Hallo,
kürzlich hatte ich in einem Restaurant eine Gänsekeule, die auch Sauerbraten war. Das war superlecker und ich würde es gerne für mich zu WEeihnachten nachkochen, finde aber nirgends ein Rezept.
Kann mir jemand helfen?
Oder ein anderes tolles Gänsekeulenrezept?
Und überhaupt, wie macht man die Knödel dazu? Und welche Soße?
Wer rettet mein Weihnachtsessen?
Barbarella
Hallo, Barbarella, ist das der lange Name von Barbara ?
kurz mal was zu den Gänsekeulen, hört sich sehr lecker an, müßte ich mal probieren, nimm dir gänseflomen, gibts beim fleischer, also gänsefett, lass die ( flomen ) aus, die gänsekeulen legst du einen abend vorher ein, mit meersalz und kräutern einreiben, dann das fett heiß werden lassen, die keulen dann darin schmoren, das fett tritt aus, die keulen werden dann im eigenen fett gegart, man spricht von einem sogenannten confit de canard, zu den klößen, koche dir kartoffeln, presse die durch, teile die masse durch vier, verteile ein drittel auf die anderen drittel, in dieses loch machst du kartoffelstärke, salzen, muskat und zwei eier ran, alles durcharbeiten, dann im normalen salzwasser kochen, ziehen lassen, wenn du weitere fragen hast, empfehle ich dir mal meine webseite :
http://www.food-stylist.de
viel erfolg, klaus
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also gänsefett, lass die ( flomen ) aus, die
gänsekeulen legst du einen abend vorher ein, mit meersalz und
kräutern einreiben, dann das fett heiß werden lassen, die
keulen dann darin schmoren, das fett tritt aus, die keulen
werden dann im eigenen fett gegart, man spricht von einem
sogenannten confit de canard,
Hallo,
confit de canard ist nicht ganz der richtige Ausdruck, es müsste heissen ‚confit d’oie‘, da es sich um Gans handelt. Bei einer Ente, obwohl zu den Gänsen gehoerend, spricht man von ‚confit de canard‘.
„Confit, n.m. Volaille cuite et conservée dans sa graisse. Confit d’oie“ aus Quillet, Seite 384. Geflügel das im eigen Fett gebacken, gebraten und aufbewahrt wird.
Gruss
Rainer
Hallo Barbarella,
eine andere Möglichkeit wäre diese Form der Zubereitung:
Gänsekeule süß-sauer
4 Portionen
1 kg Gänsekeule; Anzahl s.o
Salz
4 tb ; Zucker, (1)
2 tb ; Zucker, (2)
2 Zwiebeln
2 Lorbeerblätter
1 tb Pfefferkörner
1 tb Wacholderbeeren
1 tb Senfkörner
4 tb Essig
2 ts Speisestärke
1/4 l ; Brühe
Gänsekeulen in einem großen Topf knapp mit Wasser bedecken und zum Kochen bringen. Salz, Zucker (1), halbierte Zwiebeln, Lorbeerblätter und Gewürze dazugeben und alles bei milder Hitze 2 Stunden kochen.
Abkühlen lassen, am besten über Nacht. Am nächsten Tag das Fett mit einer Schaumkelle abschöpfen und in einer Pfanne erhitzen. Die abgetropften Keulen hineingeben, mit dem restlichen Zucker bestreuen und in dem heißen Fett rundherum goldbraun braten.
Brühe abschöpfen, aufkochen, mit der angerührten Speisestärke binden.
Gruss
Eve*
Hallo Rainer,
ist richtig, nur, wer kann mich darin hindern es auch mit einer Ente zumachen?
Klar, hat sich in der Wortauswahl etwas geirrt, aber das sollte doch nicht tragisch sein.
Gruß
Claude
PS: und mache ich es mit Schwein, ist nun ein Rillettes
) Was Solls.
Danke für die Tips
Vielen Dank für eure Tips, werde beide Rezepte mal probieren.
Barbarella
PS: Barbarella ist eine Comicfigur, hat nichts mit Barbara zu tun.