Futterneid ohne ende

OT !!! Re^4: Futterneid ohne ende
Geiles Bild Johnny

Ich blick nicht mehr durch
Sorry Leuts
ich blick bei der Frage nicht mehr durch.
Kann mir mal einer das in eine logische Zusammenfassung bringen?
Wann beißt wer gegen wen und wie oft, wieso, wer ist wer, usw. usw. usw.

Hab mir jetzt mal Margits antworten angetan, dann die von Johnny und mir. So langsam geht mir alles kreuz und quer.

Also evtl. mal Namen der Hunde, Alter und Rassen angeben. Kastriert ja nein? Wann welchen Hund übernommen. Was wird mit den Hunden gearbeitet.
Wie gearbeitet. Denn hier sind so viele Fragen offen die dieses Thema zwar nur scheinbar nicht betreffen aber bei genauem hinsehen kann sich eine kleine Sache zur großen am Futter äußern.

Wir rätseln ohne die Hunde gesehen zu haben, ohne zu wissen wie gearbeitet wird, usw. usw… Jeder Tipp wird ins Nirvana gehen wenn wir keine Fakten haben die alles betreffen.

Ein Problem zu korrigieren ist nicht schwer wenn man Fakten hat.
Aber ohne kann man gleich Kuchen ohne Zutaten backen versuchen

Steffen

Wann beißt wer gegen wen und wie oft, wieso, wer ist wer, usw.
usw. usw.

Die ältere (kleinere) beisst die jüngere (größere) und versucht das Futter zu klauen.

Also evtl. mal Namen der Hunde, Alter und Rassen angeben.
Kastriert ja nein? Wann welchen Hund übernommen.

die Kleine heisst Lady (3 jahre) und die Große Szerelem (1 Jahr). Lady ist ein Beagle und Szerelem ein Staffordshire Bullterrier-Beaglemix, beide nicht kastriert und beide mit 9 Wochen bekommen.

Mal ehrlich gefragt… du wunderst dich?
Wann hat jemals ein Staffi sich um eine Klopperei gedrückt?
Wann hat jemals ein Staffi nicht gemeckert wenn es um etwas ging daß ihm gehört?
Und wann hat jemals ein Beagle nicht sein Futter verteidigt?
Rat mal warum ich so blöd frage…
hab gerade einem Rotti beibringen müssen 6monate 50kg, daß ich besser bin… selten so viel Spaß gehabt und er so viele Schmerzen jetzt.
Ein Bastard sondergleichen.
Und nur nebenbei… meine erste Hündin war eine StaffiBull
Daher… ich kenn die Rasse besser als mir lieb ist.

Du hast nur eine Chance in meinen Augen wenn es überhaupt klappt…
Kastrier die Jüngere. Dann kommt evtl!!! eine Beruhigung rein.
Nur ob du jemals am Futter wirklich ruhe haben wirst… ich hab meine Zweifel. Was des Staffis das des Staffis. Und wenn der Beagle da mit mixt… rat mal was Futtergeilheit und Stafficharakter ergibt!!!
Erzähl mir bitte nicht was Kampfis sind… ich bekomm morgen einen wieder zur Betreuung. Und was Beagle heißt … auch kein Thema.
Das Ganze hat so weit ich es begreife nix mit Rang o.ä. zu tun…
hier sind Rassencharakter das Problem.

Daher! Nur getrennt füttern anders wirds nix.

Steffen

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Futterneid mit Ende
Hallo,

dass Hunde sich gegenseitig Futter klauen wollen, ist total normal, übrigens unabhängig vom Rang!

Wichtig ist aber, dass du nach Rang fütterst, dass also der ranghöhere Hund zuerst das Futter hingestellt bekommt. Sollte sich die Rangordnung im Lauf der Zeit ändern, musst auch du die Reihenfolge ändern.

Bei zwei Hunden geht es in der Regel nicht, dass einer seinen Napf halb aufgefressen stehen lässt und der andere das dann nicht auffrisst. Da solltest du meiner Ansicht nach deinen Hund nicht so verwöhnen. Fressen hinstellen, was nicht aufgefressen wird, kommt weg und es gibt erst abends wieder was. Das lernt sie in wenigen Tagen, glaub mir, sie wird nicht verhungern. Dann hast du schon ein Problem weniger.

Ansonsten: Beim Fressen immer dabei bleiben. Dauert ja nicht lange. Dann kannst du dich dazwischenstellen, wenn es nötig ist, und schon gibt es kein Problem. Wenn es doch eines gibt, bist du eben nicht, wie du glaubst, der große starke Alpha, und musst generell dran arbeiten, dich wieder als Boss hervorzutun.
Wenn sie sich wirklich schon beißen, bevor du den ersten Napf hinsetzt, gibt es so lange kein Futter, bis wieder Ruhe herrscht. Das lernen sie auch ganz schnell. Wenn sie anfangen, stell kein Futter hin, sondern wende dich ab und geh weg. Sie werden ganz schnell wieder aufhören, denn sie wollen ja das Futter von dir, und außerdem deine Aufmerksamkeit für ihre Rauferei.

Grundsätzlich solltest du mehr Kontrolle über die Situation erwerben, indem du den Hunden einiges an Selbstbeherrschung abverlangst.

Bei uns läuft das so:
Ich mache beide Näpfe fertig, rufe dann den ranghohen Hund, der muss sich ins Platz legen. Liegt er, setze ich ihm den Napf vor die Pfoten und er muss mich erst ein paar Sekunden anschauen, dann darf er fressen.
Dann folgt das gleiche mit dem rangniedrigeren Hund, aber immer im Mindestabstand von 1,5 bis 2 m! Beim Fressen bleibe ich dabei.

Wozu den Riesenanspruch, dass die Hunde unbedingt problemlos nebeneinander fressen sollen? Halte Abstand zwischen den Hunden beim Fressen, bleibe dabei und geh notfalls dazwischen.

Viel Erfolg!

Julia

Hi Lakatlan,

Es ist doch ok wenn sie ihr futter verdeitigt. Ist ja ihr
gutes Recht. Es geht nur darum das die Kleine versucht mit
beissen und knurren das Futter zu klauen.

bitte nimm es mir nicht übel, ich will Dich nicht angreifen, aber hast Du die Antworten der Leute gelesen und verstanden?
Ich glaube nämlich nicht, was ich an Deinem oben Satz sehe.
Es geht nicht darum, ob es „ihr gutes Recht“ ist, sondern das die Hunde friedlich zusammen leben.
Außerdem werde ich das Gefühl nicht los, das Du die „große“, bewußt oder unbewußt, bevorzugst. Wenn dem so ist, großer Fehler.

lG, cailan

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Hi Lakatlan,

Ja, ich kann das Futter wegnehmen, aber sobald ich es wieder
hinstelle fängt die Beisserei wieder an. Das Futter muss
leider auch stehen bleiben da die Große ihr Futter einteilt,
so das sie den ganzen Tag was zu Fressen hat.

nein, nein, nein, es wird ja immer schlimmer!!!
Wer bestimmt, wann und wo und wieviel Futter es gibt?
Du, Du und nochmals Du.
Hundilein ei fein muß den ganzen Tag futtern? Na, ich würde da auch knurren und vor Neid blass werden (die kleine weiß nicht, daß die andere die „gleiche“ Portion bekommt, sie sieht nur „oh die hat Futter, ich nicht“).
Fütter beide ein oder zweimal pro Tag, zu festen Zeiten, nimm die Näpfe danach weg und fertig. Spätestens nach 3 Tagen hat sie begriffen, daß sie ihr Futter aufessen sollte
Und denk bitte dran, Hunde denken nicht menschlich, lerne mit ihren Augen zu sehe, wenn Du mit zwei so unterschiedlichen Hunden glücklich werden willst.

lg. cailan

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Hi Steffen,

Im Ernst, schick mir mal bitte wenn möglich mehr Infos zum
„Pferchen“. Hab damit noch keine Erfahrung gesammelt.

ich habe mich bisher weder wissenschaftlich noch kommerziell mit „Pferchen“ auseinandergesetzt und weiß auch nicht, ob sich sonst jemand speziell damit befasst hat.
Grundsätzlich bin ich ein Freund von einfachen, für alle Beteiligten leicht zu durchschauenden und damit schnellen und effektiven Methoden in der Hundeerziehung.

Anstoß für mich waren Beobachtungen von Hunden und Menschen in „gepferchtem“ Zustand.
Ich wuchs mit fünf Geschwistern auf, da waren Streitigkeiten und Rangeleien vorprogrammiert. Eine sehr effektive Erziehungsmaßnahme bestand darin, uns „Streithähnen“ eine gemeinsame freizeitraubende Aufgabe (z. B. Holz schlichten) zu geben. Erst wenn diese Aufgabe erfüllt war, bekam man wieder frei. Vertrug man sich wieder und arbeitete sich gegenseitig zu, gings schneller.

Eine andere Beobachtung:
Täglich drängen sich zu den Stoßzeiten unzählige Menschen in öffentlichen Verkehrsmitteln. Obwohl die Individualdistanzen der Passagiere teils erheblich unterschritten werden, gibt es verhältnismäßig wenig Aggressionen (außer enthemmende Substanzen sind im Spiel).
Für mich als „Landei“ bedeutet so eine Straßenbahnfahrt erstmal Horror, ich erkenne aber auch, dass ein Lern- und Gewöhnungsprozess stattfindet, da die meisten Stadtmenschen damit keinerlei ernsthafte Probleme haben.

Bei Hunden verhält es sich im Prinzip genauso. Da sich gerade in fremden Situationen unter beengten Verhältnissen die meisten Hunde instinktiv abwartend-passiv verhalten, machen sie die Erfahrung, dass ihnen dabei nichts passiert.
Wichtig ist, dass man zumindest einen Teil der Hunde gut kennt, in der Einschätzung von Hunden allgemein Erfahrung hat und nicht zur Hysterie neigt.

Was ist Unterschied zu sog.
„Rambogruppen“?

Es sind - bei gleicher „Klientel“ - unterschiedliche Ansatzpunkte, die sich evtl. gegenseitig ergänzen, aber nicht ersetzen.

In der „Rambogruppe“ kann der einzelne Hund seine „Fähigkeiten“ und Strategien nutzen, seien es körpersprachliche Signale, Schnelligkeit, imposantes Erscheinungsbild, welpenhaftes Rumgeblödel u.s.w. Oft haben sie auch „Unterstützung“ von Artgenossen oder Besitzern.

Im Grunde läuft es aber auch da wieder ähnlich wie unter Menschen: Bei den meisten „Rambos“ steckt nicht viel hinter dem Macho-Gehabe. Sobald sie sich auf unbekanntem Terrain unter ihnen teils fremden Artgenossen befinden, ist meist schnell die Luft raus :wink:

Das alles fällt im „Pferch“ weitgehend flach. Viele Signale sind räumlich gar nicht möglich, es besteht keine Ausweich- oder Fluchtmöglichkeit, und niemand ist da, der einem helfen könnte - d. h. jeder Hund geht davon aus, dass er jeden „Händel“, den er anfängt, auch allein ausbaden muss. Außerdem ist es für den Hund schwer einschätzbar, was hinter seinem Rücken passiert, sollte er sich mit einem aus der Gruppe kabbeln.

Wenn dann auf das „Pferchen“ noch ein schönes Erlebnis folgt (Spiel, Jagd, ausgedehnte Wanderung …), lernen die Hunde sehr schnell, dass es für sie weitaus günstiger ist, sich mit ihren Artgenossen zu vertragen.

Das ist mit Sicherheit kein Allheilmittel, um Aggressionen zwischen Hunden zu minimieren (und ist für unerfahrene Hundehalter keinesfalls zu empfehlen), aber eine einfache, billige und für mich interessante Methode. Voraussetzung sind selbstverständlich auch die entsprechende Mit-Hundebesitzer. Für solche, deren Hund kraft seines Amtes Alleinherrscher über Haus, Boot, Auto, Weib und Pferd ist, kommt so etwas natürlich nicht in Frage.

Einen schönen Tag

Johnny

P.S.: Falls du noch Fragen hast, vielleicht besser per Mail, nicht dass wir wegen off topic und Endlostext langweilen.

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Mahlzeit,

P.S.: Falls du noch Fragen hast, vielleicht besser per Mail,
nicht dass wir wegen off topic und Endlostext langweilen.

Neeneeneenee, das kommt ja mal gar nicht in Frage…ich will auch mitlesen! Du kannst doch sowas Interessantes nicht im Verborgenen lassen *protestier*

LG
Maja

Mal ehrlich gefragt… du wunderst dich?
Wann hat jemals ein Staffi sich um eine Klopperei gedrückt?
Wann hat jemals ein Staffi nicht gemeckert wenn es um etwas
ging daß ihm gehört?
Und wann hat jemals ein Beagle nicht sein Futter verteidigt?
Rat mal warum ich so blöd frage…

Es ist doch der Beagle der Stress anfängt. Wieso sollte ich also den Staffi kastrieren? Außerdem ist sie ganz lieb
Dem Beagle ist Fressen eigentlich auch egal. Er geht auch nicht an den offenen Futtersack der im Flur steht. Er möchte halt nur das Futter vom Staffi

Bei zwei Hunden geht es in der Regel nicht, dass einer seinen
Napf halb aufgefressen stehen lässt und der andere das dann
nicht auffrisst. Da solltest du meiner Ansicht nach deinen
Hund nicht so verwöhnen. Fressen hinstellen, was nicht
aufgefressen wird, kommt weg und es gibt erst abends wieder
was. Das lernt sie in wenigen Tagen, glaub mir, sie wird nicht
verhungern. Dann hast du schon ein Problem weniger.

Dann würde der Beagle ja noch mehr durchdrehen und der Staffi garnichts mehr fressen. Sie frisst ab und zu nur mal ein paar Krümmelchen.

Hi Johnny
dafür erstmal einen großen Stern.
Die Methode ist in sich interessant und laß mich mal nen Tag drüber nachdenken dann fallen mir sicher noch Fragen ein

Gruß Steffen

Ok der zweite Absatz kommt nicht von mir. Daher dazu kein Kommentar.
Doch zur Frage der Kastration. Oft nimmt es Stress aus einem Team wenn einer der beiden kastriert ist. Daher die Jüngere und Größere raus nehmen.

Dann nochmal Einen Beagle vom Fressen abhalten ist eine Sache für sich.
Einem Staffi was wegnehmen ebenso.
Der Staffi hat was, was Beagle will, soweit sind wir uns einig?
Letztlich eine Art Futterneid. Aber hier nicht dank wenig Futter sondern weil einer alles beanspruchen will. Soweit uns einig?
Wenn ich meinen Stammgast-Beagle ins Haus bekomme kann ich ihn mit jedem Kombinieren. Nur nicht beim Fressen. Und wenn da ne Dogge steht.
Er sprintet los und greift an und nimmt sich was er will. Ob er dabei drauf geht… sowas von egal.
Jeder normale Hund wird sich wehren. Soweit einig?
Jetzt sagt ein Beagle also: Meins gib her.
Staffi sagt… ne is nicht.
Was passiert also??
Es knallt. Und das ordentlich.
Was also ist die Lösung? 2 Zimmer zum Fressen, oder einen Füttern den anderen Gassi führen. Hast ja Zeit wenn du ohne Arbeit bist.

Sind wir uns soweit mal einig?

Steffen

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