorschlagen, die sich auch in der Industrie bereits seit Jahren durchgesetzt hat.
Der Hersteller ist GERFLOOR, der Bodenbelag nennt sich „GTI Bodenfliesen“.
Auch die Fa. Stonhard beitet unter „StonLock“ ein solches System an.
Es handelt sich dabei um ein 5mm dickes Fliesenformat und die Einzelelemente sind über Schwalbenschwanzverbindungen in den Fliesenkanten zu einer flächigen Nutzebene zu verlegen; sie benötigt daher einen lediglich druckfesten Untergrund.
Doch für 2 Euro 50 wird man den nicht bekommen!
Genauso wenig, wie man zum NULL-Tarif von jeder anderer Stelle eine akzeptable Ware oder Dienstleistung erhält.
Merke: Je größer die Ansprüche und Anforderungen, desto höher logischerweise auch die für einen funktionstüchtigen Lösungsweg aufzuwendenden Kosten.
Und wenn Du an anderer Stelle Deines postings ausführst „Daher fällt Epoxi-Harz (oder so ähnlich) zunächst mal aus….“, dann hast Du Dich noch nicht wirklich über die anfallenden Kosten für
a) die notwendigen mechanischen Unterbodenvorbehandlungsmaßnahmen,
b) die Ausgleichsarbeiten an der Estrichoberfläche und
c) auch nicht über die für Reaktionsharze anfallenden Kosten (geschweige denn vom EInbau) informiert!!
Bei einem sandigen Estrich schätze ich die Gesamtkosten mit schlagfestem Kunstharzbelag (als Nutzschicht) auf mindestens 95,–€ bis 135,–€/m².
Dann allerdings kannst Du mit allem darüber rollen, was in einer Werkstatt auffindbar ist und auch Schnee in Massen ins Gebäude tragen, mit Hämmern um Dich werfen etc. …
Übrigens zu Deiner Anfrage
„Was kann ich nehmen? PVC? Vinyl? …?“
meine Antwort:
PVC und „Vinyl“ ist dasselbe!
Ob ich nun Polyvinylchlorid-Bodenbeläge auswähle oder in (leider zunehmender) Kurzform das Ganze nur „Vinyl“ nenne, das macht aus praktischer Sicht keinen Unterschied; letzterer ist nur ein neumodischer Begriff für sogenannte Designbeläge.
Aus PVC.
-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-
Ich hoffe, Dir hier einen zielführenden Gedankenimpuls zum Wochenende gegeben zu haben,
Gruß: Klaus
Moin,
Der Hersteller ist GERFLOOR, der Bodenbelag nennt sich „GTI Bodenfliesen“.
Auch die Fa. Stonhard beitet unter „StonLock“ ein solches System an.
ja, genau so etwas schwebte mir vor…
Dass dies nicht für 2,50 zu haben ist, war mir auch klar. Eine komplette „Sanierung“ inkl. Harz (bot sich an, als Lagerhalle neuen Belag bekam) sollte für die knapp 45 m² schlappe 6500 netto kosten. Industrie-Laminat hatte dann in Eigenleistung gerade mal 950 gekostet und hielt immerhin jetzt 6 Jahre
Leider fand ich auf die Schnelle keine Preise.
Irgendwelche Ideen, wo man dies direkt beziehen könnte?
Lieben dank schon mal
LG
Ce
Hallo „Ce“,
Deine Frage nach dem „Woher“ verwundert.
Ich hatte Dir 2 Hersteller angegeben, welche leicht im Internet zu recherchieren sind.
Dann dürfte es ein Leichtes sein, den in Deiner Region (wo, das wissen wir hier im Forum alle nicht aufgrund fehlender Verweise) zuständigen Außendienstmitarbeiter anzusprechen.
Um beispielsweise einen Bezugshinweis zu erfahren.
EIn bisserl musst Du schon auch dafür tun 
-.-.-.-.-.-.-.-
Humor voll grüßt: Klaus