um wieviel % ist eine Fußbodenheizung sparsamer als einen konventionelle Heizung mit normalen Heizkörpern, wenn man alle anderen Einflusfaktoren gleich sind?
Hängt es mit der niedrigeren Vorlauftemperatur zusammen?
Lieben Dank für Eure Antworten
Bodo Klein
Hallo
Von günstiger kann man nicht wirklich sprechen.
Ein Raum benötigt eine bestimmte Leistung um die gewünschte Raumtemperatur zu erreichen, egal ob mit Heizkörper oder Fussbodenheizung, das ändert also nicht an der Leistung.
Man kann durch die niedrigen Temp. jedoch besser alternative Wärmeerzeuger wie z.B. Wärmepumpen oder Solaranlagen nutzen, weil auch bei wenig Ertrag (sprich niedriger gelieferter/gewonnener Temp.) die Nutzung effektiver ist.
Hoffe die Erklärung war aussagekräftig und vor allem verständlich genug?
Gruß
Nelsont
Hallo Bodo Klein,
um wieviel ein FB Heizung sparsamer ist kann ich nicht sagen, aber ich schätze 30-40%. Die geringe Vorlauftemperatur ist der Hauptgrund.
Mit freundlichen Grüßen
Frank Prochnow
Hallo
es geht konkret darum, dass wir mit meinen Schwiegereltern in einem 2 Parteien Wohnhaus mit einer Heizngsquelle seit diesem Winter wohnen.
Mein Schwiegervater behauptet jetzt, dass jeglicher Mehrverbrauch im Vergleich zum Winter 2008/2009 unserer Heizung angelastet werden muss!
Weil wir den Estrich trocken heißen mussten!
Mein Heizungsbauer hat gesagt, wir sollen den Eltern 300 Euro Heizungsgeld bis Ende 2009 geben.
Vielleicht noch ein paar Einbzelheiten:
beide Wohnungen sind ca. 140m² groß
die Wohnung meiner Schwiegereltern ist im EG mit konventioneller Bauweise aus dem Jahre 1970 verklinkert.
Heizung Vorlauf mind. 60 Grad
unsere Wohnung ist als 1. OG im Dach mit großen Gauben, Baujahr 2009! 3fach Verglasung 9 m Südseite komplett verglast, plus Kachelofen für kalte Tage!
Ständerbauwerk mit ausgeflockten Wänden, die Bodenplatte ist bis auf den Rohbeton abgetragen worden um einen entsprechenden Trittschall und Isolierung einzubringen!
Heizung Volauf höchstens 40 Grad.
das muss sich doch auf den Verbrauch niedeschlagen, oder?
liebe Grüße vom Rhein nach Trier, ich hab da mal gewohnt als Kind bei Berhard Massard in der Jakobstr.
Mein Opa war dort fast 40 jahre lang Sektkellermeister!!!
Leider war ich zu klein, habe nur wenige Erinnerungen, komm aber immer wieder gerne nach Trier!
Von günstiger kann man nicht wirklich sprechen.
Ein Raum benötigt eine bestimmte Leistung um die gewünschte
Raumtemperatur zu erreichen, egal ob mit Heizkörper oder
Fussbodenheizung, das ändert also nicht an der Leistung.
Man kann durch die niedrigen Temp. jedoch besser alternative
Wärmeerzeuger wie z.B. Wärmepumpen oder Solaranlagen nutzen,
weil auch bei wenig Ertrag (sprich niedriger
gelieferter/gewonnener Temp.) die Nutzung effektiver ist.
Hoffe die Erklärung war aussagekräftig und vor allem
verständlich genug?
Gruß
Nelsont
Hallo
Ja das ist ja mal cool,selten jemand „direkt“ aus der Heimat anzutreffen 
Bin auch gerne hier und mich zieht´s auch nicht in die Ferne!
Nun gut, nun mal zu dem Problem.
Klar verbraucht anfangs eine Fussbodenheizung während der Estrichtrocknungsphase etwas mehr, aber das legt sich nach ein paar Wochen auch wieder; je nach Estrichdicke und Fläche und den neu verputzten Wänden kostet halt alles Energie um das Wasser „asuzutreiben.“
Wie sich der Verbrauch nun tatsächlich aufteilt kann ich so aus der Ferne und überschlägig auch nicht sagen.
Wie hat das denn bitte schön der Heizungsbauer ermittelt???..würde den mal Fragen wie die Heizlast DIN EN 12831 (fürher Wärmebedarf) der einzelnen Wohnparteien tatsächlich ausfällt!
Entweder muss die Heizlast mal ermittelt werden um dann einen Ansatzpunkt für die Berechnung zu haben, oder wenn es nachträglich noch möglich ist (sollte ja eigentlich gehen da zwei verschiendene Systemtemp. daher gehe ich auch von zwei einzlenen Heizkreisen/Pumpengruppen aus) einfach zwei Wärmemengenzähler einbauen lassen und am Ende der Heizperiode den Verbrauch prozentual bezüglich des Energieverbrauch (Gas oder Öl) umrechnen.
Dann kann sich keiner gegen Zahlen und Fakten wehren.
Hoffe das hilft weiter?
MfG
Tobias Mayer
P.S: Hier mal noch ein Link auf meine private Homepgae bezüglich des Themas Heizlast:
http://www.shk-mayer.de/Page/Waermeerzeuger/Heizlast…
Hallo Bodo Klein,
das lässt sich nicht so einfach in ein paar Worten sagen. Dazu müsste ich die örtlichen Gegebenheiten schon kennen (welcher K-Wert, Mauern, Fenster usw. - ein Plan wäre hilfreich!) Natürlich ist eine Fussbodenheizung sparsam - klar, wegen niedriger Vorlauftemperatur. Nur, das Idealste wird wohl eine Kombination sein: Grundheizung mit Fussboden, Nachheizung mit Heizkörpern. Wie gesagt, die Sache ist einfach zu komplex, um sie hier so kurz abzuhandeln. Besteht nicht vor Ort die Möglichkeit einer unabhängigen Fachberatung?
Mit besten Grüssen -
Bernd Schwenke