Galileo - Von wegen umweltfreundlich!?

Hallo,

nicht direkt eine Frage, aber eins muss ich einfach mal loswerden. Ständig wirbt die Sendung „Galileo“ mit umweltfreundlichen Krams, alles mögliche. Heute z.B. erst wieder wurde ein „Zuhausekraftwerk“ vorgestellt. Interessante Idee übrigens :wink:. Jedenfalls wurde auch in der Werbung wieder von einem Green Day o.Ä. berichtet.

Nun aber die Kehrseite der Medaille: Ich schaue ja Galileo nicht oft, eher unregelmäßig. Aber mir fällt auf das die Galileo-Reporter wohl nichs besseres zu tun haben alls alle Teile der Welt zu bereisen. So müssen z.B. die ausgefallensten Transportmittel der Welt getestet werden etc. etc. Diese Liste lässt sich beliebig weiterführen. Wie lässt sich Umweltfreundlichkeit mit scheinbar sinnlosen Flügen (ich nehme mal an die Reporter paddeln nicht nach Amerika) vereinbaren. Schon komisch.

Letztendlich ist es ja auch wie bei den Politikern: Wasser predigen - Wein trinken!

Das wars auch schon! Was haltet ihr davon?

Gruss

Moin,

Das wars auch schon! Was haltet ihr davon?

Privatfernsehen ist zu 100% Unterhaltung, nix anderes. Darum wundert mich auch nichts von dem, was die tun.

VG
J~

Privatfernsehen ist zu 100% Unterhaltung

Nicht einmal das.

Hallo

Das wars auch schon! Was haltet ihr davon?

Privatfernsehen ist zu 100% Unterhaltung, nix anderes.

Falsch, Privatfernsehen ist zu 100% ein gewinnorientiertes Unternehmen. Wenn man mit einem grüngepunkteten Standbild den höchsten Profit einfahren könnte, würde auch das gesendet.

Glaubt wirklich irgendjemand, das ein Programm gesendet wird, weil es „gut“ ist? Nein, wenn etwas „gutes“ kommt, dann als Ergebnis einer Strategie (sende gutes, bekomme viele Zuschauer, habe hohe Werbeeinnahmen). Eine beliebte andere Strategie lautet: sende billig, drücke die Kosten, habe weniger Zuschauer und Einnahmen, aber dafür ein gutes Kosten/Umsatzverhältnis.

Gruß, DW.

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Morgen!

Letztendlich ist es ja auch wie bei den Politikern: Wasser
predigen - Wein trinken!

Muß eine Tageszeitung selbst Krieg führen um darüber berichten zu dürfen?
Ich verstehe deinen gebildeten Zusammenhang zwischen Reportagen über
mehr oder weniger interessante Dinge und das eigene Nutzungsverhalten
nicht.

Dürfen Reporter nur über Dinge berichten die sie selbst für sinnvoll
erachten?

Gruß
Stefan

Nun aber die Kehrseite der Medaille: Ich schaue ja Galileo
nicht oft, eher unregelmäßig. Aber mir fällt auf das die
Galileo-Reporter wohl nichs besseres zu tun haben alls alle
Teile der Welt zu bereisen.

Auch wenn Du ja an der Diskussion kein näheres Interesse zu haben scheinst, sei hier noch für das Archiv erwähnt, daß die nicht ein ganzes Kamerateam für einen 10 Minuten-Bericht nach Singapur oder Asunción schicken. Erstens drehen die da in der Regel nicht nur den einen Beitrag und zweitens werden die gedrehten Bilder gerne auch mehrfach in verschiedenen Formaten auf verschiedenen Sendern gezeigt (und dafür ggfs. umgeschnitten). Schließlich gehören zu der Sendergruppe Pro 7, Sat.1, Kabel 1 und N24, die sich ja alle vier gerne mit dem Stempel „investigativ und populärwissenschaftlich kann man prima verbinden“ schmücken.

Gruß
C.

Hallo!

Das mag ja stimmen, dass das nicht immer umweltfreundlich ist.
Aber andererseits denke ich, dass Galileo gerade aus solchen Themen u.a. seine Einschaltquoten bezieht.

Außerdem werden bei Galileo ziemlich viele Beiträge wiederholt, wie ich oft feststellen musste!

Aber ich weiß, was Du meinst.

vll. ein wenig OT:
Vor längerer Zeit kamen ziemlich oft Reportagen auf Kabel 1, wo es um Wettessen ging oder um Restaurants, die Riesenportionen anbieten, die ein normaler Mensch nie schaffen kann.
WEnn ich sowas sehe, dann denke ich immer: irgendwo auf der Welt verhungern Menschen! Und hier wird sinnlos gefressen …

Tja, die heutige Spaßgesellschaft will halt immer neue Kicks… Irgendwie traurig. Wer weiß, wo das noch hinführt.

LG
Nasenbaer

Ich erinnere mich noch an die ersten Sendungen von Galileo. Damals gab es wirklich interessante Beiträge aus allen Wissenschaften. In der letzten Zeit habe ich einige Male dahin und gleich darüber hinweg gezappt. Alles nur noch aufreisserisch gemacht - oft banal. Nichts, was wirklich interessiert.