Mit 30 Jahren spezifischer Erfahrung bin ich da anderer Meinung.
Natürlich gibt es immer noch ehrliche Menschen. Aber der Trend zum unmündigen, melkbaren Verbraucher mittels geschickter Gradwanderung zwischen Information geben und Information zurückhalten ist nicht übersehbar. [Ich habe z,B. das Gefühl, dass Adobe ein Meister darin ist und tausende Dritte mit kleinen Utilities hilflosen Sekretärinnen in die Tasche greifen.]
Aber zurück zum Thema. Weder ich noch derjenige, der die PUB Dateien erstellt hat, sind DTP Profis.
Würde ich irgendwelche kommerziellen Printjobs annehmen, dann wäre ich sicherlich darauf angewiesen, regelmäßig Fonts einzukaufen, die nicht eingebettet sind.
Hier ist es wahrscheinlich so, dass der Futura Font, der mir fehlt, auf einem anderen System per Default verfügbar ist, sonst wäre er nie in diesem Dokument aufgetaucht.
Da man mir als Endverbraucher von Publisher nicht alle Informationen gibt, die ich benötige, um mich zu orientieren, was genau fehlt und man mich bei Google von einer zur anderen vermeintlich „free“ font Seite schickt, müsste ich theoretisch solange bei Linotype Hell fonts für $$$ einkaufen, bis mein Publisher zufällig das richtige erhalten hat.
Das kann ich mir leider nicht leisten.
Übrigens habe ich mittlerweile schon eine ansehnliche Menge an futura fonts gesammelt.
Da mir mein Publisher schon bei dieser kleinen Standardaufgabe so viel Mühe bereitet, dass ich danach selbst professionelle Fonts anbieten könnte, habe ich mich schlichtweg von ihm verabschiedet.
Eine ganz andere Frage: Darf man seine *.ttf’s an Dritte weitergeben? Ich habe noch keine Lizenzbedingung gelesen, die mir das verbietet. Wenn ich eine Rechnung im HTML Format weitergebe, sind da ja auch massig Skripts drinnen, von denen ich nicht weiß ob ich die weitergeben darf.
Woran erkenne ich, ob man *.ttf’s weitergeben darf oder nicht? Ich weiß ja nicht einmal, wer die installiert hat, geschweige denn unter welcher Lizenzbedingung.
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