Fußbodenkonstruktion so normal?

Hallo ihr Lieben,

mal angenommen, man findet folgende Fußbodenkonstruktion vor:

Fußbodenbelag, darunter Estrich/Beton. Zwischen dem Estrich/Beton und der Wand befindet sich eine Lücke von ca. 0,5 bis 1cm. Wenn man da nun mit einem Lineal in die Tiefe misst kommt man zu dem Ergebnis, dass diese Estrich/Betonschicht etwa 6 cm hoch ist. Es kann dabei ausgeschlossen werden, dass man schon an der Deckentapete des Raumes darunter schabt.

Jetzt ist meine Frage, ob so eine Fußbodenkonstruktion normal ist?

LG und danke
S_E

Ist normal.
Schau hier:

http://www.mr-estrichbau.de/leistungen/estrich1/inde…

Hallo S_E,
mit dem Lineal in der Randfuge irgend etwas in der Tiefe zu messen, das ist mit erheblichem (Mess)Fehlern behaftet.
Nehme einmal an, der Estrich ist im Randbereich etwas geschüsselt, dann kannst Du den Wert von „etwa 6 cm“ getrost verwerfen.
Was willst Du denn überhaupt prüfen?
„Normal“ gibt es im Bauwesen nicht.
Nur üblich. Und für eine Beantwortung Deiner Frage müssen wir den Schichtenaufbau und deren Dicken wissen.
Die Dicke von ca. 60mm bis zur Oberkante Bodenbelag ist nichtssagend.
Denn wir wissen nicht, auf welcher Schicht das Lineal aufsetzte. War es eine Dämmschicht, ein Mörtelbatzen oder gar die Rohbetondecke???
Ist der Rohbetonboden erdberührt und damit eine Abdichtung notwendig? Ist diese auch vorhanden oder etwa nicht?
Mit der Dickenmessung alleine -so das Resumeé- kommen wir da nicht weiter!
-.-.-
Also: nur aufmeißeln und nachschauen/nachmessen bringt Klarheit.
(da helfen auch keine gutgemeinten Links im Internet!)
Gruß: Klaus

Hallo Klaus,
Bildchen sind aber einfacher zu verstehen als wirre Gegenfragen zu stellen.
Auf jeden Fall wird man, wenn man am Randstreifen „runter“ misst, nicht an der Deckentapete vom Raum darunter kratzen. Da ist man sich ja wohl einig.
Gruß
Fritzmann2

Tach schön,

mit dem Lineal in der Randfuge irgend etwas in der Tiefe zu
messen, das ist mit erheblichem (Mess)Fehlern behaftet.

Nehme einmal an, der Estrich ist im Randbereich etwas
geschüsselt, dann kannst Du den Wert von „etwa 6 cm“ getrost
verwerfen.

Was willst Du denn überhaupt prüfen?

Wo die Feuchtigkeit in meiner Bude herkommt.

„Normal“ gibt es im Bauwesen nicht.

Nur üblich. Und für eine Beantwortung Deiner Frage müssen wir
den Schichtenaufbau und deren Dicken wissen.

Die Dicke von ca. 60mm bis zur Oberkante Bodenbelag ist
nichtssagend.

Deswegen frage ich ja, ich kenne mich mit solchen Sachen nun mal nicht aus. Und ich kenne es nur so, dass Estrich auf den Fußbodenbeton aufgetragen wird (der schlüssig zur Wand ist) und zwischen Estrich und Wand kommt dann noch einmal so Schaumstoffzeugs, als Dehnungsfuge. Anders habe ich es bisher nicht gesehen.

Denn wir wissen nicht, auf welcher Schicht das Lineal
aufsetzte. War es eine Dämmschicht, ein Mörtelbatzen oder gar
die Rohbetondecke???

Tja, soweit kann ich nicht runter schauen, da waren noch so Fitzelchen an meinem Lineal, sah aus wie etwas holzartiges. Aber da es nass und aufgeweicht war, könnte es auch was anderes sein.

Ist der Rohbetonboden erdberührt und damit eine Abdichtung
notwendig? Ist diese auch vorhanden oder etwa nicht?

Bei einer Dachgeschosswohnung gehe ich mal davon aus, dass man so eine Abdichtung nicht braucht.

LG
S_E

@ Fritzmann2:

Auf jeden Fall wird man, wenn man am Randstreifen „runter“
misst, nicht an der Deckentapete vom Raum darunter kratzen.

So ist es, ohne Zweifel!
Doch ist der Ursache einer (wie wir nun überraschend lesen können) Feuchtigkeit in einem Obergeschoss durch einfaches Einführen eines Lineals in die Estrichrandfuge nicht beizukommen.
Auch da herrscht wohl Einigkeit.
Auch wenn sich (vom Grundsatz her) Fragesteller nicht in jeder Hinsicht fachtechnisch korrekt ausdrücken können, so sollte diesem/dieser schon klar sein, dass nur durch eine möglichst klare Beschreibung der Ausgangssituation mitsamt der mitschwingenden Problematik auch eine klare Antwort möglich ist.
Ein Lineal in eine Randfuge einzuführen und nach der Üblichkeit eines Bodenaufbaus zu fragen ist, als würde man (als Antwortgeber) mit der Stange im Nebel stochern. Um die eigentliche Frage zu ergründen, auf welche es eine erwartete Antwort zu geben gilt.
-.-.-.-
Gruß: Klaus