FYI : 'serendipity'

Wenn jemand von Euch mal ueber diesen , an und fuer sich den Umstand gut beschreibenden Begriff stolpern sollte , dann duerfte ich empfehlen sich nicht an der LEO Diskussion diesbezueglich zu orientieren. Sie ist ‚obfuscating‘.

Wenn als direktes Resultat eines ungluecklichem Umstands sich ein gluecklicher Umstand geformt hat , dann ist das ‚serendipity‘:

"I was stuck with a flat tire in freezing rain when serendipity called : the guy who helped me then became my future husband ".

„It was a seredipitous firing when my Gorilla boss kicked me out : the new job pays better and the working atmosphere is way more relaxed“.

Care to comment?

Gruesse Heinz

‚serendipity‘
Hallo, Heinz,

ich weiß nicht, ob das hier passt, aber dies ist der Name der Muse, die im Film „Dogma“ von Kevin Smith eine wichtige Rolle spielt.

Von weiblicher Gestalt aber geschlechtsneutral wie Engel.

Sie ist für zwölf der Drehbücher der letzten vierzehn Oskarfilme verantwortlich.
Nicht aber für Kevin allein zu Haus!

=> http://www.follow-me-now.de/html/body_dogma.html

Gruß Fritz

Hallo Heinz!

Interessant, das Wort kannte ich noch nicht! Naja zugegeben, die englische Sprache birgt noch so einige Wörter, die ich nicht kenne…
Mein Duden-Oxford Großwörterbuch sagt zu „serendipity“ nur „glücklicher Zufall“. „Glück im Unglück“ wäre noch ne Möglichkeit, die mir einfällt…
Danke jedenfalls für die Info!

Herzliche Grüße
Lerche

Hallo,

„serendipity“ (ein Kunstwort, gebildet nach einem ceylonesischen Märchen namens ‚Die drei Prinzen von Serendip‘) ist eine besondere Art von Glücksfall. Es trifft dann zu, wenn man etwas - es sollte für einen selbst relativ bedeutend sein, nicht zu trivial - auf glückliche Weise gefunden hat, während man etwas anderes (evtl. auch gar nichts) gesucht hat.

Gruß,

Myriam

Hi

@Zitat: 1754 (but rare before 20c.), coined by Horace Walpole (1717-92) in a letter to Mann (dated Jan. 28); he said he formed it from the Persian fairy tale „The Three Princes of Serendip,“ whose heroes „were always making discoveries, by accidents and sagacity, of things they were not in quest of.“

The name is from Serendip, an old name for Ceylon (modern Sri Lanka), from Arabic Sarandib, from Skt. Simhaladvipa „Dwelling-Place-of-Lions Island.“ Serendipitous formed c.1950.

@Quelle http://www.etymonline.com/index.php

Liebe Grüße
Siân

ich weiß nicht, ob das hier passt, aber dies ist der Name der
Muse, die im Film „Dogma“ von Kevin Smith eine wichtige Rolle
spielt.

Von weiblicher Gestalt aber geschlechtsneutral wie Engel.

Sie ist für zwölf der Drehbücher der letzten vierzehn
Oskarfilme verantwortlich.
Nicht aber für Kevin allein zu Haus!

=> http://www.follow-me-now.de/html/body_dogma.html

Hallo zusammen,

außerdem ist „Serendipity“ der Originaltitel von „Weil es Dich gibt“, einer romantischen Komödie, bei der sich die Hauptdarsteller aus Zufall (oder Schicksal?) mehrfach über den Weg laufen.

Viele Grüße
Bienchen

Danke fuer Euere Beitraege. :smile:
Hallo miteinander.
Danke fuer Euere Beitraege.

@ Sian :
Danke Dir fuer Deinen Hinweis auf den Ursprungs dieses Begriffs. :smile:)

@ Miriam :
Deine ‘Personalbeschreibung’ dieses Begriffs gefaellt mir. Sie enthaelt eine der zwei Saeulen auf die der Begriff steht: ‘Unerwartetes/ueberraschendes’.
Damit kann man etwas anfangen.

Doch ist es genug fuer jemanden , der sich vielleicht etwas eleganter/treffender im Englischen ausdruecken moechte?
Ist ein Lottogewinn als solcher ‘serendipitous’ ?
Ist eine neue, nette Bekanntschaft als solche ‘serendipitous’ ?
Ist der unerwartet hohe Jahresendbonus als solcher ‘serendipitous’ ?

All das ist ‘luck’ ; ‘Karma’ in California oder ‘divine providence’ bei ‘bible thumpers’.
Der Unterschied zwischen ‘luck’ und ‘serendipity’ besteht in der Wendung vom Schlechten in’s Gute ,also die zweite Saeule auf die der Begriff steht.

Jedem von uns sind solche Situationen passiert: ‘Unglueck/Pech/Murks’ durch das sich unerwartet etwas Wunderschoenes entwickelt hatte.
So, wenn Du wie ein Irrsinniger zum Bus rennst und Du ihn trotzdem verpasst , Dir am Kiosk bei der Haltestelle ein Lotterieschein kaufst und danach viel Geld gewinnst , die Situation darf man vielleicht ‘serendipity’ nennen :wink:

@ Lerche
Danke Lerche fuer Deine Definition. Sie ist IMHO korrekt. :smile:)
Btw. Pro Jahr wird die englische Sprache um ~ 4.000 Worte bzw Begriffe bereichert.
In den Staaten gibt es einen Typ, der hat mehrere hundert neue , offiziell anerkannte Wortbegriffe ‘entwickelt.
Die englische/amerikanische Sprache hat ja ~ 750,000 Worte. Es ist eine Kunst mit ganz wenigen von ihnen alles auszudruecken was man will.
Also ich beherrsche die Kunst ganz und gar nicht.

@ Fritz.
Danke fuer Deinen trockenen Humor.
You’re simple inimitable . *schmunzel* .
Well, vielleicht war die Namensgebung der Muse nicht ganz ‘zufaellig’.

[A bit o.t. : re: „home alone“ :
There have been those two very ,very hard working parents , toiling everyday from early morning to late at night , single handedly tending their farm.
Together, they never ever went out in the evening , not even on weekends ; they never ever left their little boy alone. Never!

Once ,the boy woke up in the still of the night.
An eerie quiet hushed the house.
The moon cast stark shadows in the boy’s room , scary shadows, threatening shadows , monsters , they moved too …
The boy grabbed his blanket , got up and sloooowly walked to the door , calling for his mom , no answer, the shadows became more scary ,more threatening , he made it to the bedroom of his mum and dad … they were not in their beds !!!

Mum and dad were not home!!!

The boy was numb with fear.

It was around 2 a.m. when the parents returned from the weekend country fair they had attended.
The previous evening , long after their boy had fallen deep asleep, they for once decided to get out of the house, hopped into their car , drove nearly two hours to the fair, stayed there for a while and quickly returned. Only to find a frantic boy.

The story is true!

The boy became a famous filmmaker.

The filmmaker never forgot that scary night with it’s threatening shadows. One of the hallmarks in his films are light and shadows and the element of surprise.

You’ll know who he is :smile:

Was that scary night alone at home serendipitous for the boy when he became a man?]

Euch Allen wuensche ich jeden Tag viel ‘SERENDIPITY’ … Heinz.

Hallo,

Ist ein Lottogewinn als solcher ‘serendipitous’ ?

Nein - denn dadurch, dass man Lotto gespielt hat, hat man das Glück vorbereitet.

Ist eine neue, nette Bekanntschaft als solche
‘serendipitous’ ?

Nur, wenn man etwas ganz anderes gesucht/erwartet hat.

Ist der unerwartet hohe Jahresendbonus als solcher
‘serendipitous’ ?

Nein. Denn egal wie unerwartet der Bonus ist, dadurch dass man einen Job hat ist es nicht so unerwartet. Außerdem für den Begriff zu monitär orientiert. Ich glaube nicht, dass zufällig Geld bekommen, wirklich mit „serendipity“ übereinstimmt.

All das ist ‘luck’ ; ‘Karma’ in California oder ‘divine
providence’ bei ‘bible thumpers’.
Der Unterschied zwischen ‘luck’ und ‘serendipity’ besteht in
der Wendung vom Schlechten in’s Gute ,also die zweite Saeule
auf die der Begriff steht.

Nein. Hast du die Definitionen von Myriam und Sîan wirklich gelesen. Es ist nicht die Umkehrung, sondern die Suche nach etwas ganz anderem (oder nichts). Oder etwas ganz absichtlich dem „Zufall/Schicksal“ überlassen, wie in dem Film „Serendipity“.

Ich glaube nicht, dass deine Definition mit dem „reversal of fortune“ (sic! --> pun) stimmt.

Gruß
Elke

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