Futura Font von Corel CD

Hallo,

ich habe gerade ein MS Publisher Dokument mit Futura Fonts, die nicht auf meinem System installiert sind, geöffnet.

Publisher schlägt vor, Futura durch Gautami zu ersetzen. Da ich Laie bin, ist das ein blöder Vorschlag, mit dem ich nichts anfangen kann. Wie soll ich den Vorschlag bewerten? Wäre ich Experte, hätte ich Futura schon längst auf meinem System …

Ich habe auch noch eine ältere Version von Corel Draw (v8 oder so, 5 oder so CDs). Leider ist keine der CDs mit ‚Fonts‘ beschriftet. Weiss jemand, wie ich an die Fonts dieses Programmes komme, ohne das Programm auf meinem System installieren zu müssen (, das sich soundso immerwährend mit „Zu wenig Speicherplatz auf Laufwerk C“ meldet)?

Danke im Voraus, voraus im Dank.

Futura Fonts sind tatsächlich auf der CD und können installiert werden …

Aber das hilft nicht.

Auf der CD sind

FutuBdIt.ttf
FutuBd__.ttf
FutuLtIt.ttf
FutuLt__.ttf
Futurak.ttf
Futuraxk.ttf

Die dann mit „Futura Black BT (True Type)“

unter Systemsteuerung/Schriftarten auftauchen.

Aber „Futura“, schlicht und einfach, fehlt!

(Und Publisher ersetzt noch immer.)

Was macht man nun denn?

Was macht man nun denn?

Ähm … man kann auch Schriften kaufen … schonmal von gehört? (Kopfschüttel)

z.B. hier:
http://www.linotype.com

Hi

Dann war es wohl nicht dabei.
Welche Futura Schrift brauchst denn? Hier ne Übersicht: http://www.powerdirectory.net/tools/fonts/f/index001…

Ansonsten nutz Google… unter ‚Futura Corel‘ hab ich was gefunden.

MfG
Lilly

Was macht man nun denn?

Ähm … man kann auch Schriften kaufen … schonmal von
gehört? (Kopfschüttel)

Aha Kopfnicken. Dass man sie wohl schon zehnfach in der Vergangenheit gekauft hat, macht dabei nichts. Man muss die Verbraucher nur genügend verunsichern, in dem man Information sinnlos macht.

Außerdem ist ja vielleicht die vorgeschlagene Fontersetzung genau das richtige Vorgehen? Man muss nur noch bei den Experten im Expertenforum nachfragen …

z.B. hier:
http://www.linotype.com

Hi

Dann war es wohl nicht dabei.
Welche Futura Schrift brauchst denn? Hier ne Übersicht:
http://www.powerdirectory.net/tools/fonts/f/index001…

Ansonsten nutz Google… unter ‚Futura Corel‘ hab ich was
gefunden.

Es wird einfach nach „Futura“ gefragt. All die bisher angebotenen Futura Fonts haben Attribute wie „Light Condensed BT“.

Aber vielleicht ist mein MS Publisher einfach zu faul und gibt den Font beim Öffnen des .pub nicht exakt an. D.h. dann, dass ich mir jeden Font in dem Dokument anschauen muss, ob es sich nicht zufällig um den verlorenen handelt und raten muss, ob nun Light Condensed BT oder Md Cn Bt Italic?

Ist es möglich, dass das Dokument aus einer Mac Umgebung kommt, wo „Futura“ so üblich ist, wie bei mir „Times New Roman“?

Ich habe übrigens schon längst gedruckt. Das der ersetzte Font „Gautami“ und nicht „Futura“ ist, kann ich als Laie am Ausdruck nicht erkennen.

Also praktisch bin ich zufrieden.
Technisch bin ich unzufrieden.
Und dazu komme ich mir ein bischen vor, als würde ich mit einer Postkutsche durch einen großen finsteren Wald fahren: Jeden Moment kann Linotyp Hell hinter einem Baum hervortreten und 250 Euro oder mein Leben fordern …

MfG
Lilly

Aha Kopfnicken. Dass man sie wohl schon zehnfach in der
Vergangenheit gekauft hat, macht dabei nichts.

Wo steht das, dass du die zehnmal gekauft hast??? Du hast mit einem Progi zusammen ein Schriftenpaket erworben, auf dem halt der passende Schriftschnitt nicht mit drauf ist. Kann doch Linotype nix dafür (wieder Kopfschüttel).

Wie auch immer, dir fehlt ein passender Schriftschnitt. Wenn du ihn unbedingt benötigst musst du ihn halt kaufen, die Schrift durch ne Ähnliche ersetzten oder es lassen.

Du armer verunsicherter Verbraucher … :wink:

Hi

Ich habe übrigens schon längst gedruckt. Das der ersetzte Font
„Gautami“ und nicht „Futura“ ist, kann ich als Laie am
Ausdruck nicht erkennen.

Also wenn es dir nur um das ausdrucken ging dann hätte der Ersteller der Datei den Font einbetten müssen und vielleicht auch n besseres Format wählen sollen (PDF?), dann bleibt der Font erhalten und kann auch gedruckt werden selbst wenn der Font nicht auf dem jeweiligen PC installiert ist.

MfG
Lilly

Das ist so eine typische destruktive Anti-Antwort. Vielleicht vom Geheimdienst platziert, um mich von einer konstruktiven Arbeit abzuhalten?

Eigentlich hätte ich dem ersten Male Paroli schon nicht bieten sollen.

Aber vielleicht liegt es ja an fehlender Einsicht, Weitsicht, Klarsicht, Durchblick?

Daher mein Klartext: Ich wette (symbolisch) 1:3, dass ich mindestens 3 kommerzielle Programme besitze, die ich ordentlich gekauft habe und bei denen ich die futura.ttf mitgekauft habe.

Bei einem Programm müsste ich nicht lange suchen, das ist nämlich das Betriebssystems meines PowerMacs, den ich lange nicht mehr eingeschalten habe und deswegen auch nicht einschalten werde.

Immer noch nicht verstanden?

Wenn ich jemanden etwas verkaufe, dann gönne ich ihm dies auch und möchte ihm nicht noch ein zweites und x-tes Male und sogar für dieselbe Sache Geld aus der Tasche ziehen.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Wenn ich jemanden etwas verkaufe, dann gönne ich ihm dies auch
und möchte ihm nicht noch ein zweites und x-tes Male und sogar
für dieselbe Sache Geld aus der Tasche ziehen.

Hast du dir den einen Link mal angeschaut, wieviel Schriftschnitte es von der
Futura gibt? Diese Fontbundles, die man zusammen mit manchen Programmen erwirbt
haben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Das läuft halt als eine Art
„giveaway“ bei semiprofessionellen Programmen mit, damit man halt eine gewisse
Grundausstattung hat, mit der man arbeiten kann.

Das hat überhaupt gar nix mit „abkassieren“ zu tun oder was du da auch immer
hineininterpretierst.

Mit 30 Jahren spezifischer Erfahrung bin ich da anderer Meinung.

Natürlich gibt es immer noch ehrliche Menschen. Aber der Trend zum unmündigen, melkbaren Verbraucher mittels geschickter Gradwanderung zwischen Information geben und Information zurückhalten ist nicht übersehbar. [Ich habe z,B. das Gefühl, dass Adobe ein Meister darin ist und tausende Dritte mit kleinen Utilities hilflosen Sekretärinnen in die Tasche greifen.]

Aber zurück zum Thema. Weder ich noch derjenige, der die PUB Dateien erstellt hat, sind DTP Profis.

Würde ich irgendwelche kommerziellen Printjobs annehmen, dann wäre ich sicherlich darauf angewiesen, regelmäßig Fonts einzukaufen, die nicht eingebettet sind.

Hier ist es wahrscheinlich so, dass der Futura Font, der mir fehlt, auf einem anderen System per Default verfügbar ist, sonst wäre er nie in diesem Dokument aufgetaucht.

Da man mir als Endverbraucher von Publisher nicht alle Informationen gibt, die ich benötige, um mich zu orientieren, was genau fehlt und man mich bei Google von einer zur anderen vermeintlich „free“ font Seite schickt, müsste ich theoretisch solange bei Linotype Hell fonts für $$$ einkaufen, bis mein Publisher zufällig das richtige erhalten hat.

Das kann ich mir leider nicht leisten.

Übrigens habe ich mittlerweile schon eine ansehnliche Menge an futura fonts gesammelt.

Da mir mein Publisher schon bei dieser kleinen Standardaufgabe so viel Mühe bereitet, dass ich danach selbst professionelle Fonts anbieten könnte, habe ich mich schlichtweg von ihm verabschiedet.


Eine ganz andere Frage: Darf man seine *.ttf’s an Dritte weitergeben? Ich habe noch keine Lizenzbedingung gelesen, die mir das verbietet. Wenn ich eine Rechnung im HTML Format weitergebe, sind da ja auch massig Skripts drinnen, von denen ich nicht weiß ob ich die weitergeben darf.

Woran erkenne ich, ob man *.ttf’s weitergeben darf oder nicht? Ich weiß ja nicht einmal, wer die installiert hat, geschweige denn unter welcher Lizenzbedingung.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Mit 30 Jahren spezifischer Erfahrung bin ich da anderer
Meinung.

spezifische Erfahrung in was?

Aber der Trend
zum unmündigen, melkbaren Verbraucher mittels geschickter
Gradwanderung zwischen Information geben und Information
zurückhalten ist nicht übersehbar.

ebenso nimmt aber auch bei vielen Menschen das Unrechtsbewustein in Sachen
Urheberrechte etc. immer mehr ab. Gerade das www scheint für viele Leute ein
unerschöpflicher Selbstbedienungsladen zu sein, wo man alles an Bilder,
Skripten, Fonts und Programmen nicht zu bezahlen braucht

Aber zurück zum Thema. Weder ich noch derjenige, der die PUB
Dateien erstellt hat, sind DTP Profis.

eben

einzukaufen, die nicht eingebettet sind.

was hat das hat mit einbetten zu tun?

Hier ist es wahrscheinlich so, dass der Futura Font, der mir
fehlt, auf einem anderen System per Default verfügbar ist,
sonst wäre er nie in diesem Dokument aufgetaucht.

reine Spekulation

Da man mir als Endverbraucher von Publisher nicht alle
Informationen gibt, die ich benötige, um mich zu orientieren,
was genau fehlt und man mich bei Google von einer zur anderen
vermeintlich „free“ font Seite schickt, müsste ich theoretisch
solange bei Linotype Hell fonts für $$$ einkaufen, bis mein
Publisher zufällig das richtige erhalten hat.

oder eben eine erschwingliche aber dennoch vernünftige Software wie z.B. Corel
verwenden

Das kann ich mir leider nicht leisten.

Das sagen halt alle :wink:

Übrigens habe ich mittlerweile schon eine ansehnliche Menge an
futura fonts gesammelt.

selbst professionelle
Fonts anbieten könnte

das darfst du eh nicht. Die Betonung liegt dabei auf professionell (also eben
keine Freefonts ala dafont und Co.)

Eine ganz andere Frage: Darf man seine *.ttf’s an Dritte
weitergeben?

Nein.

Ich habe noch keine Lizenzbedingung gelesen, die

mir das verbietet.

Ich schon.

Wenn ich eine Rechnung im HTML Format
weitergebe, sind da ja auch massig Skripts drinnen, von denen
ich nicht weiß ob ich die weitergeben darf.

du gibst Rechnungen in html aus?

Woran erkenne ich, ob man *.ttf’s weitergeben darf oder nicht?

Das ist, wie wenn du fragst woran du erkennst, ob du Programme weitergeben
darfst oder nicht :wink:

Entweder stehn die Lizenregeln auf der Programm CD oder auf der Website des
Vertreibers also z.B. Linotype, fontworks etc.

noch was zum Thema Schriften
dieser Link sollte recht aufschlussreich für dich (und alle, die sich für das
Thema interessieren) sein

http://www.typografie.info/typowiki/index.php?title=…

Eine ganz andere Frage: Darf man seine *.ttf’s an Dritte
weitergeben?

Nein.

Ich habe noch keine Lizenzbedingung gelesen, die

mir das verbietet.

Ich schon.

Wenn ich eine Rechnung im HTML Format
weitergebe, sind da ja auch massig Skripts drinnen, von denen
ich nicht weiß ob ich die weitergeben darf.

du gibst Rechnungen in html aus?

Typisch. Dummstellen und Gegenfrage stellen statt zugeben. Als ob das Wörtchen wenn nicht zu erkennen wäre …

Ich gebe meine Dokument meist als PDF weiter. Da sind auch Sourcen mit © Adobe enthalten. Ob ich die PDF’s also wirklich weitergeben darf?
Eigendlich sollte Adobe 1 Cent/kByte/übertragenem PDF verlangen.

Woran erkenne ich, ob man *.ttf’s weitergeben darf oder nicht?

Das ist, wie wenn du fragst woran du erkennst, ob du Programme
weitergeben
darfst oder nicht :wink:

Entweder stehn die Lizenregeln auf der Programm CD oder auf
der Website des
Vertreibers also z.B. Linotype, fontworks etc.

Weder der Hersteller noch der Vertreiber noch die Herkunft meines XYZ.ttf’s noch jedwegliche Copyright Vermerke lassen sich ausfindig machen! Wer kriegt jetzt die Kohle, wenn ich ein DTP Dokument zusammen mit sämtlichen benötigten Fonts weitergebe (was der Standard sein sollte - ohne Fonts ist es schließlich wertlos)? Adobe, Microsoft, Linotype, Apple, …

dieser Link sollte recht aufschlussreich für dich (und alle,
die sich für das
Thema interessieren) sein

http://www.typografie.info/typowiki/index.php?title=…

Danke,

die Information ist nützlich.

Aber man erkennt auch, von welcher parteiischen Seite das kommt. Viel nebulöses Drohen. Man schaue sich nur das Kapitel Schrifteinbettung dort an.

Ich kenne dieses nebulöse Drohen aus meiner eigenen Erfahrung: „Wollen Sie wirklich Embedded Linux auf Ihren Millionen Geräten einsetzen? Wer weiß, wer einmal an Sie mit Lizenzforderungen herantreten wird …?“

Ja das Leben ist gefährlich.

Von jetzt an muss ich beim Versenden meiner PDF Dateien immer den Hinweis mitgeben, dass ich das Extrahieren eingebetteter Fonts aus diesem Dokument nicht gestatte …

Von jetzt an muss ich beim Versenden meiner PDF Dateien immer
den Hinweis mitgeben, dass ich das Extrahieren eingebetteter
Fonts aus diesem Dokument nicht gestatte …

Nur wenn in dem PDF Schriften eingebunden wären, die du selbst entwickelt hast :wink:
Bzw. wenn dir daran läge, dass kein andere unerlaubt deine Schriften
weiterverwendet.

Außerdem kann man die eingebetteten Schriften eines PDF nicht in der Form
extrahieren, dass man Sie auf einem anderen System installieren könnte. Also wäre
so ein Hinweis doppelt unsinnig.

Weder der Hersteller noch der Vertreiber noch die Herkunft
meines XYZ.ttf’s noch jedwegliche Copyright Vermerke lassen
sich ausfindig machen!

Wenn du den Link nochmal genau durchliest, wirst du feststellen, dass derlei
Vermerke aber da sind und auch eingesehen werden können. Es gibt viele rechtliche
Widrigkeiten, die dem Laien (jetzt nicht nur im DTP-Bereich) oftmals nicht bewusst
sind. Dennoch kann man dafür belangt werden, wenn man sie ignoriert.

„Ungläubiger Thomas :wink:

Ich versteh irgendwie nicht ganz, warum du hier in einem Fachforum als Laie Fragen
stellst, die Antworten aber anscheinend nach Vogel-Strauß-Art ignorierst, wenn sie
nicht in dein Weltbild passen - oder wie muss ich das verstehn???