mein Vater hat an einem Gewässer einen interessanten Baum gefunden.
Er war so fasziniert, dass er ihn gleich ausgegraben und mit nach Hause genommen hat.
Das seltsamste ist wohl, dass er keine Zweige hat und die Blätter direkt am Stamm wachsen. Was kann das für ein Baum sein? Und wie könnte er zu uns gekommen sein (sieht nicht aus, als ob er ein „Deutscher“ wäre).
moin nach dem bildern und denn blattwerk würde ich sagen das es eine Quercus palustris (Sumpf-Eiche) ist sie hat die blätter am stamm will sie noch recht jung ist und die äste kommen noch aber um genaueres zu erfahren lieber mal einen baumschüler fragen
Guten Tag Herr Thomes,
der Baum den ihr Vater ausgegraben hat ist eine Scharlach-Eiche, lateinisch Quercus coccinea.
Die Blätter wachsen direkt am Stamm, weil der Baum noch sehr jung ist und sich die Zweige erst bilden müssen. Ich empfehle Ihnen den Baum um mindestens ein Drittel im Frühling einzukürzen, damit sich Zweige bilden können.
Einen schönen Tag wünscht Ihnen Ihr Experte.
Hallo Thomes,
Sieht nach Quercus rubra L., amerikanische Roteiche aus, die intensive Herbstfärbung und die nekrotischen Stellen an den Blättern veraten uns, daß es dem Bäumchen nicht besonders gut geht, der Wuchs wie eine Rute ohne Verzweigung ist in jungen Jahren normal für dieses Gehölz, an seinem ursprünglichen Standort muß es jetzt schnell hinauf ans Licht.
Ich denke die Pflanze hat schon einige Winter überstanden und so schließe ich aus das es sich um eine „Südfrucht“ handelt.(hier gibt es einige mit ähnlicher Blattform), für meine Auskunft jedoch keine Garantie,
Die Roteiche wurde gerne in Ziergärten und Parks gepflanzt, möglich das sich so ihr Weg zum Gewässer erklärt.