es ist ja bekannt, dass galilei auf die geschwindigkeit kam, indem er von einer fallrinne (schiefe ebene) eine Kugel hinunterrollen ließ auf verformbares material.
er misst die tiefe der verformung und schließt somit auf die geschwindigkeit, die der körper zu dem zeitpunkt des aufpralls hatte.
–> meine frage ist nun: wie genau kommt er auf die geschwindigkeit?
war die geschwindigkeit so groß wie die tiefe? (z.b verformung = 5 cm, somit 5m/s o.ä.)
es ist ja bekannt, dass galilei auf die geschwindigkeit kam,
indem er von einer fallrinne (schiefe ebene) eine Kugel
hinunterrollen ließ auf verformbares material.
das höre ich zum ersten Mal. Soweit ich weiß, hat ihm die schiefe Ebene überhaupt erst ermöglicht, die Zeit hinreichend genau zu messen, die die Kugel unterwegs war. Die Länge kannte er, also konnte er die mittlere Geschwindigkeit errechnen. Vor allem aber konnte er so sehen, dass die Kugel anfangs langsam war und dann schneller wurde. Die Unterteilung der Strecke und Messung der einzelnen Zeiten führte dann zur Beschleunigung.
er misst die tiefe der verformung und schließt somit auf die
geschwindigkeit, die der körper zu dem zeitpunkt des aufpralls
hatte.
Ich könnte daraus gar nichts schließen.
wie genau kommt er auf die geschwindigkeit?
war die geschwindigkeit so groß wie die tiefe?
Dieser Versuch eignet sich vielleicht1, auf das Verhältnis zweier Geschwindigkeiten zu schließen. Eine absolute (mittlere) Geschwindigkeit muss aus Zeit und Weg berechnet werden.
Gruß Ralf
1mit einer Kugel schon gar nicht. Wenn, dann mit einem Zylinder auf Rädern. Wäre immer noch schwierig genug.
er misst die tiefe der verformung und schließt somit auf die
geschwindigkeit, die der körper zu dem zeitpunkt des aufpralls
hatte.
Ich könnte daraus gar nichts schließen.
Ich habe von diesem Versuch auch noch nichts gehört, aber könnte man in diesem Fall nicht auch mit F=m*a beziehungsweise Ekinetisch=(m*v^2)/2 arbeiten? So könnte man dann doch von der Eindringtiefe auf die Endgeschwindigkeit schließen.
das Problem ergibt sich allerdings bei der Bestimmung der Energie, die in die Verformung gesteckt wurde.
Somit ließen sich, wie schon erwähnt, „Vergleiche“ zwischen deutlich unterschiedlichen Energien ermitteln, allerdings wäre die Verformung für eine absolute Bestimmung der Energie viel zu unkalkulierbar.
könnte man in diesem Fall nicht auch mit F=m*a beziehungsweise
Ekinetisch=(m*v^2)/2 arbeiten?
theoretisch ja, ich traue mir das aber nicht zu - mit der Tiefe der Delle ändert sich bei einer Kugel auch die Fläche. Und wie sich der Stoßpartner verhält, weiß ich auch nicht, der Zusammenhang zwischen Kraft und Tiefe ist sicher nicht linear, vom Aufpelzen ganz abgesehen. Da müsste ich mir nochmal die Härteprüfverfahren (Rockwell, Brinell) anschauen.