Fussprobleme beim Dobi-Rüden

Vielleicht hat jemand einen Rat.
Ravi ist eine inzwischen 4 jähriger Dobermann-Rüde. Wir haben ihn mit achtzehn Monaten stark misshandelt übernommen.

Man hat ihm die Vorderbeine gebrochen und die Zehen platt getreten.
Sowie das Fussgelenk gebrochen. Faustgrosse Narben am Körper.

Die offenen Beinbrüche sind gut in Muskulatur verpackt. Konnten nicht mehr zusammengefügt werden. Die Beinlänge ist unterschiedlich. Er hat drei verschiede Beinhöhen.

Wir sind von Anfanf an mit Ravi in ärztlicher Behandlung und haben auch die Alternativ Klinik und einen Tierheilpraktiker.

Durch die gebrochenen Zehen hat er obendrauf kleine Knubbels, die auf Arthrose hinweisen.

Doch unser Problem mit seinen Zehen hat sich vermehrt. Wenn er läuft, stechen die Zehen in die Zehenhaut des anderen Zehs resp. in die „Schwimmhäute“. Er hat Füsse wie eine Ente. Ganz platt und zwischen den Zehen dicke und breite Schwimmhäute.

Kein Arzt konnte bisher helfen. Ein Arzt meinte dick einfetten, damit
alles daran vorbeigleiten kann.

Wir möchten so gerne, wenn er läuft, dass er dann das Spazierengehen auch geniessen kann. Er läuft sehr gern. Und seine Augen leuchten aber durch den Schmerz an den Füssen, läuft er mit Buckel.

Mit dem Einfetten habe wir es schon versucht. Na, ja…

Vielleicht weiss jemand Rat, was man noch machen könnte.

LG, Margot

Hallo,

ohje, das stell ich mir nicht einfach vor.
Aber ein Kollege von mir hatte einen Dobi mit Zehenproblemen, allerdings in der Art, dass er sie sich bis aufs Leben immer abgewetzt hat und die Krallen teilweise auch aufgeplatzt sind (ich meinte sogar er hätte damals erzählt, dass diese Krankheit bei Dobis öfter vorkommen kann).

Also was er gemacht hat, aber obs dir was hilft: Er hat so kleine flexible Schläuche aus Kautschuk (meine ich wars) mit Sekundenkleber an den Krallen festgeklebt um sie zu polstern und zu schützen (aber nur an der vorderen Spitze (so vielleicht immer 0,5 cm Schläuchlein).

Da die Krallen ja nachwachsen muss diese Prozedur natürlich immer wieder neu gemacht werden, ausserdem ist sein Hund nicht auf den Gedanken gekommen da dran rumzunagen.

Alternativ dazu vielleicht mal in einem Geschäft für Schuheinlagen fragen, vielleicht haben die ja eine Idee so eine Art Sohle anzulegen die man beim Gassi mit Klettverschluss anbringen kann und die die Zehen soweit voneinander trennt, dass zumindest kein gegenseitiges Einspiessen möglich ist.

Grüße Ute

Hallo, Ute,
das ist eine gute Idee. Man muss es ausprobieren.

Seine Füsse und Zehen sind eine Folge, weil man sie ihm gebrochen hat.

Ravi lotet sein Laufen mit den lädierten Beinen gut aus. Die Muskulatur, die wir mit kleinen Schritten aufgebaut haben, hilft ihm dabei.

Bei unseren Dobis hatten wir nie ein Fuss-Problem.

Aber man sammelt immer neue Erfahrungen.

Ich bin für diesen Ratschlag sehr dankbar.

Sagen Bescheid, wenn es funktioniert hat.

Ravi ist ein solch Leidgeprüfter und so lieb. Wie können Menschen ein Tier so misshandeln; überhaupt misshandeln.

Ravi und Maya haben wir vom Dobermannschutz fest übernommen, solche Tiere kann man nicht noch als Wanderpokal von einer Pflegestelle zur anderen gehen lassen.

Dann haben wir noch Yankee und Xandra, beide fast vier Jahre alt und den fast zweijährigen Kobold.

Alle fünf sind unser Lebensinhalt geworden.
Hasso und Cora sind tot. Hasso wäre fst 13 Jahre alt geworden, Cora starb mit knapp 8 Jahren durch plötzliches Herzproblem und Wasser in der Lunge. Immer unvergessen!

Alles Liebe und Gute und Danke!

Margot und die Waules

Hallo, Ute,
recht herzlichen Dank von Ravi. Dein Ratschlag hat super geholfen.

Zum Glück hat er pro Fuss nur einen Zeh, der in den anderen hineinsticht und in die Schwimmhaut.
Dies führte zu Entzündungen. Aber es reicht. Er läuft dadurch mit Buckel.
Dank Deiner Hilfe läuft er jetzt wieder gerade.

Ich bin sehr dankbar, dass ich das Problem angesprochen habe.

Nochmals recht herzlichen Dank auch von meinem Mann und von mir.

Alles Liebe und Gute,
Franz und Margot und die Waules (ganz besonders von Ravi)